It's not what you know, what you got or where you go.
No matter what you roll, only love is for your soul.
Ja, herzlich willkommen zur Plauderei im Oktober 2025.
Und heute haben wir einen ganz besonderen Gast.
nämlich eine Reflektorin.
Wir wissen ja im Human Design, Reflektoren sind so eins in hundert zu finden und haben eigentlich eine ganz, ganz bestimmte und sehr, sag ich jetzt einmal, Outstanding-Rolle in unserem sozialen Gefüge und generell in unserem Menschsein.
Und ja, heute plaudere ich mit Michaela.
Und ja, kommt gleich mal die erste Frage.
Wie hast du zum ersten Mal entdeckt, dass du Reflektor bist?
Und was hat dieses Wissen in deinem Leben verändert, beziehungsweise wie bist du so ins Human Design gekommen und was war so dein Werdegang?
Ja, hallo Andrea, ich freue mich, dass ich da bin.
Ja, wie bin ich zum Human Design gekommen?
Das ist so klassisch dritte Linie bei mir gewesen.
Ende 2021 habe ich das erste Mal von Human Design gehört, aber in Bezug auf Kinder.
So unter dem Motto »Verstehe dein Kind besser«.
einen Vortrag und ich habe mir gedacht, ja, zu dem Zeitpunkt gerade hatte ich zwei kleine Kinder und meine Tochter nicht so gut verstanden zu dem Zeitpunkt.
Ja, das höre ich mir an.
Klingt spannend, klingt interessant.
Und habe dann die Daten bekommen, dass man den Energietyp und die Profillinien berechnen kann.
Und ich bin dann bei diesem Workshop gesessen und habe mir gedacht, ah spannend, wie kann eine fremde Frau
So viele zutreffende Sachen sagen zu meiner Tochter.
Und dann bin ich eigentlich neugierig geworden.
Dann habe ich mal gegoogelt.
Dann habe ich gedacht, okay, das muss ich für mich auch eingeben.
Und sehe dann, komisch, meine Körpergrafik alles weiß.
Aha, Reflektor, okay, was heißt das?
Und habe begonnen zu googeln, war dann schnell einmal überfordert, weil man relativ konträre Sachen gefunden hat zum Reflektor.
Und habe dann beschlossen, ja,
Ich mache ein Reading.
Ich lasse mir ein Reading geben.
Das hat dann bei mir eigentlich in einer ziemlichen Enttäuschung geendet, weil ich bei meinem ersten Reading eigentlich nur gehört habe, ja, komplett offen, wie furchtbar und konditioniert ohne Ende.
Ja.
Und dann habe ich mir gedacht, ja, ich weiß es nicht, dass ich bin dann so, wirklich wie ich im Nachhinein erfahren habe, so in dieser richtig tiefen Enttäuschung da gesessen und habe mir gedacht, na, also, na, ich weiß es nicht.
Zu meiner Tochter, das hat so schön gepasst, aber da, das resoniert so gar nicht mit mir.
Und habe dann weiter gelesen, weil ich das eigentlich so spannend fand, gerade für Kinder, und
Und habe mich dann entschlossen, dass ich eben eine richtige Ausbildung mache und hatte dann nochmal ein Reading.
Und da kam dann der Satz, die Summe der Konditionierung ist immer gleich.
Egal, ob quasi alles offen ist oder nur einzelne Rohre offen sind.
Und das hat dann schon ein bisschen mehr resoniert mit mir und dann bin ich dabei geblieben.
Dann habe ich eine Human Design Ausbildung gemacht und auch eine Ausbildung für Kinder, weil mir eben die Kinder besonders am Herzen liegen.
Und was für mich, also für mich hat das irrsinnig viel erklärt und auch entspannt im Leben.
Total befremdlich fand ich am Anfang immer, wenn es hieß, oh, ein Reflektor, ein Reflektor, so, oh mein Gott.
Und ich dachte mir immer, ja, für mich ist das ganz normal.
Ich bin so, wie ich bin und ich war schon immer so und wüsste jetzt nichts, was daran besonders ist.
Aber es hat eben, gerade wenn ich jetzt zurückreflektiere, aus meiner Kindheit irrsinnig viel erklärt.
Ich habe immer wieder gehört, warum kannst du nicht so sein wie die anderen?
Warum kannst du nicht unter Anführungszeichen normal sein?
Also
Und da ist die Frage, was ist dieses Normal?
Was für mich normal ist, ist für den anderen nicht normal.
Und ich bin nun mal aufgewachsen mit Generatoreneltern, einer davon emotionale Autorität, alle vier Motorzentren definiert und wo halt das Normal ist, zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen, erst muss alles andere erledigt sein.
Und das funktioniert halt bei mir nicht und war halt als Kind schon so, dass ich Tage hatte, wo ich total viel erledigt habe und total viel gemacht habe und dann wieder Tage, wo gar nichts ging oder wo ich sehr wenig gemacht habe und das ist dann immer auf Unverständnis gestoßen.
Also für mich hat diese Erkenntnis, dass ich eben Reflektor bin und dass ich jeden Tag anders bin, meine Energie auch jeden Tag anders ist, das hat irrsinnig eine große Erleichterung für mich gebracht.
Weil das Gefühl, ja, ich habe es eh schon immer gewusst und es passt so, ich darf auch so sein.
Ich muss nicht jeden Tag gleich und gleichmäßig sein und ich muss nicht jeden Tag gleichmäßig funktionieren.
Naja, das erklärt einfach ganz, ganz viel.
Nicht, dass so die Energietypen, aber auch natürlich der Projektor mit Reflektoren nicht so gut umgehen kann, weil wir haben einfach Dinge, auf die wir uns verlassen können.
Also deswegen ist auch dein Alltag ganz anders.
Schauen wir uns das mal so grundsätzlich deine sogenannte Entscheidungsstrategie an.
Gemeinsam mit den Projektoren ist es ja so, dass ihr eigentlich nur für die wichtigen Entscheidungen im Leben arbeitet.
diese Strategie anwenden könnt.
Also das heißt, jetzt bei den Reflektoren einen ganzen Mondzyklus abwarten, bis man klar ist.
Super.
Und dann gibt es dann immer die Reflektoren, die mich fragen, und was mache ich im Alltag?
Und das ist jetzt die Frage an dich.
Wie gehst du im Alltag damit um, dass du einen Mondzyklus warten musst, wenn es um große Entscheidungen geht?
Was ist der Alltag für dich?
Wie triffst du da die Entscheidungen?
Wie fühlt sich das an?
Ja, der Alltag ist ganz oft, dass Leute im Umfeld mitentscheiden für dich.
Auch.
Deswegen ist das Umfeld auch so wichtig.
Und gerade kleine Entscheidungen, natürlich trifft man die spontaner.
Und ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass gewisse Entscheidungen, die man schon mal getroffen hat, also zum Beispiel jetzt für diese Plauderei habe ich ja relativ kurzfristig zugesagt.
weil ich diese Situation schon kannte.
Das hatte ich schon mal, weiß ich ja, hat gepasst für mich, deswegen konnte ich kurzfristig zusagen auch.
Und so ist es im Alltag auch.
Es trifft man natürlich die Entscheidungen schneller.
Aber was für mich schon stimmig ist, dass ich mir Zeit lasse für Entscheidungen.
Gerade als Kind, das war auch so ein Satz, du musst dich entscheiden, du musst dich mal entscheiden, du musst dich schneller entscheiden.
Und das habe ich auch gelernt, ja, nein, für mich gilt es eben, gewisse Entscheidungen brauchen Zeit.
Und da lasse ich mich auch nicht mehr drängen und da nehme ich mir die Zeit auch bewusst.
Und bei großen Entscheidungen, dieser Mondzyklus, am Anfang dachte ich mir, 28 Tage und wie machst du das im Alltag?
Das ist nicht so, dass man jeden Tag die Frage dann mit sich trägt, sondern das ist so ein unbewusstes Mitschwingen, habe ich das Gefühl.
Also ich trage die Frage so in mir herum und nach einem gewissen Zeitraum, meistens sind es eh so circa einen Monat, dann habe ich meine Antwort und dann habe ich auch die Sicherheit, dann ist das so, ja, das ist es jetzt oder nein, das ist es nicht.
Aber es ist nicht so, dass ich jeden Tag bewusst daran denken würde und bewusst überlege, mache ich es jetzt oder mache ich es nicht, sondern das schwingt so im Hintergrund mit.
Ja, ich meine, darüber überlegen ist ja eh immer, sagen wir natürlich die falsche Entscheidung nicht, wenn man darüber überlegt.
Das finde ich einfach ein ist nicht schönes Bild, dieses Mitschwingen.
Aber wenn du so an dein Leben zurückdenkst, ich meine, du bist ja immer dazu gedrängt worden, wie du gesagt hast, schnelle Entscheidungen zu treffen.
Kannst du dich an Situationen erleben, wo du nicht diesen Mondzyklus abgewartet hast und wo wirklich etwas Wichtiges gegangen ist?
Wie ist er da gegangen und was hast du damals ohne Human Design quasi die Konklusion daraus geschlossen, beziehungsweise
Wie du es gehört hast, war das dann einfach so für dich, ja, ich brauche wirklich diese Zeit.
Denn wir wissen ja, wenn du hier die inkorrekten Entscheidungen triffst, bist du ja vom Leben enttäuscht, anstatt überrascht zu sein.
Genau, ja, da gibt es einige Momente, wo ich mich zurückerinnere, wo ich wirklich vorschnell etwas entschieden habe und dann...
In dem Moment, wo diese Entscheidung treffend war, habe ich dann schon diese Welle der Enttäuschung gespürt, weil es einfach nicht das war, was ich erwartet habe.
Und für mich ist es heute eben klar und auch wie ich das gehört habe beim Reading, ja, ich lasse mir Zeit und ich weiß mittlerweile auch, dass die Menschen, die mich drängen wollen zu schnellen Entscheidungen, dass die nicht unbedingt die richtigen Menschen für mich sind.
Also ich lasse mich bewusst nicht mehr stressen.
Und wenn ich für Entscheidungen Zeit brauche, dann brauche ich meine Zeit dafür.
Und ich habe mir auch abgewöhnt, dass ich zu früh mit anderen Menschen darüber rede, über meinen Entscheidungsprozess.
Sondern erst für mich diese Klarheit finde und dann nach außen gehe damit.
Ja, weil sonst pfuschen sie dich rein.
Ja.
Und es ist dann halt auch dieses Unverständnis oft da.
Klar, weil es wahrscheinlich eher erstens, dass du Reflektor bist und zweitens, wie deine Entscheidungsstrategie ist.
Das Human Design ist auch nicht aller Welt bekannt.
Ja, ganz viel Weisheit da schon drinnen.
Super.
Ja, gehen wir zum anderen Thema.
Ich bin immer so fasziniert von der Aussage, die Dara schon sehr, sehr lange getroffen hat.
Er hat ja damals so gesagt, naja, das sind die Seismografen ihrer Umgebung.
Ein viel besseres Beispiel für mich, und ich bringe das auch ganz gerne bei meinen Kursen, ist der Kanarienvogel der Gesellschaft.
Weil man weiß, Kanarienvögel sind echt empfindlich, wenn es darum geht, Giftgas zu riechen.
Nämlich, die sterben ganz schnell.
Also die halten nichts aus.
Das heißt, früher hat man, weil man das gewusst hat, hat man Kanarienvögel,
zum Bergbau quasi mitgenommen und man hat gewusst, wenn es Giftgas gibt und der Vogel stirbt, heißt alle raus und sterben wir alle.
Naja, und so halt Reflektor, der halt wirklich, bevor es noch überhaupt wer wahrnimmt, so ein Erdbeben mit 0,005 Ausschlag oder auf der Richterskala, keiner von uns merkt es.
Aber du als Reflektorin merkst das.
Wie erlebst du selbst diese Fähigkeit, wenn du die Milieuschwankungen erkennst und wahrnimmst?
Da fange ich mal in der Kindheit an.
In der Kindheit war ich dann sehr oft krank.
Wenn es eben in der Umgebung nicht gepasst hat, sei es jetzt Schule, Kindergarten, wenn es Situationen gab in der Familie, dann war ich sehr oft krank.
Und heute muss ich sagen, ist es wichtig, dass ich bei mir bin, also dass ich nicht zu sehr im Außen bin, sondern wirklich bei mir bin, dann merke ich das viel schneller und das ist so ein feines Gefühl, so eine feine Wahrnehmung, so eine feine Stimme im Inneren.
So könnte ich das gut beschreiben.
Und ich glaube, es hängt halt auch mit der Aura ein wenig zusammen.
Da habe ich so ein konkretes Beispiel gehabt.
Ich glaube, das war eine Veranstaltung.
Auf jeden Fall, da waren viele Leute und ich bin mitten in dieser Menschenmenge gesessen und ich konnte diesen Ort jetzt auch nicht verlassen.
Es wäre sehr unhöflich gewesen, wenn ich sofort aufgestanden wäre und gegangen wäre.
Und da habe ich eben auf der einen Seite von der Gruppe wahrgenommen, da war eine ganz starke Emotionalität und auf der anderen Seite war die Gruppe sehr neutral gewesen.
Und als ich gemerkt habe, dass diese Emotionalität eben mir zu viel war, also dass ich das zu sehr gespürt habe und dass es zu sehr an mich herangelassen hätte, habe ich gemerkt, wie sich meine Aura auf der einen Seite ein bisschen verschließt und auf der anderen Seite ist es offen geblieben.
Das habe ich total spannend gefunden, diese Beobachtung.
Wahnsinn.
Also ich habe auch einmal eine Beobachtung gemacht mit einer Reflektorin.
Und das war ewige Zeiten her.
Da gab es einfach da eine Situation während eines Seminars, wo die Reflektorin mit ihrem Partner ständig gestritten hat.
Und genau zu der Zeit bei dem Seminar oder bei diesem Magic Island Retreat damals im Jahr 2000 sind ja die Nationalorganisationen vergeben worden.
Und
Wir haben ja gelernt, dass Reflektoren natürlich Dinge im Vorhinein schon wahrnehmen, weil wir einfach das viel zu spät registrieren.
Und ich habe dann aber zu meinen Kollegen gesagt, sag ich, schaut mal, unsere Reflektorin atopft sich da ständig mit ihrem Partner und
Was heißt das für uns?
Was heißt das für die Organisationen, die jetzt hier gegründet werden?
Ich bin damals etwas seltsam angeschaut worden, so nach dem Motto, was meint sie?
Tatsache war, dass innerhalb eines halben Jahres, weil die sind eigentlich immer zu zweit vergeben worden, bis auf eine Organisation, die beiden Menschen, die die Organisation übernehmen hätten, sollen so zerstricken, wann das eine übrig geblieben ist.
Ja.
Und das ist immer für mich so ein Eye-Opener gewesen, wo ich mir gedacht habe, ja, ihr habt wirklich eine Möglichkeit, die feinsten Signale, feine Nuancen wahrzunehmen, wenn einfach mit einer Gruppe, was halt in Ordnung ist.
Kennst du das auch?
Sehr spannend.
Ja, das kenne ich auch.
Dieses Gefühl, wenn der Gruppe etwas nicht passt, wenn Themen nicht angesprochen, nicht ausgesprochen werden.
Also vom Gefühl her ist auch immer, der Fokus ist immer auf die ganze Gruppe.
Oft gar nicht so auf das Thema, sondern auf die Gruppe und da wird beobachtet und meine Beobachtung geht dann so von Person zu Person und
man merkt dann schon sehr wohl, wer ist dabei, wer ist nicht dabei, wer ist abgelenkt, wem geht es gerade nicht so gut, also das sind so alles Beobachtungen, die ich aufnehme und ich dachte auch immer, das macht eh jeder so und das sieht jeder.
Mhm.
Ja, da hast du genau das Richtige angesprochen.
Ganz konkret über Reflektoren hat man in den 2000er Jahren aber erst gesagt, die Reflektoren haben nämlich die Fähigkeit, wer tanzt aus der Reihe.
Also wer verhält sich anders.
Und natürlich, es gibt immer so die zwei Richtungen.
Manche verhalten sich anders, um wirklich eine Mutation, neue Impulse zu setzen.
Oder manche verhalten sich einfach anders, um einfach Unruhe zu stiften, quasi um das Ganze mal so, sag ich jetzt einmal, gut zu durchmischen und ein bisschen Friktion reinzubringen.
Wie ist das genau, wenn du...
Wenn du diese Menschen identifizierst, ist das sofort?
Wie fühlt sich das an?
Kommst du in eine Gruppe rein und sagst sofort, der da drüben, das ist der Unruhestifter oder der da drüben, der könnte einen neuen Impuls für uns bringen?
Nein, sofort würde ich nicht sagen.
Also ich lasse meistens, dass ein bisschen auf mich wirken, die ganze Situation und die ganze Gruppe.
Und dann erkennt man schon gut, wer ist eben eher so der Unruhestifter und wer vielleicht bringt schon neue Impulse.
Das zeigt sich mit der Zeit dann immer.
Okay.
Ja.
Wie ich vorher schon gesagt habe, das ist eher unbewusst.
Ich merke das unbewusst, dass mein Blick immer wieder zu den Menschen hingeht.
Ah, das fühle ich sogar.
Unbewusste Wahrnehmung.
Genau.
Ich interpretiere das jetzt.
Eine Aura-Screening, wo du quasi von deiner Genetik her sagst, ich brauche das nicht bewusst screenen.
Das geht quasi im Background oder es geht vollautomatisch.
Und es fällt dir wahrscheinlich dann, ich interpretiere jetzt, dir auf, wenn du dann öfters quasi screenst und sagst, okay, da ist immer was energetisch nicht so ganz passend, oder?
Ja.
Habe ich dich interpretiert?
Ja, das hast du jetzt gut beschrieben.
Okay.
Super.
Ja, ähm,
Wir sagen ja natürlich auch zum Namen des Grundtypen Reflektor.
Reflektor, sagen wir immer, ist auch der Spiegel.
Und da geht es ja jetzt nicht nur darum, dass man so ein Seismograph ist und die Gruppe wahrnimmt und diejenigen auch herausfiltert, die quasi nicht so mainstream in der Gruppe unterwegs sind, sondern auch...
Wenn du als Spiegel quasi in einer Gruppe unterwegs bist, hast du da schon was bemerken können?
Was lernen Gruppen oder Gemeinschaft aus, wenn du Dinge wirklich ihnen spiegelst?
Ist das den Leuten schon aufgefallen oder haben sie das einfach wahrgenommen oder haben sie daraus wirklich was lernen können?
Ich glaube, es kommt immer auf die Gruppe an.
Es kommt auch darauf an, wie offen diese Gruppe ist, ob sie bereit ist, etwas zu lernen oder nicht.
Oder es zeigt sich dann schon oft so, welche Themen werden nicht ausgesprochen oder welche Themen schwingen mit in der Luft, die aber noch nicht angesprochen worden sind.
Und wenn es passt, dann spreche ich das manchmal auch an, wenn es aufgenommen wird.
Aber es kommt wirklich auf die Gruppe auch drauf an.
Manche sind, ja, also ich habe die Erfahrung auch schon gemacht, dass manche Leute dann böse waren oder verärgert waren, weil ich ihnen Themen gespiegelt habe, die sie eigentlich nicht sehen wollten.
Also die Erfahrung habe ich auch schon gemacht.
Naja, und jetzt geht es natürlich darum, jetzt hast du das gespiegelt, wie gehst du persönlich damit um?
Nämlich auf mehreren Ebenen.
Auf der einen Ebene, du bist ja derjenige, eben als Seismograf, du siehst und spürst ja Dinge, die andere nicht wahrnehmen.
Also ich habe da irgendwann einmal in Ibiza, das war zur 25-Jahr-Feier,
Gab es eine Gruppe an Reflektoren, also wirklich viele Reflektoren, das hat damals Nisak so organisiert.
Und dann hat es damals geheißen so, meet the Reflektors.
Und die sind dann gesessen, dann haben wir uns immer alle so witzig angeschaut.
Und dann haben wir mit denen geplaudert.
Und im Endeffekt haben sie uns so mitgeteilt, wir sehen einfach Dinge, die ihr nicht seht.
Und ihr habt ja keine Ahnung, was wir überhaupt noch alles wahrnehmen.
Und dann kam so, naja, wolltest du uns nicht was sagen?
Er sagt, das wollt ihr gar nicht wissen.
Also das ist jetzt so die Frage, wie gehst du persönlich damit um, wo du denkst, boah, was du alles wahrnimmst, was du siehst, was du spürst, wie gehst du damit um?
Ja, manches Mal hast du gesagt, sprichst du es an, aber manche Dinge, ja, wie ist das so für dich?
Ja, manchmal spreche ich es an.
Manche Dinge ergeben sich in der Situation.
Manche Dinge bleiben natürlich auch unausgesprochen, beziehungsweise wenn ich merke, dass das Gegenüber nicht bereit dazu ist, es zu sehen, dann hat es manchmal auch gar keinen Sinn, dass man es anspricht.
Weil dann ist es meine Energie, die verpufft und vom anderen auch.
Also
Ich denke, es braucht da wirklich ein Bewusstsein und auch, dass das Ganze als unpersönlich gesehen wird, sondern nicht, denn die Michaela hat gesagt und sie hat jetzt gemeint, sondern dass das ein bisschen wirklich unpersönlich gesehen wird und von meiner Person losgelöst gesehen wird.
Das ist auch wichtig, dass das angenommen werden kann.
Und ansonsten, wenn ich merke...
Es wird nicht angenommen, ja, es ist so, wenn ich wieder raus bin aus der Gruppe, es ist innerhalb von wenigen Minuten, sind diese Energien auch wieder weg von den anderen Menschen.
Also es bleibt nicht an mir haften und es beschäftigt mich dann auch nicht länger.
Das ist ja der Vorteil, weil wir immer sagen, dieser Teflon-Aura, nicht dieser testenden Aura.
Ich sage da immer ganz gerne, das ist so wie ein Langhaarhund, der springt ins Wasser, ist bis auf die Haut nass, springt raus, beugt sich einmal ab und ist wieder trocken.
Geniales Beispiel, da fällt mir auch ein, meine Mama hat schon öfters zu mir gesagt, du bist nicht greifbar.
Du bist manchmal einfach nicht greifbar, obwohl ich neben ihr stehe.
Und das finde ich, das beschreibt es auch ganz gut, dieses Bild von der Aura, die eben wieder alles abschüttelt oder so, gar nicht an sich heranlässt.
Ja, andersrum wäre es wahrscheinlich gar nicht lebbar mit so vielen Zentren, die einfach wirklich wahrnehmen, wenn man das wirklich an sich heranlassen würde.
Ja, das definitiv.
Und ich maße mir auch nicht an, dass jemand anders so viel weniger wahrnimmt als ich.
Ja, es wird schon so sein, aber ich weiß ja auch nicht, wie offen das Gegenüber ist.
Also wenn ich jetzt nicht gerade das Human Design von ihm kenne, dann weiß ich ja nicht.
Das könnte ja auch ein ganz offenes Wesen sein mit sieben offenen Zentren zum Beispiel.
Und auch viel wahrnehmen.
Ja, aber die Wahrnehmung ist trotzdem noch ganz was anderes.
Das stimmt, ja.
Wenn wir uns die Fragen der Grundtypen anschauen, selbst, wo wir immer sagen, der Projektor durchschaut doch jeden, aber er durchschaut immer nur den anderen Menschen in der 1 zu 1 Beziehung.
Das mag jetzt sehr anmaßend sein, wenn ich das jetzt sage,
Aber Projektoren sind nicht dafür geeignet, wirklich ein Feeling für eine Gruppe oder für ein Milieu zu haben.
Und dafür gibt es solche Menschen wie dich.
Und deswegen bist du ja extrem wertvoll für eine Gruppe, weil kein anderer Grundtyp hat.
Natürlich kann ein Generator oder ein Manifestor mit sieben offenen Zentren viel wahrnehmen.
Aber sie nehmen das immer nur so wahr, die quasi, ich sage jetzt einmal, in ihre Genetik passt.
Der Manifesto sagt, okay, ich nehme auf sieben Zentren wahr, das kann jetzt nützen, um andere Menschen...
quasi auf andere Menschen Einfluss zu haben.
Der Generator sagt, ich nehme in dieser Wahrheit, vielleicht lerne ich da was für mich.
Der Projektor mit seinen vielleicht sieben offenen Zentren sagt, damit kann ich jetzt Leute besser managen, lenken und leiten.
Und du mit dem neuen Zentrum sagst, ich möchte weder was über mich wissen, ich meine übertrieben, noch beeinflussen, noch dieses Managen, Lenken und Leiten, sondern ich möchte einfach
das ganze Feeling in der Gruppe.
Das Gesamtbild.
Ja, das große Ganze, das Gesamtbild.
Genau.
Ja, das erinnert mich jetzt an Situationen, wo ich Freunde und auch Familie regelrecht...
schon in jungen Jahren immer genervt habe, weil ich gesagt habe, ihr müsst das große Ganze sehen.
Ihr müsst die andere Seite sehen und die Seite noch sehen und die Seite noch betrachten und die Seite.
Man kann das nicht nur von der Perspektive sehen.
Man muss das und das und das auch noch mit einbeziehen.
Ja, genau.
Die Erfahrung ist auch, dieses Spiegeln im 1 zu 1 ist, glaube ich, für Projektoren ziemlich unangenehm.
Aus meiner Erfahrung manchmal.
Weil sie versuchen, mit ihrer Aura natürlich zu mir durchzukommen, kommen aber nicht durch und bekommen das zurückgespiegelt.
Das habe ich schon von ein paar Projektoren gehört, dass das nicht so angenehm dann war.
Ja, klar.
Manifestoren haben auch einen gewissen Widerstand, aber nicht so wie bei dir.
Ja.
Ja, also wie gesagt, weil du immer sagst, es steht das große Ganze.
Also wenn du da die Leute darauf hinweist mit deinen Wahrnehmungen, wirst du da respektiert, wertgeschätzt?
Du hast ja auch gesagt, manches Mal ist es nicht so gut angekommen, aber je älter du wirst, je mehr damit Human Design zu tun hat, wird das mehr und mehr respektiert und vor allem jetzt auch im Hinblick auf 2027 seid ihr ja natürlich total wichtig.
Ja.
Ja, also es wird mehr respektiert und es wird dann auch geschätzt, auch wenn oft anfangs so die Verblüffung da ist, so ja, meine Perspektive ist die richtige und dann kommst du jetzt mit deinen drei anderen Perspektiven auch noch um die Ecke, aber meistens denken die Leute dann darüber nach und oft so nach ein paar Tagen kommen sie, ah, das war aber doch ganz interessant, was du gesagt hast und der Blickwinkel, den werde ich mir auch merken.
Ja.
Ja, das ist faszinierend.
Es ist so wirklich dieses über alles drüber schauen, immer in die Meta-Ebene gehen.
Das ist wirklich das, was ich bis jetzt auch von anderen Reflektoren bemerkt habe.
Das ist einfach wirklich ganz, ganz faszinierend.
Überhaupt für einen Generator, der über den Tellerrand sich drüber schaut.
Ja, es ist im Zusammenleben oft auch schwierig, weil der Generator ist immer auf Science fokussiert und dann komme ich mit meinen fünf anderen Perspektiven nach und der Meta-Ebene muss man immer schauen, wie das kompatibel ist.
Ja, da braucht es halt die Generatoren, die offen sind, weil sonst wird das nichts.
Ja, ich würde sagen, es braucht auch eine gegenseitige Offenheit, weil ich kann auch nicht erwarten, dass der andere automatisch diese ganzen Details mit einbezieht und diese Sichtweisen.
Ja, aber wenn wir jetzt so, wie angesprochen, so in Richtung 2027 denken, also…
da sehe ich halt zwei Grundtypen als ganz, ganz wegweisend.
Auf der einen Seite die Projektoren, weil sie einfach wirklich, ich sage jetzt einmal, für mich sind das so Wegweiser der neuen Zeit.
Und bei den Reflektoren ist es für mich so, es ist kein Wegweiser, sondern es ist,
Was ihr uns gebt mit diesem Spiegeln und mit dem Wahrnehmen, ist es wirklich, dass wir uns in der neuen Zeit, sage ich jetzt einmal, das klingt jetzt blöd, nicht verlieren.
Weil ihr immer das große Ganze habt.
Nicht in unseren, sage ich jetzt einmal, Kleinigkeiten im Alltag, sondern da geht es um wirklich eine große Umstellung.
Und da braucht man Menschen, die
die das große Ganze sehen bei dieser ganzen Umstellung.
Und da sehe ich quasi so die Rolle der Reflektoren.
Und natürlich, jetzt ist dann ja die nächste Frage,
Wenn ich das so sage, nimmst du das auch wahr, dass du da eine andere Rolle als Spiegelbeobachter und Wegweiser bekommen wirst?
Merkst du das schon?
Weil ich sage halt auch immer, Reflektoren sehen halt oder haben halt immer mehr den Weitblick als alle anderen Grundtypen.
Ja, das merke ich schon und besonders auch in den letzten Jahren.
Diese Änderung und auch diese generelle Änderung der Frequenz ist, finde ich, schon sehr spürbar und es passiert schon in den letzten Jahren sehr, sehr viel ein Umdenken und von meinem Gefühl her wird das immer spürbarer, diese Wende auch und
dass auch dieser Blick auf das große Ganze wieder mehr geschätzt wird.
Und wie nimmst du jetzt wirklich diese Zeitenwende wahr?
Du merkst das, aber was ist es für dich konkret?
Wie fühlt sich das wirklich für dich an, falls es überhaupt beschreibbar ist?
Gute Frage.
Wie ist es beschreibbar?
Es sind so viele, viele kleine Beobachtungen, woran man festmachen kann, dass dieses Umdenken stattfindet, dass sich auch Menschen damit beschäftigen, die eigentlich gar nicht offen sind für solche Themen.
Es schwingt eine gewisse Unsicherheit mit.
In der Gesellschaft, finde ich, schwingt auch eine große Unsicherheit zum Teil mit.
Die Nervosität ist auch spürbar.
Und es ist immer noch stark spürbar bei einem Großteil dieser Starrsinn, das war schon immer so und das muss so bleiben, dieses Festhalten an dem Bestehenden, gerade von der älteren Gesellschaft, dieses unbedingt festklammern wollen an dem, was ist, weil eben so diese Veränderung spürbar ist und mitschwingt.
Und da eben Veränderung macht halt vielen Angst,
Und da gibt es jetzt dieses starke Festklammern vom Gefühl noch bei vielen.
Das ist das, was ich wahrnehme.
Ja, spannend.
Ja, das ist so klar.
Natürlich merkt man es auf einer gewissen Ebene, aber das ist immer toll, von dir so eine Perspektive zu haben.
Und jetzt sagen wir, okay, die Zukunft passiert ja, wir können es jetzt nicht aufhalten, aber was würdest du dir für die Zukunft unserer Gemeinschaften wünschen, wenn da diese Zeitenwende anbricht?
Oder beziehungsweise...
Kannst du da auch mitpartizipieren, beziehungsweise auch ein bisschen durch deine Fähigkeiten die Gemeinschaften unterstützen, in denen du wirkst?
Ja, ich würde mir wünschen, dass die Menschen generell oder die Gemeinschaften offener werden, dass mehr Bewusstsein kommt.
auch, dass das akzeptiert wird, diese Unterschiedlichkeiten, dass das noch mehr in den Fokus kommt und akzeptiert wird, dass man eben
weggeht von, ja, alle müssen gleich sein und alle müssen ungefähr das Gleiche leisten und alle sollten sich ähnlich verhalten, dass wir hier viel mehr in die Akzeptanz gehen für unterschiedliche Lebensformen, unterschiedliche Lebenskonzepte auch und dass das in die Gemeinschaften eben
dass das Unterschiedliche noch mehr akzeptiert wird und dass auch das Bewusstsein da ist für das eigene Sein.
Viele Menschen, habe ich das Gefühl, sind heute sehr unbewusst noch unterwegs und fremdgesteuert.
Und dass hier vielleicht ein bisschen mehr Bewusstsein reinkommt auch für das, wer bin ich eigentlich und was kann ich dazu beitragen, dass nicht immer sofort die Schuld und das Thema bei anderen gesucht ist, sondern auch was kann ich als Mensch jetzt dazu beitragen.
Das würde ich mir wünschen für die Zukunft, dass da dieses Bewusstsein mehr reinkommt.
Ja, all das, was wir uns auch im Human Design wünschen.
Aber das merkst halt du viel, viel besser.
Ja, wenn wir jetzt so in Richtung schon...
wenn es um deine ganz persönliche Weisheit bzw. die Inspiration für uns alle gehen kann, was denkst du, können wir alle von euch lernen?
Eben um genau das, was du dir wünschst, auch wirklich in die Welt zu bringen.
Und vielleicht auch diese Überraschung, dieses in den Tag hinein, was bringt der Tag auch tatsächlich für mich?
Dass man hier wieder ein bisschen offener ist und mit offenen Augen, sage ich mal, durch die Welt geht.
Was bringt der Tag?
Dass man wieder Dinge sieht, für die man schon jahrelang keine Augen mehr hatte.
Dass man hier einfach wieder offener wird.
Und ein bisschen diesen selbstgefahrenen Weg, den man so oft hat.
Wir sind alle sehr beschäftigt.
Wir haben alle unser Leben, Stress, Arbeit und oft merkt man nachher wirklich nur, dass man hetzt zur Arbeit, man ist bei der Arbeit, dann wieder nach Hause, dann hat man seine Erledigungen.
Aber da fehlt oft dann so der Blick nach links und nach rechts und dass man da wieder ein bisschen offener wird.
Was passiert noch so rundherum?
Was übersehe ich die ganze Zeit?
Weil einfach
ich in meinem Tunnelblick drinnen bin.
Ja, das ist ein super Tipp.
Abschließende Frage an dich.
Was kannst du anderen Menschen mitgeben, die erfahren haben, dass sie Reflektor sind?
Welche Tipps kannst du ihnen geben, gerade wenn sie so neu sind?
Mhm.
Der richtige Ort ist essentiell für dich.
Wenn du am falschen Ort bist, bist du umgeben von den falschen Menschen.
Also das weiß ich auch aus meiner eigenen Erfahrung.
So wirklich diese Feinfühligkeit für Orte ernst nehmen.
Wenn du merkst, du fühlst dich irgendwo überhaupt nicht wohl, dann verlass den Ort.
Schau, dass du den Ort wechseln kannst.
Achte wirklich auf dieses feinige Spür in dir.
Und geh generell viel in die Beobachtung.
Was nimmst du wahr?
Verbring Zeit alleine immer wieder mal.
Wie ist es mit mir alleine in meiner eigenen Aura?
Und halt nicht an irgendwas fest.
Glaub nicht, du musst jeden Tag gleich sein.
Wirklich, lass dich überraschen.
Genieß diese Überraschung.
Wer bin ich heute?
Was habe ich heute für Energie?
Was steht heute an?
Was sind heute für Themen da?
Und was auch ganz spannend ist, natürlich sind die Transite zu beobachten.
Und da habe ich die Erfahrung gemacht, ich beobachte mittlerweile im Nachhinein,
Ganz am Anfang habe ich das total spannend gefunden und habe jeden Tag in der Früh reingeschaut und habe dann gemerkt, dass ich total im Kopf bin.
Heute ist Kanal so und so bei mir aktiviert und das Tor und das muss ich so und so anspüren.
Ich habe dieses Zentrum jetzt definiert durch den Transit und habe gemerkt, dass ich eben komplett im Kopf war.
Und bin dazu übergangen, dass ich es im Nachhinein beobachte und im Nachhinein nachschaue, wenn etwas Spezielles war oder einfach am Abend mal kurz einen Blick darauf werfe, wie heute so die Planetenkonstellation war und welche Transite sich daraus ergeben haben.
Aber generell wirklich in die Beobachtung gehen und diese Offenheit genießen.
Ja, absolut beeindruckend, Michaela.
Das war echt eine ganz, ganz tolle und besondere Plauderei.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei dir und vielleicht auf ein weiteres Mal, weil da ist so viel Weisheit drinnen, so viel Inspiration, glaube ich, für alle.
Und ich möchte mich bei dir ganz, ganz herzlich bedanken.
Danke.
Sehr gerne.
Danke für die Einladung.
Hat sehr viel Spaß gemacht.
Super.
Okay.
Also dann, bis zur nächsten Blaulerei dann im November.