Das heutige Thema Projektorinnen.
Im Human Design wird ganz oft immer nur über den Projektor geredet.
Und damit werden Frauen und Männer irgendwie gleich beschrieben.
Wenn man grundsätzlich
Im Human Design ist das Thema Gender erst in den späten Jahren wirklich gekommen.
Aber so explizit hat sich Raha nie mit den Projektorinnen oder mit den Generatorinnen oder mit den Reflektorinnen oder den Manifestorinnen beschäftigt.
Und natürlich als Frau geprägt durch
Die Ungleichheit zwischen Mann und Frau, da brauche ich immer nur zum Beispiel diesen Equal Pay Day nennen und wie wir als Frau grundsätzlich behandelt werden in der Gesellschaft, sei es jetzt im Sport, sei es im Beruf, sei es als Rolle als Frau, die Gleichberechtigung ist weit, weit entfernt.
Und das ist etwas, wo ich jetzt einmal
vorpresche und sage, okay, jetzt haben wir wirklich ein freies Feld für die Innen der Grundtypen.
Ja, und ich möchte mit den Projektorinnen beginnen.
Der generelle Grundtyp, heißt verallgemeinert Projektor, ist ja der jüngste aller Grundtypen.
Vor 1781 gab es diesen Grundtypen nicht.
Erst
mit der Mutation in Richtung neunzentriges Wesen, der sogenannten Homo Saciens in Trantitus, ist erst der Projektor quasi aufgetaucht.
Und der Projektor ist die neue Führungspersönlichkeit.
Also quasi verdrängt so ein bisschen den Manifestor mit einem ganz anderen Stil, nämlich zu managen, zu lenken und zu leiten und nicht zu initiieren.
wie der Manifestor.
Also das heißt, wenn wir uns jetzt natürlich den Grundtypprojektor anschauen, ich nenne es halt immer so ganz nett, the new kids on the block, die haben natürlich noch nicht die Erfahrung genetisch gesehen, die zum Beispiel ein Manifestor hat von 80.000 Jahren.
Aber sie haben unglaublich viel Weisheit.
Nämlich dieses
Wer bist du als Grundfrage dieses Erkennen des Anderen, sich für den Anderen interessieren und so quasi den Anderen wie durchleuchten.
Nicht nur einmal habe ich gehört, ja, das sind die Menschen mit dem stechelnden Blick.
Naja, sie haben eine fokussierte und absorbierte Aura.
Sie erkennen die Fähigkeiten, aber auch die Defizite.
Und
Nichts lieber ist es für einen Projektor, erfolgreich die sogenannten Energietypen Generatoren und Manifestoren zu managen, zu lenken.
Diese Aufgabe ist allerdings nicht immer einfach, weil sie so falsch verstanden wird, nämlich im Sinne like a Manifestor.
Das heißt, so initiativ darauf loszugehen, du, ich weiß, was dir fehlt, du brauchst dieses und jenes, kommt gar nicht gut an.
Oder jemandem zu sagen, ich weiß, was für dich genau das Richtige ist und ich sage dir jetzt, was zu tun ist.
Alles nicht gemäß diesem Grundtyp, denn der Projektor sollte eingeladen werden.
Nämlich zu den wichtigsten Dingen des Lebens.
Nicht für den Toilettengang oder das Zähneputzen, sondern
für die wichtigsten Dinge im Leben.
Und da natürlich der Projektor ein Grundtyp ist, der sehr spät gekommen ist, versucht er es natürlich auch ein bisschen so den Manifestor zu imitieren und den Generator und dann haben wir den Projektor, der versucht ein generierender Manifestor zu sein.
Und dann passiert folgendes, dass diese eigentliche Fähigkeit nicht gelebt werden kann, weil vor lauter ich muss quasi auch mitarbeiten
Ich muss auch die Arbeit leisten, diese Fähigkeit nicht mehr gelebt werden kann.
Großteils wegen der Schöpfung.
Also das heißt, das Wichtige ist die Einladung.
Und die Einladung ist etwas Förmliches, Höfliches, Persönliches.
Es ist so wie Ausrollen des roten Teppichs und es löst eine Körperreaktion aus.
Fast jeder Projektor hat das schon mal erlebt, aber nicht wahrgenommen und schon gar nicht gewusst, wie wichtig das ist.
Stattdessen eben immer versucht, diesen anderen Grundtypen nachzujaxen.
Ohne Erfolg, nämlich meistens mit Bitterkeit und nicht Anerkennung.
Und was braucht der Projektor am meisten?
Anerkennung.
Nämlich der Projektor sollte für seine Fähigkeiten anerkannt werden und dafür eingeladen werden.
Und wenn man jetzt denkt, als anderer Grundtyp, eine Einladung, dann schreibe ich halt, du bist herzlich eingeladen.
Einladung.
Kann eine Einladung sein, in den meisten Fällen nicht.
Manches Mal muss das Wort Einladung gar nicht ausgesprochen werden.
Und der rote Teppich für den Projektor ist da.
Und oft ist es etwas, was so missverstanden wird von den Projektoren.
So nach dem Motto, das könnte jetzt ein roter Teppich sein, nur weil das Wort Einladung da
Oder dann auch so Irrglauben wie, naja, das Leben kann mich einladen.
Nein, es muss höflich, föhnenförmig und persönlich sein.
Und dann natürlich muss man dieses, wir nennen das Lebensstrategie, auch noch mit sogenannten inneren Autoren geht, wer entscheidet, ob das jetzt eine Einladung ist oder nicht.
Also beides in Kombination, da kann dann der Projektor die korrekten Entscheidungen treffen.
Und dann passiert das Magische, wenn es korrekt ist.
Nämlich,
Man bekommt alle Anleitungen.
Und man muss gar nicht dafür arbeiten, im klassischen Sinne Generatorarbeit.
Sondern man kommt wirklich zum Managen, zum Lecken und zum Leiden.
Und das ist dann wirklich pure Magie für den Projektor.
Aber natürlich weiß der Projektor auch, diese Einladung kommt nicht jeden Tag.
Und Geduld ist wahrscheinlich auch etwas,
was erlernt werden könnte.
Andererseits gibt es aber auch eine sogenannte Alltagsstrategie.
Und die Alltagsstrategie, ganz kurz zusammengefasst, heißt, energieeffizient zu sein.
Wenn es schwer wird, ist es nicht für dich.
Also, das ist einmal so zusammengefasst.
Projektor, Strategie, die Fähigkeit, die er hat, die Aura.
Aber jetzt kommen wir zu den Innen, die Projektorinnen.
Müssen wir uns vorstellen, in einer Welt, wo, ich sage jetzt einmal, 99,9% der Weltbevölkerung gemäß eines Patriarchats operiert.
Also die Männer haben schon immer die Hosen angehabt und sie waren immer schon tonangebend und sie stellen die Manager, sie stellen die Politiker, sie stellen die Führungskräfte von ganz unten bis ganz oben.
Sie sind ein Herr im Haus und jetzt kommt...
Eine Projektorin, die sagt, Moment mal, ich bin eigentlich diejenige, die Menschen lenken und leiten kann.
Ich bin eigentlich die neue Führungspersönlichkeit.
bestenfalls bekommt man im Haushalt, ja du darfst das Haushaltsgeld managen und du darfst die Kinder managen und du darfst den Mann managen, aber das war es dann auch schon, oder?
Ich weiß, ich bin provokant.
Aber was für ein Ressourcenverlust, wenn man Frauen nicht in die richtigen Positionen lässt.
Meistens sind es dann auch noch andere Grundtypen und noch Männer dazu.
Na Halleluja.
Jetzt wissen wir, warum die Welt so funktioniert, wie sie funktioniert.
Und by the way, wer das jetzt hört, ich bin eine Generatorin und ich weiß, was es heißt, wenn Projektorinnen in ihre Kraft kommen, in ihre weibliche Weisheit kommen.
Ich habe das immer und immer erleben dürfen in meinen Kursen.
In der Art und Weise, wie ich Frauen Projektorinnen begleitet habe.
Aber es ist teilweise wie der Don Quijote gegen Windmühlen zu kämpfen.
Weil das Patriarchat nach wie vor so dominant ist.
Angefangen vom Equal Pay Day.
Verrückt, dass es so etwas gibt.
Bis hin zu, schauen wir uns an, wo in der Politik Frauen sind.
Und Projekte und Frauen, genial.
Angela Merkel.
Und ich dachte, tolle Frau.
Und sie hat es wirklich lang ausgehalten.
Aber sie muss wirklich einen harten Job gehabt haben, sich da in dieser Männerwelt durchzusetzen.
Aber Hut ab vor dieser Projektorin.
Und vor allen Projektorinnen, die wirklich dieses Manager lenken und leiten haben.
Ja, natürlich, wenn ich das jetzt sage, ist ein Teil sicher, wenn eingeladen, die Familie, wenn eingeladen, im Verein, wenn eingeladen, in der kleinen Gruppe, in der Firma.
Aber sie sind, je nachdem, wir haben so unterschiedliche Projektoren, sind sie eigentlich natürlich dazu gedacht, auch nach Höherem zu streben.
Und da versuche ich,
die Projektorinnen zu.
Und es ist auch ganz schwierig, gerade wenn wir uns diese klassische Frauenrolle anschauen, die absurd ist.
Was muss man heute als Frau alles leisten?
Ich bin die Mama, ich bin jetzt ganz böse, die Hure, diejenige, die den Haushalt checkt,
Ich bin dann diejenige, die auch noch das Geld raushaft.
Naja, es sind vier Jobs gleichzeitig.
Und als Projektorin, die nicht für die Arbeit geschaffen ist?
Oh Mann.
Also, wie schwierig ist es heutzutage, eine Projektorin zu sein und das wirklich zu leben?
Wirklich zu sagen, Moment einmal, die Haushaltsarbeit ist nicht meines.
Wie viele Familien haben die Möglichkeit, genau das abzugeben?
An eine Haushälterin?
An ein Kindermädchen?
Oder vielleicht an einen Mann oder an die Kinder?
Manchmal habe ich schon das Gefühl, es ist schon etwas emanzipierter.
Aber wenn wir jetzt wirklich über das Thema Kinder reden, und ich weiß, da könnte ein Shitstorm auf mich zukommen, weil wenn wir uns anschauen,
die eine Frau braucht, um nicht nur schwanger zu werden, die Schwangerschaft durchzuhalten und nachher die Mutterrolle zu übernehmen.
Das ist absoluter Routinejob.
Und das ist beinharte Arbeit, so schön sie auch sein mag.
So erfüllen sie sein mag.
Aber das ist eigentlich ein Generatorjob.
Nämlich ein Generatorinnenjob.
Und ich weiß, ich werde dann immer auch in den Kursen ein bisschen angefeindet, wenn ich genau das sage.
Alle offenen Sakralzentren, damit auch Projektorinnen, sind eigentlich für diese Rolle nicht geschaffen.
Und natürlich sage ich dann immer, gemäß Typ, Strategie und Autorität, wenn das Thema Kinder wirklich, wirklich korrekt ist, okay.
Nichts geht über Typ, Strategie, Autorität.
Aber dann sage ich, bitte holt euch Hilfe.
Von der Nanny angefangen bis zur Putzfrau.
Was immer man auch braucht.
Wie viele Mütter, Projektorinnenmütter, lebt, die in Burnout gelandet sind?
Wie viele Projektorinnenmütter habe ich erlebt, die diese vollkommene Überforderung haben?
Und das Bitteschön ist jetzt eine der vier Rollen.
wir hatten da natürlich auch noch die Haushaltsarbeit, da hat sie noch ihren Job.
Also, und meistens ist das dann auch kein echter ProjektorInnen-Job, sondern hat viel mehr was mit GeneratorInnen-Arbeit zu tun.
Und dann natürlich, ich sage, er war aber sehr provokant, ich sage, die Hure, die geliebte, die
Den Job, der ist ja auch noch zu erledigen.
Ich meine, so schön das ist, Sex zu haben.
Die Letzte sagt, dass Sex nicht toll ist.
Aber es kostet auch Kraft.
Und diese sexuelle Verfügbarkeit ist ja nicht immer vorhanden.
Und dann wird ja auch noch den Frauen eingeredet, wie Sex zu funktionieren hat.
Und dass es nicht eine permanente sexuelle Verfügbarkeit für offene Sakralzentren gibt, davon redet ja keiner.
Alles wird am Generator gebissen.
Also, jetzt sieht man diesen Job, den eine Frau von einer Projektorin erfüllen sollte.
Abgesehen davon, es gibt ja noch andere Gruppen auch, die diesen Job erfüllen sollen.
Und natürlich gibt es dann von Projektorinnen, die haben aber grundsätzlich nö gesagt, Kinder, nicht mein Thema.
Partnerschaft, ja, aber muss ja ausgewählt sein.
bis hin zu Haushalt, sehr rudimentär, und dann noch versucht haben, wirklich Karriere zu machen.
Meistens über eine Generatortätigkeit und vielleicht irgendwann einmal in dieses echte Projektor-Dasein zu kommen.
Und dann zeigt man auf sie, ja die, die Karrierefrau, ja und die ist so gut im Menschen lenken, leiten, so nach dem Motto, dann werden vielleicht auch noch die Männer eifersüchtig, ich bin wieder mal böse.
Aber ich habe das so oft in meinen, naja, seit 1997, bei der Ausbildung, seit 1999 bin ich Profi, erlebt.
Das ist wirklich, wirklich lange.
Und deswegen möchte ich hier aufstehen, als Generatorin, weil ich natürlich niemals die Projektorin so erkennen kann, wie eine Projektorin mich erkennen könnte als Generatorin.
Aber das, was ich eben erfahren habe und das, was ich sehe, ist,
Hey Mädels, ihr Projektorinnen, rauf auf die Barrikaden, holt euch euer Leben zurück.
Schaut, dass ihr wirklich euch einladen lässt.
Schaut darauf, dass ihr energieeffizient unterwegs seid.
Lasst euch nicht von den Männern irgendetwas vorgeben, dass ihr Generatorinnenarbeit erledigen sollt.
Ihr seid zu so viel Höherem geschaffen.
Ihr seid so geniale Frauen.
Und ihr, ich würde mir wünschen, dass ihr alle zu harten Feministinnen werdet.
Aber bitte nicht Feministinnen in dem Sinne so und Männer nieder und knüppeln wie sie.
Sondern nein, in dem Sinne so, ich möchte hier wirklich
meinen gleichen Beitrag leisten und das Gleiche bezahlt bekommen.
Und wenn ich meinen Beitrag leiste, dann gemäß meines Grundtüts.
Und nicht vier Jobs gleichzeitig.
Also, das ist das, was ich euch Projektorinnen mitgeben kann.
Und vielleicht ist das ein Anstoß für viele von euch.
Aber wirklich,
auf das eigene Leben zu schauen.
Wo mache ich denn wirklich einen GeneratorInnen-Job?
Wo ist diese ganze Routinearbeit drinnen, die eigentlich nicht für mich geschaffen ist?
Wo kann ich in meinem Leben etwas effizienter sein?
Und wo lebe ich überhaupt meinen Typ, meine Strategie und meine innere Autorität?
Oder wende ich genau Typstrategieautoritäten an?
Ich meine, ich bin auch sehr böse.
Wo es gerade mal passt.
Und beim Rest, naja, sind wir halt verbittert.
Erfolg wird eh viel zu hoch bewertet.
O-Ton, bitteschön.
Also, nein, Erfolg wird nicht zu hoch bewertet.
Das ist die oberste Priorität des Projektors.
Und als Projektorin, diese weibliche Weisheit, die hier drinnen steckt,
Es steht euch zu, erfolgreich zu sein.
Und es ist nicht euer Thema, in Bitterkeit und Groll zu verfallen, in Burnout zu gehen, erschöpft zu sein und komplett überfordert mit dem Leben.
Das ist nicht so gedacht gewesen.
Es ist das, was die Welt aus euch gemacht hat.
Also,
Ich weiß, dass der Beitrag vielleicht auf vielen Ebenen sauer aufstößt.
Oder mein Gott, sie übertreibt es schon wieder mal.
Nein, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, Projektorinnen sollen wirklich für ihr Leben kämpfen.
Aber bitte nur, wenn ihr eingeladen seid und wenn das für euch so eine Einladung ist.
Also, das heißt jetzt, meine lieben Projektorinnen, ich wünsche euch, dass dieser Beitrag euch ein bisschen auf die Sprünge hilft.
Dass ihr vielleicht mal euer Leben noch einmal überdenkt.
Mal schaut.
Vielleicht motiviert und sich eingeladen fühlen.
Dann nochmal noch mehr seine Strategie.
Aber bitte mit aller Konsequenz.
Nicht nur, wenn es gerade passt.
Und das kann natürlich bedeuten, dass sich jedes Leben maßgeblich verändert.
Und ich weiß, Veränderung löst immer Angst aus.
Und ich weiß, wovon ich rede.
Ich war in einem Top-Wissenschaftsinstitut und habe meine Dissertation gemacht.
Das war damals das allererste PhD-Programm.
Ich war Top of Top.
Und ich habe alles hingeschmissen.
Wegen Human Design.
Und das war eine Riesenveränderung, weil ich habe im Grunde genommen schon eine wissenschaftliche Karriere für mich gesehen.
Ich habe mich schon als Professorin irgendwann einmal emeritiert gesehen.
Und dann kam das Human Design System.
Dann kam Typ, Strategie, Autorität für mich als Generatorin.
Und das hat auch eine richtige Angst gemacht.
Aber es war der einzig mögliche Weg.
Also ich weiß, das darf Angst machen.
Ich weiß, es gibt hunderttausend Ausreden.
Ja, wovon soll ich leben?
Und wie kann ich das im Alltag umsetzen?
Und da habe ich dies und da habe ich jenes.
Nein, vergesst es.
Versucht mal wirklich.
Ernsthaft, das zu leben, was ihr seid, kommt in euer Sein.
Ja, ich hoffe, zumindest wenigen den Projektorinnen gefallen.
Und in dem Sinne wünsche ich euch das Allerbeste für euer Projektorinnenleben.
Never Ends