Primary Health System: Mehr als nur Ernährung – September 2025
01. September 2025 16 Min.

Primary Health System: Mehr als nur Ernährung – September 2025

Primary Health System: Mehr als nur Ernährung – September 2025
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Primary Health System: Mehr als nur Ernährung – September 2025
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Über diese Episode

In dieser Episode von Human Design Inside räumt Andrea Reikl-Wolf mit einem weitverbreiteten Missverständnis auf: Ist das Primary Health System nur eine Ernährungsstrategie? Sie zeigt, warum PHS weit mehr umfasst – vom Körper über die Umgebung bis hin zu tiefgreifenden Resonanzmechanismen und warum es gefährlich sein kann, es oberflächlich oder ohne Prozess anzuwenden. 

Mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung berichtet Andrea von der Entstehungsgeschichte, persönlichen Fallbeispielen und der eigentlichen Tiefe des Primary Health Systems im Human Design.

Human Design Inside ist ein Podcast von Dr. Andrea Reikl-Wolf, international anerkannte Human Design Lehrerin und Ausbildnerin. Mehr Informationen, Kurse und Angebote findest du auf www.humandesign.at 

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Transkript (2,188 Wörter) - Automatisch transkribiert — Ungenauigkeiten bei Namen/Fachbegriffen sind möglich.
Herzlich Willkommen zum Human Design Insight.
Das heutige Thema ist PAS, nur eine Ernährungsstrategie. Wir wissen ja mittlerweile, dass das Human Design inflationär ist und alle möglichen Leute meinen, es verbessern zu müssen, es besser zu wissen oder sogar auch zu behaupten, dass das alles Schwachsinn ist. Wie gesagt, ich so als Urgestein. die ja quasi seit den 90er Jahren dabei ist. Ich habe die ganze Entwicklung erlebt und halt auch diese Entwicklung des Primary Health Systems. Zum ersten Mal erwähnt, 2003 im Oktober, wo Ramal gesagt hat, ach, da werde ich mal Therapeuten und Ärzte für sechs Wochen in Klausur nehmen und dann werden wir dieses Primary Health System etablieren. Es kam dann anders. Es ist schon 2004 dann etwas konkreter geworden, damals noch in einem Ibiza-Meeting und ab 2005 ist es dann unterrichtet worden an der neu gegründeten Online-Kommission. Internationalen Human Design Schule. Dreijährige Ausbildung damals und parallel dazu das Primary Health System. Wurde dann quasi geändert mit 2010 in das sogenannte Differentiation Degree Programm. wo sowohl Primary Health System als auch E-Psychologie quasi gemeinsam unterrichtet wurden und auch verkürzt worden ist im Grunde genommen. Also, was wir heutzutage auch immer wieder bemerken, was mir Schüler zutragen, weil ich bin ja nicht so der Social-Media-Typ, Ist so nach dem Motto, ist das eigentlich nur eine Ernährungsstrategie? Jeder kriegt schon quasi zum Reading dazu, wie er seine Ernährungsstrategie anwenden soll, beziehungsweise gibt es inflationär auch irgendwelche Readings, die sogar automatisiert aufgenommen worden sind. Und ja, da kommt halt so auch der Eindruck von den Leuten, die so neu zum Human Design kommen, so nach dem Motto, okay, also ich brauche jetzt nur richtig Essen und dann wird nicht nur Typ, Strategie oder Autorität das einfacher werden, sondern überhaupt, ich werde super gesund werden und so weiter und so fort. Also solche Dinge hört man einfach. Erstens mal ist das Primary Health System wichtig. Nicht wirklich eine Ernährungsstrategie. Es ist ein Teil davon, die Ernährungsstrategie. Aber es ist wesentlich mehr. Natürlich kommen dann auch die Leute, ja und ich habe es schon gehört und dann gibt es auch noch die Umgebung. Ja und es ist noch mehr Ernährung. Also es ist wirklich nur ein kleiner Teil davon, aber natürlich, wenn wir uns anschauen, wir haben im Human Design System, wenn wir dann einfach den nächsten Schritt gehen, nachdem das Experiment wirklich implementiert worden ist, dann gibt es ja die sogenannten vier Transformationen. Der erste Schritt ist ja die Anwendung der Ernährungsstrategie. Aber da kommt noch viel mehr dazu, weil wir sagen, der Schritt 1 hat ganz viel mit dem Körper per se zu tun. Und da ist nicht nur die Ernährung drinnen, da ist auch die Art und Weise, warum funktioniert der Körper, wie er funktioniert. Warum sind gewisse, sag ich jetzt mal, Themen wie Sport, wie Bewegung, wie grundsätzlich Flüssigkeitshaushalt und, und, da kann ich tausende Dinge aufzählen, warum sind sie so unterschiedlich und warum kann man das auch so gut beschreiben? Da spielt natürlich dann auch die sogenannte Rave-Biologie mit hinein. Und wer so von einem echten Profi begleitet wird und ein echter Profi ist dadurch zu erkennen, erstens mal, Nummer eins, man sollte an der internationalen Schule gelistet sein. Aber was ich leider auch vornehme, ist, Leute, die wirklich die Ausbildung, die die Zertifizierung gemacht haben, auch zum Teil meine Schüler, die ich ausgebildet habe, zeichnen sich nicht durch Profis mehr aus, weil der echte Profi sagt, ich bin nicht mehr gelistet, sondern ich... arbeite nur in Prozessen. Und viele wollen das schnelle Geld machen und sagen, ich gebe demjenigen halt ein Reading, wo ich eben halt so das Wichtigste, Stufe 1 und Stufe 2, also Körper und Umgebung, ein bisschen da hinein quasi matche und das kurz erkläre und so nach dem Motto, wie es halt beim Reading so ist, so nach dem Motto, jetzt gehst du hinaus, probier es einfach aus. Das, was ich natürlich hier immer und immer wieder erfahre, ist, dass dann Leute zu mir kommen oder ich Mails kriege, so, ja, und ich habe das ausprobiert und es funktioniert nicht. Beziehungsweise noch viel schlimmer, es gibt gesundheitsliche Folgen. Also wo wirklich Leute krank werden, weil das Primary Health System als auch die Rehpsychologie nie dazu gedacht waren, als Readings weiterzugeben. Es gibt natürlich Seminare, wo es mir halt sehr, sehr wichtig ist, wo man das einmal kurz anreißt und sagt, okay, ich zeige euch jetzt einmal, wie das sein könnte. Aber bitte probiert es nicht unbedingt alleine aus. Ich meine, jeder folgt natürlich Typ Strategie und Autorität. Aber wo man das Ding einmal anreißt und sagt, okay, so könnte es funktionieren, soll den Leuten die Möglichkeit geben, zu schauen, ist dieser Prozess überhaupt etwas für mich. Für viele Leute, die bei dieser sogenannten Radical Transformation Klinik sind, die haben gesagt, okay, also die Nährungsstrategie habe ich jetzt einigermaßen wahrgenommen, aber nein, nicht jetzt. Und wo dann die Leute einfach noch länger Zeit brauchen oder gar nicht mehr daran interessiert sind, gemäß Typstrategie und Autorität da wirklich einzusteigen. Aber es ist nicht sinnvoll. Wie gesagt, ich habe schon so viel erlebt, als einfach sozusagen, okay, jetzt habe ich drei Worte darüber gehört oder fünf Sätze darüber gehört und jetzt wende ich es an. Es kann gut gehen. Viele Beispiele, wo es gut geht. Aber in den meisten Fällen merkt man, das, was sich wirklich im Körper verändern könnte, das, was wir als Differenzierung sehen könnten, findet nicht statt. Auch selbst wenn man so, sage ich jetzt einmal, dilettantenmäßig anwendet, es ändert sich was, klar, keine Frage. Aber es ist halt so etwas wie... Wenn ich die Möglichkeit habe, ein gutes Glas Wein zu trinken, es zu genießen, oder ob ich einmal vom Wein nippe, aber dann nicht weiter trinken kann. Das ist genau so für mich dieser Vergleich, wo einfach viel mehr Potenzial drinnen ist. Und wo dann teilweise auch in diesem inflationären Rahmen dann heißt, ja, das ist ja zwar ganz nett, aber jetzt kombinieren wir es noch mit einer anderen Ernährungsstrategie, nämlich den Blutgruppen und den Metabolic und den Epigenetic-Diäten. Ja, wunderbar, weil einfach grundsätzlich nicht verstanden wurde, dass... als nur durch einen Prozess und nur durch einen wirklichen Tiefgang und jahrelange Beschäftigung damit wirklich das volle Potenzial ausgeschöpft werden kann. Und da geht es auch wirklich um Radikalität. Aber das wird halt dann auch als Primary Health System primär verkauft, nämlich als Ernährungsstrategie. die halt teilweise nicht einmal irgendwie in einer gewissen Weise korrekt angewendet werden kann, wenn nicht einmal das Experiment steht, nicht einmal Typ, Strategie und Autorität korrekt angewandt wird. Wenn wir jetzt schauen können, was kann einem wirklich das Primary Health System bieten, das, was ich auch in meiner Praxis schon erlebt habe, in den Prozessen, Man muss aber grundsätzlich zuerst sagen, wenn es darum geht, dass es mehr als irgendwelche körperlichen Zipperleins gibt, also echte Krankheiten, ich habe auch selbst Patienten schon begleitet, was ganz wichtig ist, dass man da mal aufklärt. Erstens einmal, wir sind keine Heiler, schon gar keine Therapeuten. Wir können nur dem Körper verhelfen zu differenzieren, durch die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Nicht nur durch Ernährung, aber durch die unterschiedlichsten Möglichkeiten wirklich zu helfen, auszudifferenzieren und damit vielleicht ein Heilungsprozess ermöglicht wird, beschleunigt wird oder das Leben generell ein bisschen erleichtert wird. Also das ist auch ganz, ganz wichtig. Wo ich auch immer sage, immer auch mit den Ärzten dann dementsprechend abklären. Aber ich habe wirklich auch Fälle erlebt, wo ich mir gedacht habe, wäre gar nicht möglich gewesen. Also von meinem wissenschaftlichen Ansatz her. Und da sind Dinge passiert, wo ich mir gedacht habe, wow. andererseits habe ich aber auch in meiner Praxis erlebt, also da geht es ja nicht nur um die Ernährung, da geht es auch um die Umgebung, da geht es auch wirklich darum, Wie erlebe ich meinen Körper? Wie achte ich darauf? Wie nehme ich was wahr? Also es sind so viele Ebenen und wir haben auch sogenannte diagnostische Punkte, wo wir diagnostizieren können, warum vielleicht was passiert ist. In Kombination natürlich, da muss man die Lebensgeschichte kennen und so weiter, aber man genau danach festmachen kann, wo ist denn der Knackpunkt da gewesen? beziehungsweise wenn Leute dann im Prozess sind, auch diagnostische Punkte zu haben, wie weit ist der Fortschritt, steckt derjenige irgendwo, habe ich irgendwo die Möglichkeit dann zu schauen, in welche Richtung können wir vor allem gehen, das ist auch ganz wichtig, weil jeder Prozess ist absolut individuell. Oder wo manche Leute einfach auch zu mir kommen und sagen, woran könnte es liegen, dass das und das passiert? Und dass ich das und das quasi als Krankheit bekommen habe oder die und die auch, weil immer die Sein- und Persönlichkeitszusammenhänge nicht, wo auch psychische Probleme sich dann bereits körperlich auswirken und so weiter. Also es ist ein unglaubliches, geniales Feld. Und ich sage immer, die geilste Arbeit im Human Design ist, arbeiten auf dem Level des DD-Programms, weil für mich ist das Detektivarbeit. Da finde ich wieder so meinen wissenschaftlichen Ansatz wieder. In der Wissenschaft waren wir auch eigentlich immer so Detektive, herauszufinden, was hier funktioniert, was hier nicht funktioniert. Und herauszufinden, wo hat es denn begonnen? Und allgemein natürlich dann immer so, ja, das nicht selbst, das ist natürlich hier viel, viel diffiziler, weil da sind natürlich auch sogenannte Prädispositionen schon bereits vorhanden, wenn da gewisse Dinge, sagen wir jetzt einmal Konditionierung stattfindet, in welche Richtung es gehen kann. Also für mich ein traumhaftes Gebiet, aber es ist keine exklusive Ernährungsstrategie und es hängt zu viel damit zusammen. Und auch in diesen ganzen Prozessen, es muss sich nicht unbedingt auf der körperlichen Ebene was tun, sondern es kann sich das ganze Leben ändern. Wo jemand zu mir gekommen ist, der gemeint hat, ja, ich möchte ein bisschen so meinen Körper optimieren und im Endeffekt... war es dann so, dass derjenige oder diejenige sich scheiden hat lassen, den Beruf gewechselt hat und den Wohnort gewechselt hat, also komplett in ein anderes Land gezogen ist. Ja, und das wäre ohne diesen Prozess nie möglich gewesen. Wo natürlich, wenn ich das anspreche, manche Leute das echte fürchten bekommen, so nach dem Motto, hoch kann es mit mir auch passieren, wenn das eh schon quasi am Teller liegt, dann hat es vielleicht nur diesen kleinen Anstoß gebraucht. Aber nochmals, PRS ist nicht nur eine Essensstrategie. Es ist die Art und Weise, wie der Körper funktioniert, wie der Körper in seinem Umfeld funktioniert, wie er vor allem auch auf andere Menschen reagiert. Da sind wir im Resonanzmechanismen, wo ein Mensch auch alleine durch ihre Präsenz, durch ihre Genetik, durch ihr Feld reagiert. Aura wie auch immer, und deren genetische Prädispositionen gewisse Resonanzmechanismen aktivieren. Da habe ich zum Beispiel einen persönlichen Fall. Das habe ich natürlich bei mir in meinem Resonanzfeld gesehen. Das heißt, gewisse Menschen, wenn ich mit gewissen Resonanzmöglichkeiten arbeite, extrem beeinflussen können. Und da habe ich mal einen Thailand-Urlaub, den hatten wir zu dritt geplant und die Person Da habe ich schon gewusst, das kann interessant werden, wie die mich also auch in meinem Resonanzfeld beeinflussen kann. Vor allem, die hat gerade mal ein Reading gehabt, war aber gut befreundet mit uns. Und ich bin draufgekommen, ich bin immer unrunder geworden. Es ist so weit gegangen, weil die natürlich auch nicht der PAS gelebt hat und auch nicht quasi ihre korrekte Ernährungsstrategie und das, was man sonst noch im Human Design und der Primary Health System erkennt und lebt, war nicht vorhanden. Das ist dann so weit gegangen, dass immer wenn sie bei einem Resonanzfeld war, wo ich dann einen sakralen Response auf etwas hatte, was komplett off von meiner eigenen PRS-Strategie ist. Und das hat mich ziemlich irritiert. habe aber gewusst, woher es kommt. Also da sieht man, das ist wesentlich mehr. Da sieht man auch, wer wirkt auf wen ein, wer bringt wem in Resonanz. Wo kann man hier auch über diese Resonanzmechanismen quasi manipuliert werden? hochspannendes Thema. Also ich möchte den heutigen Beitrag vom Insight dazu nutzen, um dieses Inflationäre, dann isst du halt nur im Dunkeln. Das ist nicht PRS. Das ist dilettantisch, das ist quasi etwas, wo man versucht Kunden zu fangen, aber auf der anderen Seite auch immer die Gefahr, die dahinter steht, dass derjenige Kunde oder derjenige Klient, wenn der das nicht korrekt anwendet, unter Umständen auch krank werden kann. Also in dem Sinne, Primary Health System ist wesentlich mehr wie eine Ernährungsstrategie.
Never Ends