Manifestorin im Gespräch - November 2025
01. November 2025 39 Min.

Manifestorin im Gespräch - November 2025

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Manifestorin im Gespräch - November 2025
Folge 11 39 Min. 10 Downloads

Über diese Episode

In dieser Plauderei spricht Andrea mit Bettina, einer emotionalen Manifestorin, über die Kunst zu initiieren und was „informieren“ wirklich bedeutet. Bettina erzählt, wie sie als Kind selbstverständlich gehandelt hat, später durch Schule, Familie und traditionelle Rollenbilder von sich wegkonditioniert wurde und warum Human Design für sie der Wendepunkt war. 

Es geht um die besondere Lage einer Manifestor-Frau in einer Generator-Welt, um Grenzen setzen, Selbstbestimmung, Geld und Wert, um den Unterschied zwischen um Erlaubnis fragen und auf Augenhöhe informieren. Andrea fragt nach der Praxis: Entscheidungen mit emotionaler Klarheit, Arbeiten ohne sich zum Arbeitstier zu machen, Freiheit als zentrales Bedürfnis und warum bestimmte Hierarchien selten passen. Bettina blickt auf drei Sieben-Jahres-Zyklen zurück, erklärt die Rolle der Willenskraft und warum sie heute bewusst wählt, wann sie Gas gibt und wann sie pausiert.

Human Design Plauderei ist ein Podcast von Dr. Andrea Reikl-Wolf, international anerkannte Human Design Lehrerin und Ausbildnerin. Mehr Informationen, Kurse und Angebote findest du auf www.humandesign.at

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Transkript (5,966 Wörter) - Automatisch transkribiert — Ungenauigkeiten bei Namen/Fachbegriffen sind möglich.
It's not what you know, what you got or where you go. No matter what you roll, only love is for your soul.
Ja, herzlich willkommen zu Plauderei. Heute haben wir einen Special Guest. Warum Special Guest? Bettina ist Manifestorin und wir werden ein bisschen über das Manifestor-Sein und vor allem Manifestor-Frau-Sein sprechen. Und ja, Bettina, möchtest du dich mal kurz vorstellen?
Ja, sehr gern. Vielen Dank erstmal, Andrea, dass ich eingeladen bin als Special Guest. Ich freue mich sehr, als Manifestor-Frau auch da zu sein. Das finde ich super wichtig übrigens. Und dann zusätzlich bin ich emotionale Manifestorin. Und ich kann sagen, dass ich super dankbar bin, dass ich dem Human Design begegnet bin. Das würde mich fast so weit rauswagen, dass ich sage, das hat mich gerettet vor einer schweren Depression.
Ja, wann bist denn du dazugekommen? Du bist ja schon sehr lange dabei, oder?
Ja, also kapiert habe ich es, glaube ich, seit über 20 Jahren, aber gehört habe ich schon seit über 25 Jahren davon, was schon mal die Lücke sagt. Weil meine Mentorin, ich habe bei einer Unternehmensberatung gelernt, hat mit Human Design angefangen, mich sozusagen auf meine Spur bringen zu wollen, was die ersten Jahre nicht so erfolgreich war. Weil ich echt das Gefühl hatte, das, was sie mir erzählt, Es resoniert irgendwie, aber es ist so, als wenn eine Wand zwischen mir und mir steht. Ich habe es nicht richtig greifen können. Und ich weiß heute noch, irgendwann hat sie es wieder erklärt. Und dann saß ich da und bei mir ist ein Kronleuchter aufgegangen. Und dann habe ich gedacht, ah, jetzt verstehe ich das. Jetzt kriege ich einen Zugang zu mir. Und sie hat total recht. Jetzt will ich das lernen. Weil jetzt... Jetzt muss ich lernen, wie das überhaupt geht. Also erstmal habe ich mental was verstanden, aber ich habe noch nicht gewusst, wie ich es leben kann.
Wie ist es für dich gewesen, wie du zum ersten Mal gehört hast oder dann zum zweiten Mal gehört hast, dass du Manifestorin bist? Weil Manifestoren, das sind ja diejenigen Menschen, die ja wirklich, wir sagen halt immer, jederzeit sprechen und handeln können. Aber ich sage jetzt mal, als Frau und als Manifestor in einer Generatorwelt, das ist schon eine Herausforderung. War das so für dich zu sagen, okay, du bist jetzt ein Initiativtyp, du kannst jederzeit manifestieren und jederzeit handeln?
Also als mir das dann klar geworden ist, dass das so ist, habe ich eine Erinnerung bekommen, dass ich als Kind so war. Weil als Kind war ich sozusagen, aus mir heraus habe ich einfach die Sachen gemacht. Und meine Mutter hat die größten Probleme mit mir gehabt. Meine Eltern haben versucht, mich irgendwie zu zügeln oder was, wie man das auch nennt. Jedenfalls, ich kann mich erinnern, dass ich als Kind einfach gemacht habe, was ich wollte. Und auf dem Weg durch die Schule und auf dem Weg durch, wenn man erwachsen wird, habe ich gemerkt, dass ich durch die Konditionierung komplett weg bin von mir. Ich habe überhaupt nicht gewusst, wer ich bin. Und nachdem ich das Human Design kennengelernt habe, habe ich das auch verstanden. Deswegen finde ich die Frage schon ziemlich wichtig, weil als Manifestor-Frau wirst du anders erzogen als als Manifestor-Mann. Als Manifestor-Mann, das ist das Beispiel für diese Welt. So musst du sein. Nimm die Dinge in die Hand, machst, dann findest du deinen Weg, was du willst, dann gehst du dafür und es wird auch total unterstützt. Manifestor Frau, wenn du machst, was du willst, wo kommen wir denn da hin? Genau, in diesem Patriarchat. Genau, das Patriarchat greift komplett, finde ich, gerade bei Manifestor Frauen ziemlich rein und trotzdem würde ich sagen, dass Frauen diesen Drive in sich haben und es manchmal aus meiner Erfahrung inzwischen in dieser Welt ein bisschen schwerer haben, wie sie es machen. Also lenken sie charmanterweise ihre Energie auf eine Art und Weise, dass sie es trotzdem machen können. Wenn sie nicht gerade gebrochen werden, weil ich kenne auch Etliche, die gebrochen werden in ihrer Energie und wirklich energielos sind.
Ja, also da gab es ja eine ganz profunde Geschichte vom Raar. Anfang 2000er Jahren hat er ja für jeden Grundtyp einen Halbtag quasi als Workshop gestaltet, wo halt ausschließlich der jeweilige Grundtyp war. Und er hat begonnen mit dem Grundtyp Manifestor. Und er hat gemeint, er hat sich ja so darüber gefreut, quasi seinen Typ kennenzulernen. Natürlich die meisten Frauen. Mhm. Wir sind dann als Generatoren am Nachmittag dran gewesen. Und wir sind mit ihm auch, die halt im engeren Kreis waren, mit ihm auch Mittagessen gegangen. Und das allererste, was wir gefragt haben, und wie war das so mit deinem eigenen Typ? Er hat uns mit einem schalen Blick angeschaut. Katastrophal. Und ich so, wie, Sora? Und er... Er hat noch nie eine so gebrochene Gruppe, eine so reduzierte Gruppe erlebt. Das war für ihn wirklich schockierend. Das ist das, was du gemeint hast mit gebrochen und was er erfahren hat.
Ja, also ich erlebe auch, wenn Frauen, also gerade Frauen, bei Männern ist das ja wirklich, weil die Gesellschaft honoriert ist, ja. Wenn Frauen Manifestor-Frauen sind, dann bin ich froh, wenn ich die unterstützen kann, weil die Scheu, nach vorne zu gehen, ziemlich groß ist. Oder irgendwie mit sich so klar zu kommen, dass ich ja eigentlich eine Energie habe, die machen kann, aber von der Umwelt gestoppt wird. Und dann einen Weg zu finden, das kostet wahnsinnig viel Lebenskraft. Und das hat mich, mich hat das wahnsinnig viel Lebenskraft gekostet. Ich habe ja gesagt, also ich bin froh, dass sich das Human Design irgendwie mich das erwischt hat in der Phase, wo ich eh schon wirklich das Gefühl hatte, ich bin in meinem Leben und bin nicht in meinem Leben. Ich habe einen Moment, wo ich das Gefühl habe, der Lebenszug, mein Zug fährt gerade an mir vorbei und ich sitze nicht drin. Wahnsinn. Weil ich dachte, irgendwas stimmt hier überhaupt nicht. Weil ich, nachdem ich das Human Design noch ein bisschen näher kennengelernt habe, da haben wir ja in unserer Ausbildung, du weißt es ja, wir gucken erst mal die schwarze Seite an und erst mal die rote Seite. Und dann verstehen wir nämlich plötzlich was. Weil wenn du mit der roten Seite komplett leer bist... Bedeutet das auch was? Und wenn du mit der schwarzen Seite eine bestimmte Konstellation hast, wie bei mir, eine Projektorin zu sein, das ist fatal für eine emotionale Manifestorin, die aus der Willenskraft Rot und Schwarz zusammenkriegt und das Rote auch nur aus dem Herzzentrum, unbewusste Willenskraft. Und da ist mir echt nochmal ein Licht aufgegangen, dass ich verstanden habe, warum ich in mir das nicht spüre, was andere von mir erzählen. Und ich überdenke, was erzählen die eigentlich? Ich spüre das überhaupt nicht, diese Willenskraft. Aber das kann ich sagen, das hat sich total verändert. Ich bin super froh drüber, über die Jahre da drin.
Ja, ich meine, gibt es überhaupt jetzt bei dir, wenn man sich anschaut, so weiblich und Manifestorin, so Situationen, die für dich ein Eye-Opener waren? Wo du gesagt hast, ja, das bin ich, das bin ich endlich in meiner Kraft, versus zu, ich bin ja die ganze Zeit eigentlich unterdrückt worden, und speziell halt auch als Frau.
Ja, das gab es schon. Ich war ja zehn Jahre in der Klosterschule.
Wow.
Und das, ich weiß noch heute, ich meine so ganz klassische Sachen, ich bin ja, also unbewusst initiativ. Total aus mir heraus, vollkommen unschuldig. Mein Satz war auch immer, ich will, ich will, ich will, was alle anderen nervt. Was aber mein natürlicher Ausdruck ist. Und ich habe irgendwann verstanden, ich darf das irgendwie nicht sagen, also was soll ich denn sagen? Es geht ja nicht. Das war schon die erste Hürde. Und in der Klosterschule, du kannst ja nicht einfach wollen. Oder du kannst nicht einfach machen. Also ich bin für Sachen bestraft worden, wo ich einfach Dinge gemacht habe, die ich überhaupt nicht verstanden habe. Warum ich die nicht machen darf. Wie rumtoben oder Schnitt Schneebellen werfen oder einfach ganz simple Sachen. Weil alle anderen das nicht gemacht haben. Die waren immer schön brav. Soviel zur Generatorwelt. Ich bin ja ein bisschen provokant, weißt du ja auch. Und ich habe es nie verstanden, warum man immer wartet. Es war das Auerwitzige. Ich persönlich habe es nicht verstanden, aber ich habe erzählt bekommen, du darfst nicht warten. einfach machen. Aber meine Energie war so, dass ich nicht verstanden habe und manchmal ist es einfach durchgebrochen. Was natürlich ein Affront war, dann für meine Umgebung. Das heißt, was ich auch gemacht habe, ist, ich habe überhaupt nicht informiert. Das war die Folge. Weil wenn ich, die Gefahr war, wenn ich informiere, war in mir so das Gefühl, wenn ich das sage, was ich mache, dann stehen die nur im Weg. Dann stehen mir die Leute einfach hinweg. Also sage nicht, was ich mache. Ich mache einfach. Und setze die Leute dann vor vollendete Tatsachen.
Aber da hat es natürlich noch viel schlimmer gemacht, nicht? Ja, natürlich. Und da hast du noch viel mehr in die Stocktafel gekriegt und dazu hat es noch viel mehr gekommen, nicht?
Ja, ich habe dann Vorwürfe gekriegt und alles Mögliche kannst du dir nicht machen. Also schon in der Familie, in der Familie ist es ja, ich bin ja, dazu muss man vielleicht sagen, ich bin ja auch, ich habe ja ein transpersonales Profil und auch noch die 5.1, die ja in der eigenen Heimat nichts gilt. Und ich glaube, meine Familie hat bis heute nicht erkannt, wer ich eigentlich bin, sage ich jetzt mal. Weil die mir grundsätzlich Vorwürfe gemacht haben, wenn ich einfach was gemacht habe. Wenn ich einfach beschlossen habe, ich mache das so, weil ich natürlich nicht informiert habe. Weil für mich informieren gleich um Erlaubnisfragen war. Und das ging null. Never ever frage ich um Erlaubnis. Nie im Leben.
Naja, das ist die Kinderstrategie, die wir eigentlich manifestieren können ja nicht. Und selbst da weiß ich auch von Rückmeldungen von vielen Eltern, die sagen, es ist ganz schwierig, das mit der Erlaubnis fragen, weil die halt eher naturell, das geht gar nicht. Aber das Das ist halt die gute Erziehung, die man halt braucht, wo ich dann immer sage, zu den etwas älteren Pubertierenden, wie heißt das so schön, solange du deine Füße unter meinen Tisch, sage ich, reißt euch zusammen, fragt um Erlaubnis, nachher könnt ihr alles machen, was ihr wollt, wenn ihr informiert.
Ja, aber den Unterschied muss man beibringen. Also meine Strategie inzwischen ist, was hilfreich ist, es muss dem Manifestor Kind auf Augenhöhe begegnen. Und das meint es eigentlich energetisch. Also ich kann einem Dreijährigen natürlich mental nicht erklären, warum er nicht auf die Straße läuft. Aber ich muss auf Augenhöhe und eben meine Besorgnis sagen, dass es ein guter Grund ist, da nicht drüber zu gehen. Das heißt, die Energie spricht und nicht die Worte. Und die Energie kommt an. Dass das Kind checkt, so, hey, da ist jemand, Der sieht mich, weil der Manifestor möchte natürlich auch gesehen werden. Das ist ja logisch, selbst wenn er initiiert, will ein Manifestorkind oder ein Manifestormensch gesehen werden. Das fand ich zum Beispiel in den frühen Manifestoren Themen, ja Manifestor, die machen eh was sie wollen, also brauchst dich nicht kümmern, das klang immer so wie, was soll man mit denen? Die Generatorwelt ist wichtig. Und das ist aber, Mensch ist Mensch. Die Frage ist die Art der Energie, mit der er unterwegs ist. Und die ist halt unterschiedlich. Aber der Mensch möchte geliebt, gesehen und anerkannt werden. Und dann muss ich auf Augenhöhe gehen und das einfach in den Kontext setzen. Und das ist eine andere Erziehung. Also ich muss eigentlich das Kind schon ernst nehmen, obwohl ich ihm eine Grenze setzen muss, aber ich muss die Grenze erklären, sonst macht das Kind, wenn es es nicht will, macht es was anderes.
Ja, das ist ja auch genau das, was der Reimer gesagt hat, sag niemals Nein ohne Erklärung. Richtig. Ja, das geht nicht. Ja, kannst du jederzeit sagen, aber niemals Nein ohne Erklärung.
Ja, und ich kann sogar das Ja erklären auch, warum ich das Ja jetzt sage. Also Manifesto muss man mitnehmen. Jetzt, wenn er klein ist, gibt es diesen Raum, wenn er groß ist, gibt es einen größeren Raum. Und dann geht es leichter. Ich sage nicht immer, dass es easy ist, aber dann geht es leichter, weil Manifesto einfach von seiner Energie oder Manifestorin von seiner Energie, ich glaube, also was mir auffällt, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber Zum Beispiel manifestierenden Generatoren zu erklären, was der Unterschied ist zu einem Manifestor und zu manifestierenden Generatoren, die in einer Welt leben, die eigentlich die Manifestorwelt bevorzugt. Das ist nicht immer ganz leicht, vor allem wenn es sozusagen unbewusste 3420 ist. Weil die haben ja das Gefühl, ich kann doch aus mir, aber es ist trotzdem eine andere Art von Energie.
Absolut. Oder wenn du manifestierende Generatoren hast, die, wenn wir Rot und Schwarz trennen, also quasi von der schwarzen Seite her ein Manifesto sind, denen zu verklickern, du warte mal, sei schuldig, bis du eine Response hast, das andere aber nun nicht das. Ja.
Das stimmt. Und die haben natürlich mit Zorn zu tun. Also das könnt ihr schon nachvollziehen. Dass die klüger fahren, wenn sie trotzdem resonieren auf das Leben, ist cleverer. Während der Manifesto überhaupt nicht resonieren muss. Warum sollte ich wachen? Bei mir ist es easy, weil ich habe das Willenzentrum an. Wenn ich was will, will ich was. Ja. Also, aber ich bin super froh, ehrlich gesagt, dass das jetzt so ist in mir, weil zwischendurch habe ich schon mal, ich bin ja jetzt schon ziemlich lange, also wenn man so sieben Jahreszyklen zählt, dann bin ich doch eigentlich fast am Ende meines dritten sieben Jahreszyklus. Ja, der hat sich schon viel verändert.
Der hat sich super viel verändert. Ich meine, das ist jetzt auch so die Frage, die sicher unsere Zuhörer interessiert, weil du schon so lange im Human Design bist, wie hat sich wirklich dein Blick auf deinen Grundtyp über die Jahre verändert? Ich kenne dich ja schon sehr lang, da ist ja ganz viel passiert. Echte Transformationsprozesse waren da drinnen.
Ja, das stimmt. Also du kennst mich ja schon lange und ich würde mir sagen, dass in den ersten sieben Jahren die Transformationsprozesse nicht ganz so spürbar sind, obwohl sie passieren. Weil bis das mentale Verständnis in die Zellen runter sinkt, Das ist, glaube ich, also zu meiner Erfahrung, das dauert ein bisschen. Wenn sie dann in den Zellen angelagert wird, dann heißt das, dass die nächsten sieben Jahre nicht der Prozess schneller geht, aber er geht anders. Sozusagen die Erkenntnisse werden andere. Plötzlich kriegst du ein Gespür für... Also ein Feeling mehr für dich selber mit der Energie. Du kriegst schneller in deinem Bewusstsein, welche Wirksamkeit das hat. In den ersten sieben Jahren ist das noch relativ unsicher. Das wird in den zweiten noch schneller. Und in den dritten, finde ich, inzwischen denke ich manchmal, ich bin saufroh, dass ich der Typ bin, der ich bin. Ich möchte gar kein anderer Typ sein. Also wo ich merke, das hat sich wirklich in dem dritten Zyklus total verändert nochmal.
Ja, wie war das? Wie hast du deinen Blick als Manifestorin gehabt in den ersten sieben Jahren, in den zweiten und jetzt als Manifestorin im dritten? Was hat sich da verändert, dein Blickwinkel und dein Selbstverständnis als Manifestorin?
Vielleicht ist es eher so, ich meine, du kennst mich ja und ich arbeite grundsätzlich zu viel, das ist immer nur ein Haar. Wie oft haben wir darüber geredet. Aber das Erste, in den ersten sieben Jahren, als ich schon verstanden habe, also da waren viele Punkte, wo ich echt vom Stuhl gefallen bin. ah, jetzt verstehe ich es, so, dass ich eigentlich kein Arbeitstier bin. Und ich war ein, also ich meine, ich kann super schnell viel wegschaffen. Also ich habe einfach diese Energie, ja. Aber eine Energie dran zu bleiben, also diesen Unterschied richtig hinzukriegen, das hat mich die ersten sieben Jahre geholfen. Das habe ich nicht wirklich gut hingekriegt und ich habe es auch nicht wirklich gut verstanden, weil diese Generatorenergie so fett in meinem Sakralen hing, dass ich wirklich sieben Jahre gebraucht habe, um einigermaßen zu verstehen, dass das was ausmacht, obwohl ich mental es schon gesehen habe. Aber es körperlich wirklich irgendwie zu checken, hey, Moment mal, ich mache wieder zu viel. Das wirklich zu spüren, das fand ich die größte Schwierigkeit für mich. Also mit dieser sakralen Energie wirklich umzugehen, obwohl ich schon gemerkt habe, dass alle, dass ich wirklich der Superslave bin, dass ich die bin, die als erstes aufsteht, zu spät, also das Letzte ins Bett geht, ich wahnsinnig schnell viel wegschaffen kann und das machen, weil es nicht... Weil es mich nervt, wenn Dinge im Weg sind. Und das habe ich in den ersten sieben Jahren viel unbewusster noch gemacht. Erst in den zweiten Jahren ist mir so klar geworden, hey, da muss ich was tun. Und bin dann so geswitcht hin und her. Und jetzt ist es so, dass mir das total klar ist und ich mich entscheide. Das ist der Unterschied. Ich entscheide mich, dass ich jetzt, also jetzt zum Beispiel in diesem Jahr, im ersten Halbjahr es genieße, wo relativ wenig ist, und jetzt weiß, weil ich das Geld einfach reinhaben will, jetzt haue ich rein, aber ich gucke, dass ich Pausen dazwischen habe. Und das ist der Unterschied. Also das alleine mir bewusst dazu machen, dass das jetzt sozusagen eine freie Entscheidung ist, Aber ich kriege es in mein Bewusstsein rein. Mir ist es klar, was ich da tue. Ich bin nicht so unbewusst da dran unterwegs. Und das finde ich ist ein entscheidender Schritt und damit kommt einfach auch die Freude an meinem Typ. Da kommt dieses Gefühl von Freiheit, das ich dann spüre, weil ich wirklich jetzt so, in den letzten zwei Jahren fällt mir das auf, kommt es viel stärker, dass ich eine totale Freude habe, dass ich zum Glück genau dieser Typ bin, der ich bin. Weil mir das wirklich eine Freiheit gibt. Ich muss nicht warten, oh Gott, wenn ich da andere sehe. Jaja, wäre ja klar. Die warten da. Oder sind so, natürlich je nachdem, wie ihr Typ ist, so, naja, die anderen muss man auch einbeziehen. Na gut, wenn es sein muss. Mir ist das schon klar. Aber ich habe mehr Freiheit, empfinde ich jetzt. Für mich. Vermutlich würden das andere auch für sich sagen, sie fühlen sich auch frei. Aber das ist ja okay. Aber ich merke, dass es einen Unterschied gibt zu dem, was vorher war und wie es jetzt ist.
Vor allem dieser Begriff Freiheit bei dir, da kommen wir wieder zum Thema Frau und Manifesto. Da gibt es ja wirklich Aussagen, da hat es mich immer wieder vom Hocker gehauen, so nach dem Motto, du bist eigentlich erst dann eine vollwertige Frau, wenn du Kinder hast. Du bist erst dann eine vollwertige Frau, wenn du ein braves Heimchen am Herd bist. Diese Retro-Tendenzen haben wir jetzt im Moment. Ja. da ist wirklich der große Verlust der Freiheit. Und ich meine, du hast ja das Thema Familienbeziehungen gehabt und da hat sich ja ganz viel getan. Aber natürlich auch wegen dem, ich möchte endlich meine Freiheit haben, oder?
Ja, absolut. Also ich meine, ich komme ja aus einem traditionellen Raum. Und für mich war das auch klar, also ich möchte gerne Kinder haben, wobei das interessant ist. Also ich habe immer gewusst, wenn ich Kinder haben kann, dann gibt es dafür nur eine bestimmte Art von Partner, mit denen ich die Kinder haben kann, zum Beispiel. Das wusste ich auch schon, ziemlich früh. Und es ist eine Frage, ob ich wirklich Kinder haben werde. Ja, für mich. Und dann kam halt der korrekte Mann für mich in dem Fall, mit dem ich zwei Söhne habe. Aber irgendwann kam dieser Punkt, wo ich gemerkt habe, irgendwas stimmt in meinem Leben nicht. Irgendwas stimmt hier nicht. Also kolossal gar nicht. Früher war ich so erzogen, okay, natürlich wächst du auf, machst die Schule, machst die Ausbildung, dann heiratest du, hast du Kinder und dann ist das Leben eigentlich gut.
Oder auch nicht.
Das war bei mir gar nicht der Fall. Das wurde dann echt zum Horrortrip, weil ich gemerkt habe, alles ist perfekt. Das war dann das Allerschlimmste. Es ist total perfekt. Und ich habe wirklich einen wunderbaren Ehemann. Und ich habe zwei Kinder. Es ist alles nach außen perfekt. In meinem Inneren ist es ein einziges Desaster. Und das musste ich erst mal verarbeiten, dass ich das Gefühl habe, mit mir stimmt was nicht. Ich bin nicht in Ordnung. Irgendwie bin ich schräg. Ich passe nicht. Also irgendwas fehlt an mir. Und deswegen bin ich ganz froh, dass ich dem Human Design begegnet bin, weil ich nämlich dann gemerkt habe, ich kann Mutter sein, aber ich bin eine andere Art von Mutter. Ich bin nicht die Glückmutter, die zu Hause ist, für die es ein Glück ist, dass sie zu Hause ist, weil es ein Glück ist, Kinder aufzuziehen. Ich habe kein Mietzentrum, das definiert ist. 50 habe ich auch nicht. Ja. Ja. Und das war eine ziemliche Erleichterung, dass mir klar war, wenn ich mich trennen würde von meinem Mann mit kleinen Kindern, würde er die Kinder nehmen. Weil ich kriege das nicht hin. Ja, so... Das wusste ich dann irgendwann schon. Aber das zu verarbeiten mit der Konditionierung durch die Gesellschaft, das war ein echter Weg. Und was auch klar war, war, dass ich gemerkt habe, ich brauche mein eigenes Geld. Ich kann kein gemeinsames Konto, das kann ich nie haben. Ich kann kein gemeinsames Konto haben. Und das durchzufechten, ich brauche wirklich mein eigenes Geld und ich will es auch nicht teilen übrigens. Nur wenn ich es will, dann teile ich das, so wie ich es will. Das schneidet so die traditionellen Sachen komplett weg. Komplett. Du bist egoistisch, das ist ja ein Luxus. Wieso verfügst du über dein eigenes Geld und willst es auch noch nicht mal teilen? Was nicht heißt, dass ich es nicht kann. Aber wenn ich muss, dann geht das gar nicht. Wenn jemand, und das merke ich immer stärker übrigens, je älter ich werde, dass ich meinen eigenen Raum da haben muss. Ich muss mein eigenes Geld haben. Nur ich muss bestimmen, für was ich das investiere.
Mhm.
Und ich lasse mir da auch nichts reinreden. Ich informiere mich darüber und ich entscheide. Ich hole mir schon Beratung rein oder frage, aber ich entscheide. Niemand entscheidet darüber. Und es wird immer stärker, je älter ich werde.
Und damit kippst du komplett raus aus der klassischen Frauenrolle. Und dann bist du natürlich auch noch berufstätig. Und jetzt kommt der nächste Kontext. Wie haben wir denn die Geschichte mit dem Equal Pay Day? Und wie haben wir das mit Frauen und Karriere? Und das ist ja dann für mich auch noch etwas ganz Besonderes, eine Manifestorin im beruflichen Kontext. Also wie ist der da ergangen? Weil Da haben wir ja auch so unsere Konzepte und wie wir in einer patriarchalen Welt als Frauen uns da, sage ich jetzt wirklich, durchboxen. Und als Manifestoren ja überhaupt nicht. Weil da kann ja Widerstand hoch 10 kommen. Also nach dem Motto, was mögen die überhaupt?
Ja, das stimmt. Also ich habe ja auch da in unterschiedlichen Kontexten gearbeitet. Ich habe ja im medizinischen Bereich gearbeitet in einer Uniklinik, wo es sehr hierarchisch zugeht. Da bin ich nicht lange geblieben.
Ja, irgendwie.
Also, weil ich gemerkt habe, dass ich mit dieser Hierarchie nicht zurechtkomme. Also, und das wusste ich aber schon sehr unbewusst. Also, weil da konnte ich vom Human Design nichts. Da wusste ich, das geht für mich nicht, in solch strengen Regeln zu arbeiten. Ich brauche mehr Freiraum. So. Dann habe ich ja selber einen Laden gehabt und Angestellte. Aber das war ein Familienbetrieb. Meine Mutter hatte sozusagen den Familientrieb aufgebaut und wir haben dann ein zweites Geschäft. Und das habe ich dann gemanagt gemacht. Und sie wollte gerne, dass ich das übernehme. Aber meine Mutter ist auch Manifestorin. Ah ja. Festgestellt. Und zwar hat die denselben Kanal wie ich, die 4521. Das geht irgendwie dann nicht, ne? Die zwei Königinnen in einem Platz, das ging nicht. Also habe ich die Entscheidung, und das hat wirklich lange gedauert mit meiner Mutter, irgendwann getroffen, dass ich nicht ihren Laden übernehme, weil das nicht geht, weil sie dauernd mischt und ich brauche meinen eigenen Raum. Also insofern, da habe ich mich auch schon freigestampelt. Und dann wusste ich, also war ich mal angestellt und hatte zum Glück... zwei Chefs, eine Chefin und einen Chef. Im Nachhinein habe ich festgestellt, sie ist Manifestorin und er ist Projektor. Und die haben mir echt einen Raum gelassen, wo ich total den Raum entwickeln konnte, so wie es für das gesamte Unternehmen gut war. Das heißt, die haben mir ein Projekt gegeben und gesagt, mach so. Das war für mich super gut. Und da wäre ich wahrscheinlich... Auch geblieben, weil die haben gesehen, was ich kann und was ich mache. Wir sind nur ins Ausland gezogen und dann bin ich da weg und dann haben wir beide geweint. Also meine Chefin und ich. Und danach war mir klar, also ich brauche einen Raum, in dem ich agieren kann. Und deswegen bin ich dann bei der Unternehmensberatung gelandet und da auch geblieben. Auch in verschiedenen Rollen übrigens. Ich war mal angestellt, bin raus, dann war ich Partner. Das ging aber schief, weil ich mich dauernd mit den anderen zusammensetzen musste und ich habe festgestellt, nee, ich kann nicht in Partnerschaft mit Generatoren arbeiten. Das geht nicht. Das kriege ich nicht hin. Also das liegt vielleicht an mir, weil ich brauche da meine Bestimmung. Also mit meiner 4521. Ich muss das sagen können, in was ich investiere und nicht dauernd Kompromisse eingehen. Das geht für mich nicht. Also bin ich rausgegangen und bin sozusagen jetzt frei, Und da mit dem Geldverhandeln bin ich so, dass ich inzwischen, also ich, für mich muss die Balance stimmen von dem, was ich gebe und dem, was ich bekomme. Also für mich ist es manchmal gar nicht so sehr, es ist wirklich so, wie ich das mal früher gelernt habe. Ich habe ja auch die 40, das finde ich super spannend, wenn meine Arbeit wertgeschätzt wird, wie auch immer. Das muss nicht die Riesensumme sein, aber das muss jemand sein, der sagt, hey, vielen Dank, das hat mir geholfen. Dann ist das für mich total gut. Wenn jemand sagt, nee, ich hätte mehr erwartet. dann ist es durch. Und deswegen gehe ich her und merke ganz genau, wenn mir die Balance stimmt oder nicht. Und wenn die Balance für mich nicht mehr stimmt, dann gehe ich her und sage, Leute, für mich stimmt es so nicht mehr. Wir müssen darüber reden. Ich bin damit nicht einverstanden, aus den und den Gründen. Ich brauche dazu einen Ausgleich. Und wenn ihr nicht bereit seid, einen Ausgleich zu geben, dann werde ich Konsequenzen ziehen. Und das tue ich dann auch. Ich nehme dann einen Auftrag nicht an. Und das mache ich inzwischen auch. Wenn für mich das nicht stimmt. Also so merke ich das inzwischen. Ich würde nicht sagen, ich brauche jetzt 5000 Euro für einen Auftrag, sondern ich merke, ich schaue mir ganz genau an, was kann ich liefern, was will ich auch liefern und wie wird das aufgenommen. Das spielt für mich inzwischen schon mehr eine Rolle.
Ja, vor allem gerade wenn man so ein definiertes Ego hat, da hat man auch seine eigene Wertvorstellung. Mit der 25, mit der 51, mit der 21, 45, damit ich das so auf die Reihe kriege, hast du natürlich auch dann die Geschichte mit, du bist ja der Chef und da ist auch das Thema, was mir so rausgehört hat aus deiner beruflichen Karriere, Selbstbestimmung ist ja wirklich oberstes Gebot für dich. Total. Alles andere geht nicht, ne? Und wir sagen halt auch immer mit diesem Kanal, entweder hast du dein eigenes Business oder du hast die absolute Freiheit in einem großen Kontext.
Ja, genau. Also das braucht es. Also du brauchst jemanden, der dich versteht und dich lässt. Ja, absolut. Und der immer wieder Neues dir anbietet, indem du einen Freiraum hast. Wo du selber agieren kannst und selber kreieren kannst. Das Manifesto aber eigentlich auch grundsätzlich, finde ich. Ich glaube, es ist nicht nur ein Ego-Manifesto, sondern einfach diese Energie, ich mache, was ich will. Oder ich mache, was der Impuls aus mir heraussagt, wenn man die Milz, also was jetzt dran ist sozusagen. Also was jetzt Richtung Ehe oder was auch immer.
Ja, und da gibt es halt wirkliche Missverständnisse. Also ich meine, wenn du da so jetzt auf deine Human Design Ausbildung und natürlich mit den, sage ich jetzt einmal, mit Studenten und mit dem, was da teilweise auch da draußen, ich sage jetzt einmal beim Pop Human Design oder Fast Food Human Design, wie man es halt nennt, Kannst du mir die größten Missverständnisse, die du erkannt hast, aufzählen? Gibt es da welche? Ich habe teilweise auch wirklich das Gefühl, dass der Manifesto so falsch verstanden wird.
Also ich glaube, dass er abgewertet wird. Also sozusagen, weil natürlich ist es auch durch Ra ein bisschen, der ist ja auch sarkastisch, nimmt sich selber auch nicht so ernst oder sich selber nicht so wirklich ernst genommen. Er hat ja einen Dark Side of the Moon auch.
Ja, ja, ja, ja.
Und er hat ja auch gesagt, die nächste Welt ist eigentlich eine Projektorwelt. Ja, die Projektoren sollen lenken und leiten. Und mit einer 45, wenn du Königin bist, dann ist, glaube ich, daraus resultiert natürlich ein Verständnis. Und den größten Fehler, den man machen kann, ist, dass der Manifestor sozusagen seine Zeit durch hat. Hat er nicht, sonst wäre er nicht auf der Welt. Es ist nur eine andere Rolle, die Manifestoren einnehmen. Und es bedeutet auch eine andere Rolle für alle anderen Typen. Und so sehe ich das. Und es, finde ich, ist das größte Missverständnis. Dass den Projektoren zum Beispiel zugebilligt wird von Anfang an, sie sollen lenken und leiten, aber die müssen es erst lernen. Die müssen ja erstmal lernen, wie sie mit dieser Energie umgehen, damit sie sie auch anständig lenken und leiten können. Eigentlich müssten die sich erstmal die Lorbeeren verdienen und sozusagen Manifesto kann sehr initiierend sein für den Projektor. Das ist so meine Erfahrung jetzt, nachdem ich so lange da drin bin. Und was ich auch erfahre ist, dass Generatoren ihre eigene Kraft unterschätzen nicht wertschätzen und nicht achten übrigens. Ich weiß nicht, wie das dir geht, aber ich erlebe bei Generatoren, dass sie diesen Zugang zu dieser eigenen unglaublichen Vitalität vollkommen unterschätzen. Und diese Schönheit, die da drin liegt, wirklich, wenn ich mich einem einer Also ich resoniere auf eine Sache und merke, da geht meine Energie auf. Dass sie sich verwirren lassen durch ihren Verstand oder durch irgendwelche andere Stimmen. Und dann versuchen sie, diese Energie zu benutzen, anstatt sich tragen zu lassen. Und das, finde ich, ist auch eine der größten Verwirrungen. Und dann sind die sauer auf die Manifestoren, weil die können ja einfach machen. Das ist so, was ich erlebe. Und deswegen, aus meiner Sicht, der Manifesto einfach abgewertet, so nach dem Motto, eure Zeit ist doch vorbei. Wir haben kein Dings. Sehen wir aber, dass es nicht vorbei ist, wie sich manchmal manifestierende Generatoren benehmen, wie die ehrgeleiteten Könige. Weil der Manifesto hat aus meiner Sicht eine super wichtige Rolle.
Ja.
Weil er eben die Kraft dieser Initiation hat. Ja, ohne den passiert nichts. Bitte? Ohne den passiert nichts. Nein, ohne den passiert nichts. Na wirklich? Ja, natürlich. Also, wenn ich nichts mache, geht nichts. Ja, ja. Das klingt zwar arrogant vielleicht, aber das ist in meinem Kreis. Wenn ich es nicht mache, wird es nicht gemacht. Ja. Ja, absolut.
Und damit ist es auch klar, weil mich immer die Leute so fragen, was ist mit 2027? Ich sage halt immer, die Projektoren sind super wichtig, weil die führen uns in die neue Zeit, aber die Manifestoren haben auch ihre ganz bestimmte Rolle. Nämlich, wie du es schon gesagt hast, ohne euch... Wird nichts angestoßen. Das stimmt.
Und ich meine, es werden weiterhin Manifestoren geboren. Ich gehe davon aus, wenn das Programm beschließt, wir brauchen es nicht mehr, dann wird diese Energie auch nicht mehr da sein.
Richtig.
Ich meine, 2027 wird sowieso spannend. Ich bin echt neugierig drauf.
Naja, nicht nur du. Ja.
Das wäre ein extra Thema, Andrea.
Ja, das würde ich eh vorschlagen. Ich meine, Manifestoren, so missverstanden sie sind, wie du es halt schon gesagt hast, da kann man noch einiges an Aufklärungsarbeit für die Zukunft machen. Absolut, ja.
Deswegen sage ich, alle Manifestoren da draußen, seid stolz, dass ihr Manifestorinnen seid.
Und so als netten, abrundenden Schlusskommentar, was gibst du Manifestoren an Tipps mit oder an Hinweisen mit, die jetzt gerade mal erfahren haben, dass sie Manifestor sind? Was kannst du ihnen an wertvollen Ratschlägen, wir wissen ja eh Rat und Schlag, aber was kannst du ihnen mitgeben?
Also das, was aus meiner Erfahrung, aber das ist eben nur meine Erfahrung, ist wirklich zu glauben, dass diese Kraft in Ihnen ist. Das ist für mich das allererste und wichtigste. Dass Sie keine Angst vor dieser Kraft haben, sondern dass das ein absolutes Geschenk ist. Also wirklich mir zutrauen, das finde ich das Allerwichtigste. Und um da Beständigkeit oder Boden unter den Füßen zu kriegen, sich zu erinnern, wo war es unwillkürlich schon längst da? Wo war es schon längst da? Wo ist bloß nicht so gemerkt, aber da kommt die Erinnerung. Und dabei zu bleiben, ja. Das würde ich gerne mitgeben.
Ja, Bettina, besten Dank. Wir schauen vielleicht, ob wir uns noch ein weiteres Mal oder weitere Male über so ganz nette Themen wie 2027, das dich ja so interessiert, quatschen. Und ja, also ich hoffe für diejenigen, egal ob Manifesto oder anderer Grundtyp, ich denke, das war heute ein wunderbarer Input für das Verständnis des Manifestos. Herzlichen Dank, Bettina. Danke.
Danke dir, Andrea. Und allen da draußen, die zuhören. Okay, dann ciao.
Ciao.