Herzlich willkommen zum Podcast Projektorinnen, Projektor Frauen als Wegweiserin der neuen Zeit.
Mein Name ist Andrea Reikl-Wolff, bin Human Design Professional und Ausbildnerin und widme diesem Podcast den Frauen das Thema Gender beim RAH.
nie so wirklich ein massives Thema geworden ist.
Es ist auch relativ spät erst einmal diese Tore der Genderdifferenzierung gekommen und ich erlebe das einfach in meinem Unterricht, in meiner täglichen Reading- und Beratungspraxis, dass es einen riesen Unterschied macht.
Egal bei welchem Grundtyp, ob man Mann oder Frau ist.
Das hängt natürlich auch damit zusammen, in welcher Welt wir leben.
Wir können darüber diskutieren, solange wir wollen.
Wir leben in einer Badrachat.
Alleine, dass es dieses Thema Equal Payday gibt, ist schon etwas, wo ich mir denke, hallo, ist die Welt noch wirklich in Ordnung?
Und deswegen muss man auch gerade, ich sage jetzt einmal, für die Projektorinnen in die Bresche springen, weil die sind die wirklich neuen Wegweiserinnen, das sind die neuen Führungskräfte.
Und heute darf ich begrüßen Sabrina.
Sabrina ist, ich würde mal sagen, meine Dauerbesucherin meiner Kurse.
sehr, sehr weit fortgeschritten.
Also sie ist wirklich schon am akademischen Niveau des Human Designs, nämlich kurz vor Beendigung des Differentiation Degree Programms, kurz vor Beendigung der Professional Ausbildung.
Und ich habe mir gedacht, sie wäre genau die Erste, mit all dem Wissen, das Sabrina hat, sie heute euch vorstellen zu dürfen.
Ja, Sabrina, herzlich willkommen und danke schön, dass du der Einladung gefolgt bist.
Ja, wir haben einfach ein paar Fragen uns ausgetauscht und das wird eher so ein nettes Gespräch werden.
Die erste Frage, die ich an dich habe, Sabrina, wie hast du zum ersten Mal erfahren, dass du eine Projektorin bist?
Ja, also erstmal vielen lieben Dank für die Einladung.
Ja, und das erste Mal erfahren, also ich habe das tatsächlich über meine Schwester erfahren.
Die hat Human Design irgendwo in Instagram so einen Beitrag gesehen und da war sie dann sehr neugierig und hat dann mal für sich so ein bisschen weiter recherchiert.
Und dann hat sie mir davon erzählt.
Also so ungefähr, ich habe da was für dich, das könnte dich irgendwie interessieren.
Und dann habe ich mir meinen Chart erstellen lassen und dann habe ich erfahren, dass ich eine Projektorin bin.
Und da habe ich mich tatsächlich das erste Mal so wirklich verstanden gefühlt.
Also seitdem hat mich das Human Design nicht mehr losgelassen.
Ja, na ja, klar, weil du tickst einfach ganz anders als der Großteil der Welt.
Der Großteil der Welt, 70 Prozent, sind Generatoren und die Welt wird von diesen Menschen geprägt und du bist eigentlich für ganz was anderes geschaffen.
Aber, wie wir alle mit unseren Grundtypen, haben wir natürlich eine Strategie und eine Autorität.
Das wirst du wahrscheinlich im ersten Reading kennengelernt haben.
Und wie hast du diese Strategie und die Autorität und gerade bei den Projekten gibt es auch die sogenannte Alltagsstrategie wirklich umsetzen können?
Wie war das für dich, wie du das zum ersten Mal erfahren hast?
Und ist das überhaupt lebbar?
Wie hast du es geschafft?
Also es war vor allem am Anfang echt schwer.
Ich war ja total im Nicht-Selbst unterwegs.
Also wie so oft war ich so dieser Übergenerator.
Ich habe eben nicht wirklich gewusst, wann genug wirklich genug ist.
Und ja, wie du schon angesprochen hast, also das erste bisschen erfahren habe ich beim Reading.
Und ich habe dann aber gewusst, ich brauche da noch mehr Infos.
Also das hat mir nicht gereicht tatsächlich.
Und da war dann so dieser nächste Schritt, der nächste logische Schritt für mich, dass ich das Human Design wirklich lernen möchte.
Und ja, dann habe ich halt bei dir angefangen, wirklich von Grund auf zu lernen.
Und auch dieser Prozess, also immer diese neuen Kurse, neue Ausbildungen, da wird man ja immer wieder mit seinem eigenen Design konfrontiert.
Also nicht nur konfrontiert, weil du legst ja doch in allen Ausbildungen eigentlich immer doch schon ziemlich viel Wert auf die eigene persönliche Weiterentwicklung und dass man dann sein Design auch wirklich lebt.
Also nicht nur, ich weiß, was ich eigentlich sein soll, sondern auch wirklich dieses Bewusstwerden und Leben vom Design.
Und also da bin ich sehr, sehr froh, dass ich bei dir in der Ausbildung gelandet bin, weil genau diese Einstellung und dass ich eben auch immer wieder mit diesen Thematiken oder auch meinen Stolperfallen konfrontiert worden bin, das hat so viel geholfen.
Also dass ich da wirklich, wirklich versuche, da immer wieder dran zu bleiben, einfach meine Strategie, meine Autorität zu leben.
Und diese Alltagsstrategie, also dieses, es muss leicht gehen, das hat bei mir so ein bisschen den Druck rausgenommen, gleich immer alles sofort umsetzen zu müssen.
Oder auch, wenn ich zum Beispiel irgendwie nur was angefangen habe, dass ich dann auch...
gleich beenden wollte.
Jetzt denke ich mir immer öfter, wenn es nicht gleich geht, dann lasse ich es halt erst mal sein und probiere es einfach später nochmal.
Dann geht es meistens auch viel, viel einfacher.
Und klar, ich treffe jetzt auch immer noch Vorschnellentscheidungen, aber ich weiß jetzt zum Beispiel auch, worauf ich achten muss und dann geht es halt bei der nächsten Entscheidung vielleicht schon wieder besser.
Ja, also es ist natürlich ein lebenslanger Prozess im Grunde genommen.
Und ich habe so schmunzeln müssen und gesagt, ich möchte das Human Design wirklich lernen.
Ja klar, weil der Projektor, der managen, lenken und leitet, der sollte ja Systemmeister sein und offensichtlich möchtest du Systemmeister des Human Designs werden.
Also ja, ich finde das wunderbar, weil ich denke, du kannst ganz, ganz viel Menschen etwas mitgeben.
Und natürlich, diese Typstrategie Autorität, das ist natürlich eine Herausforderung, dieses Eingeladenwerden und dann vielleicht auch noch, wenn man sich ja deine Autorität anschaut, das dauert alles ein bisschen.
Ja.
Dann kommt dann immer so die Frage, wie ist das mit der Einladung?
Beziehungsweise was brauchst du, um dich wirklich gesehen und eingeladen zu fühlen?
Weil das ist das Allerwichtigste.
Zuerst die Anerkennung, dass gesehen werden und dann die Einladung.
Also tatsächlich ist es bei mir so, es sind vor allem die Personen wichtig, die diese Einladung aussprechen.
Also wenn mich eine Person nicht gut genug kennt, also wirklich mich als mich nicht kennt oder mich nicht sieht als das, was ich wirklich bin, sondern vielleicht nur, was sie sehen möchte, dann sind es eigentlich auch meistens die falschen Einladungen.
Und wenn ich aber wirklich als das, was ich bin, wenn ich da geschätzt werde, dann fühle ich mich gesehen und meistens sind es dann eben auch die Menschen, die mit Human Design zu tun haben oder die ein bisschen Wissen im Human Design haben und die wissen dann eben auch ganz genau, dass zum Beispiel Projektoren eingeladen werden möchten.
Und dann kommt auch diese Einladung und dann fühle ich mich auch gesehen, weil ich weiß, die Menschen wissen, wie sie mit mir umgehen müssen.
Mhm.
Ja, also das ist natürlich in dieser Welt gar nicht verankert, weil wir haben eigentlich eine, ich bin jetzt ganz böse, eine noch immer allhergebrachte, sinnzentrige Lebensart, wo die Manifestoren den Drum und Drum angeben, versuchen, was sie es aber nicht mehr schaffen, weil die Projektoren, speziell Projektoren, aber jetzt Projektorinnen, immer mehr und mehr natürlich sagen, Moment einmal, das Leben funktioniert nicht mehr so, beziehungsweise halt, wo einfach gearbeitet wird und so viele Generatoren fühlen sich versklavt.
Also daher ist das Eingeladenwerden vielleicht für ganz viele Menschen so, habe ich noch nie gehört, aber genau das Richtige für Projektorinnen.
Wenn du das jetzt versucht hast, bist ja doch schon Zeit im Human Design, das wirklich auch umzusetzen, was hat sich denn wirklich durch dieses Wissen eingeladen werden, die korrekten Entscheidungen zu treffen, was herausragend an Projektoren ist, in deinem Selbstverständnis oder in deinem Leben verändert?
Es muss ja ein Riesensprung für dich gewesen sein.
Ja, also mein komplettes Leben hat sich geändert.
Also wirklich komplett auf den Kopf gestellt.
Also beruflich zum Beispiel habe ich mich verändert.
Also ich war ja erst in verschiedenen sozialen Berufen unterwegs und habe da halt energiemäßig nicht wirklich mit den Generatoren mithalten können.
Also nicht, dass ich es nicht versucht hätte.
Da gab es dann halt in der Arbeit keine wirklichen Pausen, wo ich mal runterkommen konnte.
Oder ja, es war ja immer irgendwie Arbeit da.
Und selbst wenn sie dann vielleicht die Generatoren mal kurz hingesetzt haben, mal kurz durchgeschnauft haben, ich habe da trotzdem weitergemacht.
Und wenn ich jetzt so zurückblicke, ich weiß nicht, wie ich es so lange durchgehalten habe, wie ich es dann doch durchgehalten habe.
Aber dann kam halt trotzdem der Punkt, wo mein Körper dann gesagt hat, und jetzt geht es nicht mehr.
Und ja, jetzt habe ich eine Arbeit, also tatsächlich seit kurzem auch in Teilzeit, wo ich an einem Schreibtisch sitze, wenn ich Pause habe, dann habe ich auch wirklich Pause und wo ich dann vielleicht auch nach der Arbeit noch ein bisschen Zeit und vor allem eben auch die Energie für mich übrig habe, also nur für mich und nicht nur, ich denke jetzt an die Arbeit.
Und diese Einstellung, das ist eigentlich diese Selbstverständlichkeit, wo ich jetzt an jede Arbeit stelle, die ich weiter, dann später vielleicht noch haben möchte, wo ich einfach wirklich genug Energie übrig haben möchte, dass ich nicht nach der Arbeit gleich ins Bett fallen möchte, weil ich so ausgelockt bin.
Ja, toll.
Ich gratuliere dir.
Ja, wenn man so ein bisschen in Richtung Thema, weil das, was die Projektoren wirklich herausragend sind, nämlich die neuen Führungskräfte, wo es nicht darum geht, etwas zu initiieren und vielleicht auch noch, so der Klassiker, ich sage dir jetzt, was zu tun ist, sondern wirklich zu managen, zu lenken und zu leiten.
Da gibt es so eine Frage in mir, die sagt so, war dir das Thema Managen, Lenken und Leiten bereits vor dem Human Design bewusst?
Hast du da irgendwie schon ein Gespür gehabt, dass du etwas anders tickst wie der Rest der Menschheit?
Also so richtig bewusst war es nicht, aber tatsächlich hatte ich schon eigentlich von klein auf den Wunsch, dass ich gerne Lehrerin werden möchte.
Und da hat man ja auch so diese Aufgabe, Menschen oder Kinder zu lenken und zu leiten.
Und ich habe dann auch tatsächlich Lehramt studiert, aber ich habe dann im Referendariat gemerkt, also die Arbeit ist an sich echt toll, aber mit dem ganzen Schulsystem, wie das aufgebaut ist, da bin ich absolut nicht klargekommen.
Und deshalb habe ich auch eben aufgehört.
Aber der Wunsch, da Menschen zu begleiten, zu führen, der war doch schon ganz lange da und vor allen Dingen auch noch, bevor ich überhaupt gewusst habe, dass das Human Design System überhaupt existiert.
Also das war schon, seit ich klein war, war der Wunsch da, dass ich irgendwie Menschen ja denken und leiten möchte.
Ja, das heißt eher sehr unterschwellig, würde ich mal sagen, wenn man das jetzt anhört.
Aber trotzdem, du bist eine Genetik, kann man sagen.
Ja, genau.
Wenn wir so jetzt auch dieses Thema nochmal aufgreifen mit Menschen lenken und leiten, wann...
Es ist für dich am deutlichsten spürbar, dass du wirklich jemanden führst, dass du wirklich Menschen anleitest oder sogar lenkst.
Und das Ganze aber bitte auch nicht nur zu sagen, und du bist jetzt Chef und du machst jetzt, sondern ohne diese formale Macht.
Man kann ja Menschen lenken und leiten, ohne immer zu sagen, ich bin der Chef, oder?
Genau, also merke ich am deutlichsten tatsächlich, wenn Menschen einfach zu mir kommen und von mir Rat haben wollen.
Also sich dann nicht nur diesen Rat anhören und sagen, ja okay, ich habe es gehört und das war es dann, sondern auch wirklich da wirklich was verändern wollen, also das auch umzusetzen.
Und wenn ich dann sehe, dass die Menschen deswegen dann vielleicht, dass es denen besser geht und ja, was gibt es Schöneres, als dann Menschen zu begleiten, wenn sie wirklich Hilfe haben möchten.
Und da würde sich dann für mich so die Frage stellen, weil bevor die Projektoren auf der Welt waren, da gab es ja nur die Manifestoren als Führungspersönlichkeiten.
Hast du da den Eindruck, dass die Manifestoren vielleicht ein bisschen Schwierigkeiten mit den Projektoren haben, weil sie ja quasi als Führungspersönlichkeit so ein bisschen...
Ja, abgelöst werden, aber ich kenne das aus meiner eigenen Erfahrung.
Wenn ich das jetzt mal ganz grob kategorisieren würde, es ist doch auffällig, dass ich mit Generatoren viel mehr anfangen kann, wie jetzt zum Beispiel mit den Manifestoren.
Ist da vielleicht dieser Kampf um die Führungsqualität, ist da vielleicht der so unterschwellig mit da?
Sicher.
Was natürlich du als angeführt hast in Bezug auf die Generatoren.
Also ich sage jetzt einmal, Generatoren und Projektoren, das ist der perfect match.
Das kongeniale Paar.
Weil der eine hat die Arbeitskraft und der andere macht diese Arbeitskraft viel effizienter, indem es gemenscht, gelingt und geleitet wird.
Das hat der Manifesto.
Der Manifesto hat immer diese Frage...
Ich möchte Einfluss haben.
Das ist so, wen beeinflusse ich?
Das ist einmal so die generelle Frage.
Und sie können einfach initiieren.
Naja, wenn die jetzt 85.000 Jahre siebenzentriges Wesen an der Macht waren und grundsätzlich halt immer so ein bisschen, ich sage jetzt einmal, böse Bossi sind.
Ja.
Also sie tun einfach.
In der jetzigen Zeit funktioniert es nicht mehr so leicht mit einfach tun, weil dann kriegen sie alle am Deckel und dann sind sie zuordentlich.
Jetzt müssen sie nämlich auch noch informieren, was ihnen nicht schmeckt, weil das ja keine natürliche Strategie ist.
So, und jetzt kommt noch jemand daher, der sagt, ich bin der New Kid on the Block.
Das ist so quasi der kleine Franzi, die kleine Lisi, die sagt, hey, du, ich bin jetzt der Boss.
Und ich weiß, wo es lang geht und ich kann das viel besser als du.
Weil du hast die Leute, die Generatoren, versklavt.
Ich mache das nicht, wenn sie korrekt leben, bitte.
Und sie ist auch ganz gerne, so bossy zu sein.
Und ich glaube schon, dass da einfach eine ziemliche Friktion ist.
Ich sage jetzt einmal, wenn wir alle korrekt leben würden, wenn jeder seinen Job ausüben würde,
dann würde der Manifestor ein bisschen Zähne knirschen, sagen, okay, ich weiß, die Projektoren, die machen einfach einen besseren Job, aber ich bin derjenige, der initiiert.
Und ich bin derjenige, der Einfluss nimmt.
Der hat ja auch jetzt seine Rolle.
Nur halt dieser lange genetische Druck, der da ist, und dann noch in der Nicht-Selbstwelt gesehen, hast du vollkommen recht, Sabrina.
Ja, die Aufgabe hat sich dann verändert.
Komplett.
Ihr habt nicht mehr die Aufgabe, die ein Julius Zeger hatte, weil wir nutzen das Design von ihm nicht, weil wir können das hinzentrieren und Wesen berechnen.
Aber das ist ein ganz anderer Führungsstil, den ihr habt.
Der ist einfach viel, sag ich jetzt einmal,
Mehr dem Menschen zugewandt.
Und das soll es ja auch sein, weil früher im siebenzentrigen Leben, da ist im Grunde genommen ein ganz anderer Entwicklungsfokus da gewesen und da gab es auch nicht diese Bewusstheit, die es jetzt gibt, weil wir brauchen die für das nächste Zeitalter.
Und es gibt natürlich viele Manifestoren, die aufgrund von Human Design sagen, ja okay, die Projektoren, die sind die Manager, die Lenker und Leiter, aber ich bin trotzdem noch derjenige, der den Ton angibt, wenn es darum geht, loszustarten.
Und dann ist es natürlich auch wirklich jetzt wieder ein Miteinander, aber diese Grundfriktion ist immer wieder spürbar.
Und vor allem, wenn man sich anschaut, was bringt es dem Manifesto, einflussreich zu sein?
Ja, er kann jetzt sein eigenes Ding durchziehen.
Und er findet seinen Frieden.
Aber was habt ihr?
Erfolg.
Das ist ein ganz anderes Gefühl wie Frieden.
Frieden heißt, ich kann endlich meinen Job machen.
Erfolg heißt, wow.
Dieses Wort Erfolg impliziert für mich jetzt von den Projektorinnen auch immer dieses Miteinander.
Vom Manifesto ist es immer so, ich kann meinen Job machen, dieses, wie hat er immer so oft gesagt?
The lonely wolf.
Ja, und bei den Projektoren ist es einfach so, Erfolg ist dieses Miteinander und dieses Gemeinsame.
Ja, und was bedeutet jetzt dieses Wort für dich, Sabrina?
Also das Miteinander auf jeden Fall.
Und also für mich ist es, wenn ich das machen kann, was mir im Herzen liegt.
Und genau da ist es ja dieses Miteinander da, dieses Menschen lenken und leiten.
Ich kann es ja nicht im luftleeren Raum lenken.
Das muss ja tatsächlich dieses Miteinander geben.
Und das heißt tatsächlich eben auch, dass ich Projektor sein darf, ohne dass ich deswegen verurteilt werde oder irgendwie als jetzt faul betitelt werde, weil ich zum Beispiel weniger arbeite oder anders arbeite als vielleicht einfach der Großteil der Menschheit.
Und auch wenn es jetzt vielleicht nicht unbedingt immer verstanden wird, warum ich jetzt so handle oder dass es
ja, vielleicht anders ist, wie ich handle, dass es zumindest akzeptiert wird oder auch respektiert wird, dass man vielleicht trotzdem ein vollständiges Mitglied in der Gesellschaft ist.
Also diese Anerkennung, die dann trotzdem auch da ist, die dann, ja,
Vielleicht auch die Anerkennung, die kommt, weil dann vielleicht auch der ein oder andere Ratschlag befolgt wird.
Und wenn ich sehe, dass da wirklich irgendwie sich was zum Positiven gewendet hat, dann freue ich mich ja auch.
Also das ist dann perfekt, wenn ich sehe, das ist so dieses Miteinander.
Jeder macht das, was er am besten kann.
Das ist für mich mit Erfolg, ja.
Ja, genau, super.
Ja, also du hast ja schon erwähnt, wie du das zu mir gesagt hast, ich bin ja auch ein vollständiges oder wertvolles Mitglied der Gesellschaft, da krampft sich bei mir alles zusammen.
Das ist genau das.
Und dann noch Frau dazu, wo wir so und so immer, sage ich jetzt einmal, nicht denselben Stellenwert haben.
Das hören viele Männer nicht gerne, aber es ist so.
Ja.
Und da sage ich jetzt, puh, was hat jetzt in Bezug auf deine Energie, in Bezug auf, ja, wie du so dein Leben lebst, ja, du hast ja gesagt, du warst ja nicht selbst, du hast ja hier wirklich nicht gewusst, wann genug genug ist.
Und ich habe halt auch immer diesen Satz vom Ra gehört und ich gebe den auch immer ganz weiter, der eine Satz heißt, Projektorinnen sind nicht zum Arbeiten da.
Was hat denn das mit dir gemacht?
Ich höre jetzt noch immer so, ich bin eh ein vollständiges Mitglied.
Nein, du bist nicht nur vollständig, du bist ganz jemand, der ganz wertvoll ist.
Aber dieses, hey, ihr müsst alle arbeiten, das ist so fatal für die Projektoren.
Ja, also dieser Satz, wir sind nicht zum Arbeiten da, das war die pure Erleichterung.
Weil wenn ich richtig ehrlich zu mir gewesen wäre, habe ich das schon immer gespürt, dass jetzt Arbeit, also vor allen Dingen Arbeit, wie sie jetzt in der Gesellschaft so etabliert ist, dass die mich überfordert.
Also ich habe es trotzdem versucht, da irgendwie mitzuhalten, aber so wirklich gut gegangen ist es nie.
Also das hat sich halt dann irgendwie bei meiner Gesundheit bemerkbar gemacht.
Und natürlich, ich will auch meinen Teil dazu beitragen, aber Projektoren haben halt einfach mal andere Bereiche oder andere Fähigkeiten, wo vielleicht wir effektiver einfach arbeiten können.
Aber wirklich diesen Satz zu hören, nicht zum Arbeiten da zu sein, also da war ich erstmal einfach wirklich nur erleichtert, weil es einfach das ausgedrückt hat, was ich insgeheim einfach schon immer irgendwie gewusst habe einfach und mich vielleicht nur nie getraut habe, das auch mal auszusprechen.
Ja, und vor allem, wenn man das sich so in Familienkontexten anschaut, da haben wir zwei Eltern, die Generatoren sind und die Tochter ist Projektor.
Dann sagt man zu der, naja, du musst dir selber Arbeit leisten und naja, dann sagt man zu der, du kannst das nicht, du bist faul.
Und das aber auch dann quasi den Eltern mitzugeben.
Hey, ihr habt da jemanden, der tickt ganz anders.
Und der kann euer Leben, der kann euch wirklich, sag ich jetzt einmal, Life-Quality bringen.
Der kann euch so viel, wenn ihr ein bisschen älter wird, der kann euch so viele Dinge zeigen, an die ihr gar nicht denken würdet.
Aber der ist nicht faul.
Ja, einfach diese andere Perspektive einfach damit mitzubekommen.
Genau, genau.
Naja, und ich meine, ich sage halt auch immer den Leuten beim Reading, gerade den sakral Offenen, bitte reduziert eure Arbeit um die Hälfte und wenn ihr das geschafft habt, nochmal um die Hälfte.
Und dann steht man so da, und wie mache ich das?
Jetzt ist natürlich die Frage, wie hast du es geschafft?
Wie pflegst du so deine Energie im Alltag, beziehungsweise wie schützt du dich davor, nicht wirklich ausgepowert zu werden oder überfordert zu werden?
Also ich bin tatsächlich noch dabei, Hälfte und Hälfte zu reduzieren.
Aber in dem Prozess jetzt einfach, ich schlafe ganz viel.
Also seitdem ich weiß, dass ich Projektorin bin und dass ich dann doch mehr Schlaf brauche als vielleicht die Generatoren, habe ich meinen Tag einfach anders strukturiert.
Und wenn das jetzt heißt, ich lege mich um 8 oder um 9 schlafen, dann ist das okay für mich.
Und also bevor ich das Human Design kennengelernt habe, da habe ich ja mich nicht mal laut aussprechen trauen, dass ich da schon langsam müde werde und dass ich mich da vielleicht trotzdem irgendwie gerne hinlegen möchte.
Aber das habe ich einfach dann ignoriert.
Und jetzt stehe ich einfach dazu.
Also mir ist es nicht wirklich wert, dass ich da irgendwie sagen kann, ich gehe erst um 11 oder um 12 ins Bett oder so.
dass ich dann den ganzen nächsten Tag oder die ganze Woche dann einfach übermüdet bin.
Und ja, also vielleicht hat dann mein Tag weniger Stunden für mich, aber diese Stunden, die ich dann wirklich zur Verfügung habe, die kann ich dann einfach auch besser nutzen, weil ich eben einfach nicht übermüdet bin und dass ich irgendwie hoffe, dass es dann einfach bald Schlafenszeit ist oder so.
Aber, also ich denke, in der heutigen Gesellschaft ist es irgendwie immer noch nicht wirklich angekommen.
Also dieses, wenn man müde ist, egal um welche Uhrzeit, dass man sich dann einfach schlafen legt.
Weil das ist ja teilweise wirklich so ein Übertrumpfen.
Hey, ich habe weniger geschlafen als du und sowas in der Art.
Deshalb, ich frage mich immer noch so ein bisschen, wie lang es dauern könnte, bis das in der Gesellschaft wirklich angekommen ist, dass es Menschen einfach gibt, die vielleicht ein anderes Energielevel haben, also dass es eben nicht so hoch ist und dass da dementsprechend einfach der Schlaf wichtiger ist.
Also weil der Großteil der Menschen, der ist ja in der Lage, einfach körperlich viel mehr zu leisten als der Projektor.
Also wird es überhaupt mal irgendwie so weit kommen, weil das Wissen vom Human Design, das wird zwar jetzt immer bekannter, aber wenn man es mal so wirklich in der Gesamtheit so prozentual anschaut, also da ist das System ja trotzdem noch immer irgendwie so eine Randerscheinung vielleicht, sage ich mal.
Ja, damit hast du leider recht.
Ja, wir haben ja dieses 4% Experiment, der dann geben wird.
Und weil der Reimer gesagt hat, naja, 4% der Menschen wird das erreichen.
Und jetzt so deine Frage, wird das irgendwann einmal etabliert werden?
Ich würde sagen, in diesem Jahrhundert nicht mehr.
Also ich habe natürlich immer die Hoffnung, wenn 2027 kommt, wenn da alles zusammenbricht und wenn da komplett neue Zeiten da sind.
So meine Hoffnung ist, dass es früher ist.
Aber puh, ich glaube es fast nicht.
Ich weiß, ich mache da jetzt im Moment nicht sehr viel Hoffnung.
Aber was ich halt auch bemerke, das ist so, das klingt ein bisschen seltsam, es gibt eine Bubble-Bildung.
Das heißt, es gibt immer mehr Menschen, die sich mit anderen Menschen verbünden.
wie die ganzen Human-Design-Leute.
Und wo man sich auch wirklich zum Teil rausnehmen kann.
Und da ist es vielleicht möglich.
Und man merkt ja auch, es gibt ja schon immer mehr diese Spaltung der Gesellschaft.
Das hat ja extrem mit sieben Jahren vor
vor unserem berühmten 2027 begonnen mit Einleitung Corona-Pandemie 2020, da war das schon deutlich spürbar, dass es solche Bubble-Bildungen gibt.
Wenn man sich halt dann auf einem Gesellschaftsniveau oder auf einem gemeinsamen Themenniveau befasst,
dann wird das immer mehr möglich sein, nur global, gesellschaftlich.
Das tut mir wirklich, wirklich weh, wenn ich das sagen muss.
Aber natürlich, ich bin eine dritte Linie Pessimist.
Vielleicht ist es in sieben Jahren eh vorbei oder in zwei Jahren.
Aber das ist halt der Blickwinkel des Pessimisten.
Ja, wir haben ja so gesagt, wir sind in der Gesellschaft angekommen.
Aber wir wissen ja, es sind doch 20, 21 Prozent der Menschen, die Projektoren sind.
Und davon natürlich so circa 50 Prozent Frauen.
Gerade was würdest du, wenn eine Projektorin zu dir käme, zu einer Beratung?
raten, wenn es um das Thema Erschöpfung geht.
Wie kann man das vermeiden?
Wie schlittert man nicht hinein oder wie kommt man da hinaus?
Von dir, mit deiner Erfahrung, mit dem Human Design System, mit deinem Leben.
Was würdest du jemandem raten?
Ja, also zum einen Hause machen und vor allem, also wenn man merkt, dass die Energie so langsam nachlässt, also weil ich kenne das, wenn man dann noch weitermacht, dann ist es ganz schwierig aus dieser Erschöpfung dann wieder in diesen, ja ich sage jetzt mal energiemäßig Normalzustand zu kommen.
Dieses eben nicht wissen, wann genug genug ist, das ist dann so dieser erste Stolperstein, den es gibt und sich dann da einfach immer wieder zu beobachten, wie denn so dieses eigene Energielevel ist und dann wirklich auch bevor man komplett ausgelaugt ist, dass man einfach vorher schon mal diese Notbremse zieht.
Und was mir auch geholfen hat, ist ins Bett zu gehen, bevor man müde ist.
Also klingt jetzt seltsam, aber ja, ich muss ja nicht gleich einschlafen.
Also ich bin dann entweder irgendwie noch kurz am Handy oder ich lese irgendwas oder was auch immer.
Aber dass ich wirklich meinen Körper so langsam ermögliche, die ganzen Energien, die ich den Tag über so aufgenommen habe, dass die einfach so langsam wieder abfallen können.
Das finde ich ganz, ganz wichtig.
Und dann schläft man auch ganz oder viel erholsamer dann dadurch.
Dann startet man einfach den nächsten Tag wieder auf einem ganz anderen Energielevel wieder.
Ja, super.
Ja, ich denke, das ist für die Projektorinnen, die uns zuhören, wahrscheinlich ein ganz, ganz wertvoller Tipp.
Hoffentlich.
Ja, ich bin ja manches Mal relativ radikal, was das Frau-Sein betrifft, weil ich einfach wirklich merke, mit meinem Kanal 2838 bin halt eine Kämpferin, wenn ich so in die Welt hinausschaue, was mit Frauen passiert, welche Rollen wir alle uns zugewiesen bekommen.
Und ich habe das ja selber auch in der Wissenschaft erlebt.
Ich musste doppelt so viel arbeiten wie die Männer.
Man muss sich vorstellen, jetzt haben wir einen Crew-Typ, der sagt, ich bin eigentlich zum Menschenlenken und Leiten da.
Ich bin jemand, der nicht so viel Energie hat, weil der Job, den sollen eigentlich andere quasi erfüllen.
Und dann kommen unsere traditionellen Rollen als Frau natürlich in den Vordergrund.
Nicht, wo es dann immer schon in der Schule, ich kann mich noch erinnern, in der Schule mal geheißen hat, ja, ich mache eh nur Matura, dann kriege ich vielleicht einen attraktiveren Mann.
Und ich so, hä, was, Mann?
Nein, ich möchte mein eigenes Leben haben.
Oder wo viele dann schon von den Eltern gefragt werden, na, wann wirst du denn endlich heiraten und Mama werden?
Ja.
Und dann wird man so in eine Rolle hineingedrängt, wo man sagt, Moment einmal, gibt es vielleicht auch andere Lebenskonzepte?
Ich meine, ich weiß nicht, wie du groß geworden bist, aber hast du mit diesem traditionellen Rollenvorbild, ja, man ist eigentlich Ehefrau und Mutter und Hausfrau und naja, vielleicht darf man jetzt noch ein bisschen arbeiten gehen.
Hat das je deinem Lebenskonzept entsprochen?
Also ich bin tatsächlich so traditionell groß geworden, aber ich wusste schon ganz früh, dass ich nie Kinder haben wollte.
Also das war mir tatsächlich immer zu anstrengend.
Und ich hatte zwar beruflich dann mit Kindern zu tun, aber da konnte ich sie dann zum Glück immer wieder sozusagen abgeben am Ende vom Tag.
Und also selbst da auch habe ich gemerkt, dass diese Stunden in der Arbeit, die haben mich wirklich ausgelaugt.
Also diese Routinearbeit, wo dann immer so ein gewisses...
vielleicht auch konstant das Energielevel gebraucht wird.
Dafür bin ich halt einfach nicht gemacht.
Und ich habe zwar nie wirklich darüber gesprochen, dass ich keine Kinder möchte, weil in der heutigen Gesellschaft wird es vielleicht auch einfach immer erwartet, dass man irgendwann Kinder bekommt.
Aber so für mich beschlossen habe ich das schon ganz lange, noch bevor ich tatsächlich Human Design kennengelernt habe.
Und jetzt traue ich es mich aber auch aussprechen, weil ich weiß ja, Projektorinnen sind nicht dazu da, um Kinder großzuziehen.
Genau.
Und ich weiß, wenn das jetzt irgendwelche Projektorinnen hören und sagen, ja, aber ich möchte unbedingt Kinder haben, dann mache ich mal immer eine sehr provokante Ansage, mal wirklich nachdenken, ist das korrekt?
Weil ganz oft sagt der Mind, ja, meine Freundin und meine Schwester und so weiter.
Ja, und wir müssen ja, weil wir haben zum Beispiel einen Betrieb.
Und dann weiß ich auch nicht, ob das wirklich der Wahrheit derjenigen entspricht.
Aber andererseits sage ich dann auch immer, falls es wirklich korrekt sein sollte, echt gemäß, das ist eine Einladung, das ist etwas,
wo man wirklich gemäß seiner inneren Autorität dazu Ja gesagt hat, alles okay.
Also ich kriege manchmal auch diese Anfeindungen, so nach dem Motto, du verbietest uns.
Nein, tue ich niemals.
Aber ich sage halt, hey, das ist ein Job.
Und dann sage ich, wenn das wirklich korrekt für euch ist, dann holt euch Hilfe.
Viel Hilfe.
Mama,
Papa, Oma, Opa, Freundin, Arbeitskollegin, who knows?
Weil das ist echte Arbeit.
Also da hast du schon diese innere Weise in dir gehabt, zu sagen, das ist mir zu anstrengend.
Das ist wirklich super.
Ich habe es beruflich leider ein paar Jahre gemacht, aber ich habe dann schnell gemerkt, dass ich da nicht wichtig bin.
Genau, genau.
Ja, jetzt legen wir wieder, oder ich lege jetzt einen Finger in eine Wunde, nämlich
Naja, eigentlich sind Projektoren und Projektorinnen genauso zum Managen, zum Lenken und zum Leiten da.
Und ich weiß natürlich im Haushalt, so ein bisschen da die Eltern zu checken, wenn sie ein bisschen älter werden oder vielleicht wenn man eine eigene Familie hat, ein bisschen zu checken, dass man da die Kids richtig in die Schule bringt und das Haushaltsgeld verwaltet.
Ja, aber das ist ja, man ist ja für mehr bestimmt.
Und natürlich auch, wo ich immer sage, auch direkt in Führungsrollen.
Nicht jeder Projektor muss in der Führungsrolle sein, aber durchaus, aber jetzt wissen wir ja schon, wie viele Frauen sind in Führungspositionen.
Also jetzt haben wir irgendwann einmal bei einem Betrieb gehört, 10 Prozent.
Und jetzt haben wir aber Projektorinnen, die einen super Job machen können.
Und ich sage jetzt einmal, der Stolperstein ist diese patriarchale Gesellschaft.
Egal, ob man jetzt Projektor ist oder anderer Grundtyp, ja, mal grundsätzlich der Mann hat einmal das Vorrecht und dann kommen irgendwann einmal die Frauen.
Und das ist natürlich, ich sehe das immer wieder und da krampft mir der Magen zusammen.
Und natürlich aus deiner Perspektive jetzt gefragt, wie erlebst du sowas, wo du merkst, das sind nicht nur du, sondern vielleicht auch andere Projektorinnen, du hast ja schon einige auch in den Ausbildungen kennengelernt.
Wie ist das, diese echte Managerlenkerin und Leiterin Position zu haben, aber da diesen Stolperstein patriarchaler Gesellschaft dazwischen liegt?
Ja, also ich habe es jetzt so ein bisschen, ich sage jetzt mal zweigeteilt erfahren.
Also ich habe ja doch einige Jahre so im sozialen Bereich gearbeitet und da gab es relativ viele Frauen und vor allen Dingen war es da auch relativ normal, dass da auch Frauen die Führungspersönlichkeiten innehaben.
Und da war es einfach ganz normal, da zu lenken, zu leiten und da war es ganz natürlich da.
Aber jetzt habe ich auch so ein bisschen diesen Einblick in diesen kaufmännischen Sektor bekommen und da zeigt sich dann doch so ein bisschen ein anderes Bild.
Mhm.
Weil da habe ich dann schon das Gefühl, dass da Männer bevorzugt werden, selbst wenn sie vielleicht nicht diese Effizienz oder einfach diese Fähigkeiten zu managen, lenken und leiten mitbringen.
Da denke ich, dass dann vielleicht noch öfter der Fall ist, dass die Frau sich dann nochmal anders beweisen muss, dass man überhaupt irgendwie als Führungspersönlichkeit in Betracht gezogen wird.
Und ich finde das natürlich schade, weil da einfach die Fähigkeiten und nicht das Geschlecht entscheiden sollte und einfach was man kann und was man nicht kann.
Und das geht so ein bisschen unter.
Und ich habe momentan das Glück, dass ich tatsächlich einen Projektor als Chef habe, zwar einen Mann, aber wenigstens einen Projektor, der kann vielleicht noch managen, lenken und leiten.
Aber es ist halt wahrscheinlich auch aufgrund, dass er ein Mann war, ist er halt einfach eher dazu, ja, ist er...
wie sage ich, dass er einfach ausgewählt worden ist deswegen.
Ja, also das kann ich mir irrsinnig gut vorstellen.
Und was natürlich dann dazukommt ist, wo du gesagt hast, man muss da doppelt so viel machen und tun, naja, aber man ist Projektor, mehr arbeiten.
Und vor allem auch, wir müssen dann auch noch berücksichtigen, naja, 65 Prozent der Projektorinnen hat auch noch ein offenes Ego.
Und wenn die sich beweisen wollen, das kostet Kraft, das ist eigentlich nicht mit der Effizienz, die man braucht, das Projektor zu vereinbaren.
Ich finde das so schade.
Also ich bin mittlerweile froh, dass ich ein definiertes Ego habe, aber manchmal...
reagiert mein Ego dann ein bisschen mehr und dann übertreibe ich es doch wieder ein bisschen und rutsche dann so in dieses Nicht-Wissen-Wann-genug-genug-ist rein.
Aber ich weiß es, dass das meine Stolperfalle ist und ich kann darauf achten.
Ja, super.
Aber es ist mal schön, dass du zumindest einen Projekt als Chef hast, weil der versteht dich ja viel, viel besser.
Ja.
Ja, ich würde gerne noch so ein bisschen in ein anderes Thema rüberschwenken, nämlich 2027.
Das wird ja immer prominenter.
Also ich kann mich noch erinnern, wie der Rasen das erste Mal richtig tiefer eingestiegen ist.
2002, das war damals in Wien, in einem Altenheim, wo Unterricht war.
Das ist ja 25 Jahre bis dorthin.
Jetzt sind es wenige Jahre.
Wir wissen natürlich, dass dieses Jahr 2027 mit einer Mutation verbunden ist, mit einem Wechsel der Ära.
Und da ist ja das Thema der Individualität im Vordergrund und was auch ganz wichtig ist, weil Individualität unter, sage ich jetzt einmal, der sogenannte Driver Support komplett wegfallen wird, man muss da eine ganz andere Bewusstheit entwickeln.
Das ist wirklich ein Wachstumsprozess für die Menschen.
Wenn du dich so jetzt, mit dem Wissen, dass du natürlich jetzt auch über 2027 hast, wie siehst du die Rolle jetzt für Speziellprojektorinnen mit innen gemeint in dieser Ära als Frau?
Also ich hoffe zumindest, dass sich die Projektorinnen immer wieder mehr ihren Fähigkeiten bewusst werden und dass sie vielleicht auch einfach deswegen diesen eigentlichen richtigen Platz in der Gesellschaft bekommen können.
Weil also diese Aufgabe zu lenken und zu leiten, die ist uns ja eigentlich sozusagen in die Wiege gelegt, sage ich mal.
Also jetzt bräuchten wir quasi nur noch unser Potenzial wieder hervorholen, damit wir eben auch anderen Menschen helfen können.
vielleicht auch helfen können, die eigentliche Aufgabe oder den eigentlichen Lebenssinn und Zweck zu erkennen von den anderen Menschen.
Und einfach eben genau diese Individualität von jedem Menschen wieder zum Vorschein zu bringen.
Und ich könnte mir keine schönere Aufgabe vorstellen, da ein Teil davon zu sein.
Also wäre super, wenn da einfach mehr Projektorinnen aufwachen würden.
Ja, das wäre echt schön.
Was glaubst du, dass Projektorinnen deiner Meinung nach brauchen, um wirklich da in ihre Kraft zu kommen, in ihr wirkliches Sein zu kommen, gerade in der neuen Zeit?
Ja, also da ist für mich wichtig die Zusammenarbeit von allen Typen.
Also jeder hat da so seine ganz eigenen Eigenschaften, seine ganz eigenen Stärken.
Und dass wir Projektorinnen lenken und leiten können, da braucht es eben auch die anderen Menschen, die mit uns zusammenarbeiten.
Und da sehe ich eben auch vor allen Dingen diese Wertschätzung untereinander.
Also da ist es wirklich essentiell wichtig, dass eben alle Typen so sein dürfen, wie sie angelegt sind, wie sie gedacht sind.
Und dann kann man eben auch die Stärken von jedem Einzelnen leben und dann kann man das auch gut nutzen.
Ja, wunderschön.
Wow, schön.
Ja, da sieht man die Weisheit einer Projektorin und wie viel das gelebt hat.
Freuen wir bei der Weisheit.
Was würdest du Projektor-Frauen mitgeben wollen?
Welche Botschaft würdest du ihnen mitgeben?
Was wäre das?
versucht, nicht als Generatoren leben zu wollen.
Also man brennt aus, man lebt an seinem eigenen Potenzial vorbei.
Ich kenne das aus meiner eigenen Erfahrung.
Man sieht, wie der Großteil von den Menschen mit Leichtigkeit das macht, was einem selber so schwerfällt.
Und wenn man dann mal irgendwie sein wirkliches Potenzial entdeckt hat, wenn man dann wirklich sich selber kennengelernt hat, dann braucht man eben sich nicht mehr mit anderen Menschen vergleichen, weil man eben weiß, dass jeder Mensch ganz eigene Fähigkeiten und ganz eigene Potenziale hat und dass es eben nicht nur okay ist, wenn man sich selber lebt, sondern dass es eben genau das Leben deswegen lebenswert ist.
Ja, wunderbar.
Und es kommt noch die Frage, was wünschst du dir selbst als Projektor für die kommenden Jahre?
Also für mich würde ich mir wünschen, mit dem Human Design anderen Menschen helfen zu können.
Also ich kann nur von mir sprechen.
Human Design hat mein Leben im positivsten Sinn auf den Kopf gestellt.
Also ich sehe jetzt Lösungen und Auswege, wo ich vorher einfach irgendwie nur mich ergeben habe.
Und wenn ich genau das bei anderen Menschen bewirken kann, also am besten natürlich eben mithilfe von Human Design.
Also das wäre so eine wirklich tolle Aufgabe für die nächsten paar Jahre und vielleicht sogar auch irgendwie eine Lebensaufgabe für mich.
Ja, da würde ich dich auch sehen.
Du wärst sicher ein toller Human Design Professionalin mit ihnen.
Also das wäre super.
Sabrina, hast du noch irgendwelche Fragen?
Möchtest du noch irgendetwas von mir wissen?
Vielleicht noch, wäre es für mich interessant zu wissen, wir haben ja vorhin von 2027 gesprochen und es gibt ja immer so diese letzten sieben Jahre vor einem großen Zyklus, also von 2020 bis 2027 ist ja jetzt schon in der Zeit.
Ja, ob es da vielleicht irgendwie in dieser Zeit vermehrt Projektoren gegeben hat, die jetzt vielleicht so aufwachen, weil sie vielleicht spüren, dass die irgendwie andere Aufgaben haben.
Also hast du da vielleicht irgendwie schon einen Anstieg bemerkt, was da Projektoren im Human Design betrifft, also bei Readings oder in Kursen oder Ausbildungen, seit es jetzt dann auf 2027 zugeht?
Ja, schon.
Also es gibt wirklich manche Kurse, da habe ich fast ausschließlich Projekturen.
Aber es ist nicht nur die letzten sieben Jahre.
Daraa hat vor vielen, vielen Jahren etwas eingeleitet, das dann leider wieder abgedreht worden ist, was schade ist.
Weil er hat irgendwann einmal, wie es die internationale Schule zum ersten Mal quasi aufgemacht hat, diese Online-Schule,
Aha, wer gesagt, die Projektoren sind Systemmeister.
Und die Projektoren, denen geben wir 30% off.
Das heißt, jeder kürzer Kurs, jedes Produkt hat 30% weniger gekostet.
Und das hat schon viele Projektoren angezogen.
Das war ein echt, echt toller Schritt vom H. Weil er eben weiß...
Und die neue Zeit ohne Projektoren, ohne vor allem Projektoren, die ihren Job kennen, dann wird es richtig schwierig.
Weil wir brauchen genau Projektoren und speziell Projektorinnen mit dieser doch anderen weiblichen Weisheit.
Leider wird abgedreht worden, aber das hat so den ersten Schwung gebracht.
Und natürlich, ja, ich merke es auch.
Es ist jetzt nicht so, wow, das ist ein großer Anstieg, aber das ist eine Tendenz da.
Ja.
Ja, schön zu wissen.
Sonst noch irgendwas?
Vielleicht würde ich einfach noch ein bisschen was mitgeben, was mir so auf dem Herzen liegt.
Also ich weiß ja, dass viele Projektoren immer so ein bisschen unzufrieden sind, dass sie einfach keine Einladungen oder wenig Einladungen bekommen.
Und ja, die Einladungen sind vielleicht eher selten, aber trotzdem zu wissen, nicht jede ausgesprochene Einladung ist die richtige Einladung.
Und wenn ich die falsche Einladung annehme, dann führt mich das eben nur in diese Bitterkeit und genau das will ich ja eigentlich vermeiden.
Also das heißt dann wirklich genau auszusortieren, was für einen stimmig ist oder was eben nicht passt und die wirkliche Einladung, die kommt dann schon, wenn man sein Leben einfach weiterlebt.
Ja, ich würde dich da vielleicht einfach mal zitieren, Andrea, dann gilt ja immer der Grundsatz, es muss leicht gehen.
Also im Leben, wenn es nicht leicht geht, dann ist es vielleicht was Falsches.
Ja, super.
Das ist ein ganz tolles Abschlusswort.
Ja, also danke, danke Sabrina.
Das war so ein schönes Gespräch.
Danke für deine Offenheit.
Es war wirklich, ja, da habe ich das eine oder andere, wir kennen uns zwar schon lange, aber auch wirklich gemacht, aha, super, so siehst du das.
Ich finde das super.
Also, herzlichen Dank Sabrina und es war mir ein Vergnügen und
Ich hoffe, dass diese Unterhaltung von uns beiden vielen Projektorinnen einfach Mut macht, das selbst zu leben.
Danke.
Vielen Dank auch.
Ja, danke.