Herzlich willkommen zum Podcast »Wie lebe ich mein Design?« Mein Name ist Andrea Reikl-Wolff, Professional seit über 25 Jahren und in diesem Podcast werde ich über mein Design sprechen.
über Anekdoten, Beispiele, Dinge, die ich selbst erlebt habe.
Wie im letzten Podcast erwähnt, bin ich ja eine emotionale Generatorin.
Und dieser Podcast widmet sich genau dem Thema Typ, Strategie, Autorität.
Wann habe ich es zu leben begonnen?
Wie hat sich das über die Zeit entwickelt?
Und ich bin ja quasi zu den Urzeiten zum Human Design System gekommen und
da waren ja viele dinge noch gar nicht bekannt bei den kreuzen gab's lediglich zwei kreuze gefäß der liebe und sphinx wo viele gab es keine und auch diese klarheit von
ist, wie wir es jetzt unterrichten, mit Klienten arbeiten.
Das war damals nicht so.
Ja, natürlich hat man gewusst, als Generator muss man reagieren und mit der emotionalen Autorität ist es natürlich wichtig, dass man da die emotionale Welle abwartet.
Aber diese ganz klaren Hinweise, die wir jetzt jedem Klienten mitgeben, die ich unterrichte, gab es damals nicht.
Und deswegen so im ersten Jahr, wo ich es kennengelernt habe, habe ich schon gewusst, ja, ja, da gibt es so etwas wie mein Bauchgefühl.
Und ich habe mich an Situationen in meinem Leben erinnert, wo der Verstand gesagt hat, mach das.
Und mein Bauch hat irgendwie gesagt, nein, aber nicht im Sinne von ja und nein, aber es hat sich einfach nicht gut angefühlt.
Und da gibt es zum Beispiel Situationen, wie ich zu meinem quasi Doktoratstudienplatz gekommen bin.
Ich war ja damals im Auswahlverfahren am Institut für molekulare Pathologie, das war 1994.
Und ich habe damals das Glück gehabt, oder wie man es auch nennen möchte, ich war damals von 250 Studenten die Beste im Assessment Center.
Ich konnte mir wirklich den Platz aussuchen, mit welchen der Forschungsgruppen möchte ich arbeiten.
Und da ist mir aufgefallen, es gibt einen Junior Scientist, DJ haben wir ihn alle genannt,
Der hat richtig eine tolle Forschungsarbeit in Amerika betrieben und hat das einfach fortgeführt.
Und da war der Response da, wenn ich mich daran erinnere.
Aber man hat von mir verlangt, ich muss mich noch am selben Tag entscheiden.
Kriegt man mal die Mitteilung, man ist wirklich im Ranking Nummer 1 und dann soll man sich auch noch gleich entscheiden, wo man arbeiten möchte, wo ich wirklich nicht die Hoffnung hatte, da überhaupt zu bestehen.
Da kommt natürlich auch wieder mein offenes Ego durch.
Also es war einfach für mich so ein unangenehmes Gefühl.
Ich habe mich so bedrängt gefühlt.
Es waren ja, wie gesagt, auch noch zwei weitere Arbeitsgruppen, wo ich mich interessiert habe.
Und das war wirklich die Hölle für mich.
Im Endeffekt habe ich dann den Leuten mitgeteilt, sage, liebe Leute, es ist ja nett, aber ich kann es heute nicht entscheiden.
Es geht einfach nicht.
Dann war man irritiert und hat mich unter Druck gesetzt.
Und ich habe gesagt, sorry, geht nicht.
Das sind meine nächsten Lebensjahre, die ich hier entscheide.
Also man hat sich auf den nächsten Tag geeinigt.
Und ich habe wirklich bemerkt zu meinem Mind-Prozess, ich war nicht klar.
Ich war höllisch nervös.
Und mein Verstand hat gesagt, du musst jetzt zusagen.
Sonst kriegst du keinen Platz.
Du kannst deine Dissertation nicht dann in diesem Institut machen.
Natürlich habe ich zugesagt.
Mit den dementsprechenden Konsequenzen.
Jahre der Frustration.
Jahre, wo ich wirklich...
immer wieder meine Entscheidung hinterfragt habe, war es denn wirklich das Richtige?
Und geendet hat es dann im Endeffekt, dass ich aufgrund einer Krebsdiagnose dann relativ schnell meine Dissertation beendet habe.
Das waren die Konsequenzen von falschen Entscheidungen.
Also wie gesagt, eigentlich war es ja richtig, von dem Sinne her, dass ich gespürt habe, das ist ein Ja, auch dann für diese Gruppe mit TJ gewesen.
Aber auf der anderen Seite war ich nicht klar.
Und das Gespür hätte sich ändern können.
Weil wir sagen im Grunde genommen, idealerweise, und gerade wenn es so wichtige Entscheidungen gibt, geht es ja darum...
hier die Welle abzuwarten, solange bis man nicht mehr nervös ist.
Ich weiß, wir geben natürlich den Leuten auch immer den Tipp mit, zumindest eine Nacht drüber schlafen, aber das war definitiv nicht genug für mich.
Und wer weiß, wie ich mich letztendlich entschieden hätte.
Also das sind so Dinge, wo ich immer wieder reflektiere, wie habe ich so meine Entscheidungen getroffen.
Und wie gesagt, das war vor Human Design, wie ich dann eben meine Typstrategie Autorität kennengelernt habe.
Ich sage, ja, das resoniert ja total mit mir.
Aber das umzusetzen, ganz schwer, gerade die ersten Jahre.
Ich würde mal sagen, so in meiner Hälfte meines Dekonditionierungsprozesses war das extrem schwer und ich denke, da waren wir weit unter 50%.
in den korrekten Entscheidungen.
Und da hat er natürlich auch immer wieder betont, naja, die, die am intelligentesten sind, sind am dümmsten im Human Design.
Ja, das kann ich gut zustimmen.
Also ich war da wirklich keine Leuchte.
Und es gab auch da keine Unterstützung.
Da hat er gesagt, ja reagier, hör auf deinen Bauch.
Aber was das wirklich bedeutet in Alltagssituationen.
Und das ist dann so um die 2000er Jahre viel, viel klarer geworden.
Speziell wie der Radar noch viel mehr auf das Nicht-Selbst eingegangen ist und wie genau die Typstrategie Autorität zu leben ist.
Naja, und da war ich schon drei Jahre im Human Design.
Da gab es dann ein Event, das sogenannte Magic Island Retreat im Jahr 2000.
Und von dem Moment an war es viel leichter.
Das war wahrscheinlich auch so, ich sage jetzt einmal, der Kochtopf der Human Design Leute, wo wir uns quasi in einem Yoga-Zentrum abgeschottet haben, Human Design gelernt haben.
Und das hat schon was ausgemacht, in dieser Aura zu sein von Leuten, die es auch versuchen.
Und in diesem Event habe ich mich natürlich gefragt, bin ich überhaupt korrekt ins Human Design eingestiegen?
Und ganz ehrlich, bis dahin habe ich das nicht hinterfragt gehabt.
Wenn ich so zurückdenke ins Jahr 97, wo ich gefragt worden bin von Ilse Sendler, die damals die Kurse in Wien organisiert hat.
Damals gab es ja noch keine Organisation.
Die habe ich ja kennengelernt.
Ich habe Ilse kennengelernt.
in einem Trommel- und Tanzworkshop, wo ich das Gefühl hatte, das, was ich in Afrika erlebt habe, würde ich gerne so weiterführen, diese Musik, diese sehr, sehr erdige Musik.
Und dann kam Ilse und hat gemeint, gib mir mal deine Geburtstaben.
Und ich so, bitte.
Nein, das nächste Schwurbler-Ding.
Damals haben wir den Begriff Schwurbler noch nicht gehabt.
Aber ja, ich habe es halt irgendwann einmal ihr gegeben.
Dann hat sie mir ein paar Dinge erzählt, die selbst meine Mutter nicht gewusst hat.
Ja, da hat es schon was Wahres dran.
Und dann gab es eben diesen Einführungsvortrag 1997 in Ilses Wohnung.
Ich glaube, wir haben 15 Leute.
Oder zehn Leute, je nachdem.
Aber auf jeden Fall eine kleine Gruppe.
Und ich habe mich ewig dafür nicht entschieden.
Sie haben mich immer wieder gefragt.
Und irgendwann einmal kam so der Satz, naja, wenn du überhaupt nicht willst, ich sage dir.
Also, dann und dann ist der Termin und kommst halt oder kommst halt nicht.
Und das hat wirklich lange gedauert.
Ja, ich bin dann gekommen, ich war nicht nervös, ich habe gewusst, das ist genau das Richtige für den heutigen Abend.
Und da ist mir klar geworden, ich bin wirklich korrekt ins Human Design eingestiegen.
Und dann gab es auch eine weitere große Entscheidung in meinem Leben, ein paar Jahre später, wo es richtig interessant für mich geworden ist,
weil ich den Prozess so gut beobachten konnte.
Da ging es um meinen Hauskauf.
Also man muss auch von meiner persönlichen Geschichte her wissen, mein Leben während meines Studiums war folgendermaßen aufgebaut.
Ich mache meine Dissertation, ich mache meinen Postdoc, ich werde irgendwann mal Junior und dann Senior Scientist und ich habe schon gewusst, ungefähr wo ich emeritieren möchte.
Ich habe mich als Wissenschaftsnomadin gesehen, die also von Land zu Land singelt, unabhängig, keine Partnerschaft.
Ja, das war so mein Leben.
Das Einzige, was mich begleitet hat, war meine Retterei.
Naja, ich bin halt eines Besseren belehrt worden und eines der wichtigen Entscheidungen ist, sesshaft zu werden.
Und das war natürlich mit dem Kauf eines Hauses verbunden, mit meinem damaligen Freund und jetzigen Mann.
Und da ist jetzt auch ein Haus vorgestellt worden durch eine Immobilienmaklerin.
Und zu dieser Immobilienmaklerin bin ich so quasi gekommen, dass meine Taufpartin mir gesagt hat, du, aus unserem Bankgeschäft kenne ich eine sehr gute Immobilienmaklerin.
Magst du die nicht mal kontaktieren?
Sie hat das erste Mal nicht darauf reagiert.
Dann hat sie gesagt, hast du schon die Immobilienmaklerin angerufen?
Weil die ist eine echt tolle.
Na ja, dann irgendwann einmal habe ich sie kontaktiert und dann vergingen zwei Jahre.
Und dann flatterte er damals noch im Faxgerät.
Eine Beschreibung eines Hauses.
Zwei Kilometer entfernt von meinem Pferd.
Dort hatte meine Freundin einen Suchtbetrieb gehabt und ich habe natürlich dadurch auch die Gegend sehr gut gekannt und ich war natürlich absolut entzückt.
Ja, wir haben uns das angeschaut und war echt toll für mich.
Aber ich habe gemerkt, das ist richtig viel Geld und richtig viel Arbeit.
Zwei Häuser auf einem sehr großen Grundstück mit ...
einem Bauwerk 1906, 1905, einem anderen, wo man sagt, das ist wahrscheinlich das älteste Haus derzeit in der Gemeinde, ca.
200 Jahre alt, Lehmbau mit sogenannten Weinviertler Treppen.
Ach, um Gottes willen, was heißt das für die Jahre?
Mein Mind hat gesagt, wow, toll hier, gefällt mir, aber nein, diese Arbeit...
Ja, wir haben es uns einmal angeschaut, dann haben wir das besprochen und dann sind wir noch einmal gekommen, haben uns das wieder angeschaut und ich habe gewusst, ich bin nicht klar.
Dann war natürlich die Immobilienmaklerin schon etwas ungehalten und ich habe gesagt, wissen Sie was, ich brauche da mehrere Gutachten.
Ich meine, da setzen wir unser Herzblut hier hinein.
Das sind Jahre an Renovierungsarbeiten und finanzieller Verpflichtung.
Dann habe ich engagiert einen Baumeister.
Dann habe ich eine Schamanin organisiert.
Ich habe einen Geomanden organisiert, die alles durchgecheckt haben.
Das war im Grunde genommen nur Verzögerungstaktik, so lang wie sich klar war.
Drei Monate hat es gedauert.
Aber dann habe ich gewusst, das ist es.
Vertrag aufgesetzt, Haus gekauft.
Und ich weiß, das ist mein Platz hier.
Und jeden Tag, wenn ich in der Früh aufstehe, barfuß durch das Gras laufe, merke ich einfach, absolut korrekte Entscheidung.
Das sind meine persönlichen Anekdoten zu Typstrategie und Autorität.
Und das Wichtige ist, wenn man das jetzt auf die Theorie wieder runterbricht, es muss wirklich erfahrbar gemacht werden.
Bei mir ist es sehr lange im Kopf gesteckt, ja, ich muss reagieren.
Ja, das nützt nichts.
Es heißt nicht, ich muss reagieren, sondern ich muss es spüren und ich muss es zulassen.
Und gerade Generatoren kommen immer an einen Punkt der Angst.
Nämlich der Angst, wie wird sich mein Sakralzentrum morgen entscheiden?
Wie wird mein Leben in Zukunft verlaufen?
Weil man hat ja keine Ahnung, wie diese sakrale Response funktioniert.
Und das war natürlich auch so meine Angst.
Und ich bin aber dann so draufgekommen, eigentlich meint das Leben es gut mit einem, wenn man korrekt unterwegs ist.
Es kommen genau die richtigen Dinge auf einen zu.
Und wenn man mal diesen Punkt überwunden hat und dem Verstand seinen Platz zuweist, dann wird es wirklich leichter.
Und ich denke mal, das hat wirklich bei mir sieben Jahre gedauert.
Vor allem auch dieses Vertrauen zu haben.
Und wie gesagt, ich war ja da ein Dummy in Bezug auf Typ, Strategie, Autorität.
Das ist mir wirklich nicht gleich gefallen.
Aber wenn man dann einmal die Ergebnisse hat, mit meinem Kreuz des Unerwarteten, wo dann die unerwarteten Dinge auf mich zukommen und ich so, wow, ich hätte ja alles gedacht, aber nur nicht das, im positivsten Sinne, dann beginnt man auch in seinen eigenen Entscheidungen quasi,
Vertrauen zu legen, zu sagen, es wird alles gut, wenn es die richtigen Entscheidungen sind, auch wenn manche Entscheidungen zu ganz massiven Einschnitten im Leben führen.
Ich habe meine korrekte Entscheidung getroffen, mit meinem Pferd auf ein Training zu fahren, bin vom Training zurückgefahren und das Endresultat war, beim Abnehmen der Transportgamascheln hat mir mein Pferd
Mein Bein zertrümmert, aber komplett.
Wo viele schon gesagt haben, naja, also so wie das Bein ausschaut und mit möglichen Compartment-Syndromen und so zerschmettert, wie es ist, ob wir überhaupt das Bein behalten können.
Das war der massivste Lärmanstoß für meine PR-Strategie.
Es war natürlich nicht nett, ein Jahr auf Reha zu sein und nicht zu wissen, ob ich je wieder reiten, klettern und auch Yoga beziehungsweise überhaupt gehen zu können.
Aber es war das absolut Richtige.
Und das ist genau das.
Nur wenn man Typ Strategieautorität lebt, heißt das noch lange nicht, dass man hier den rosa Flocati hat.
Sondern man bekommt die richtigen Themen, an denen man lernen und wachsen kann.
Und natürlich jetzt über die Jahre hinaus,
kann ich sagen, ein Großteil, ein sehr, sehr großer Teil meiner Entscheidungen sind gemäß Typ Strategie und Autorität.
Aber es gibt immer wieder Entscheidungen,
Aus welchen Gründen auch immer.
In einer hochemotionalen Situation oder mal nicht achtsam auf den Bauch gehört zu haben.
Sich auch von der sogenannten Transparenz, wenn es um die Motivation im Leben geht, sich hinreißen zu lassen.
Ja, es passieren auch mir immer wieder Entscheidungen, wo ich dann weiß, das war jetzt nicht die richtige.
Und das ist aber auch das, was ich jedem Klienten mitgebe.
Wir können nicht 100% korrekte Entscheidungen treffen.
Und wenn wir behaupten sollten, ich treffe nur korrekte Entscheidungen, diesem Menschen kann man misstrauen bzw. er lügt.
Denn würden wir alle zu 100% korrekte Entscheidungen treffen, wären wir nicht mehr da.
Also es ist wirklich ein lebenslanger Lernprozess.
Und selbst Ra, der erste Student des Human Design Systems,
Hat auch gesagt, manches Mal trifft er die falschen Entscheidungen und bekommt es dann mit dem Zorn zu spüren.
Also das ist etwas, wo ich jeden motivieren kann.
Es ist erstens mal ein langer Weg.
Das mag zwar demotivierend klingen, aber motivierend ist, wenn man dann die ersten Erfolge hat und dann einmal diesen Punkt der Angst als Generator überwunden hat.
dann merkt man, man legt so einen Rucksack nach dem anderen ab.
Und ich bin immer wieder so gefragt worden, wie spürst du das dann ganz genau?
Ich muss ja dazu sagen, ich bin ja wirklich die eigentliche emotionale Generatorin.
Weil alle anderen, die diesen Kanal 59.6, diesen Kanal der Intimität und Nähe nicht haben, sind ja nur Generatoren mit emotionaler Qualität.
Oder mit emotionaler innerer Autorität.
Aber da es miteinander verbunden ist, das geht Hand in Hand.
Und das ist auch das Interessante, wie lange wir mit dem Rat diskutiert haben, manches Mal kriege ich so irgendwie meine Bauchstimme nicht auf die Reihe.
Da ist ein Nein, kein Ja und kein Nein, sondern einfach im Sinne...
Und ich sage, ja, das ist genau, weil man diesen Kanal hat.
Also das heißt, auch Leute, die 59 Sex haben und das spüren, das heißt nicht, dass jetzt die sakrale Stimme nicht mehr funktioniert, sondern es hat damit zu tun, dass da Emotion und Sakralzentrum direkt miteinander verbunden sind.
Und wie merke ich meine Bauchstimme?
Ich höre natürlich im Gespräch immer wieder das »Mhm« und ich höre auch immer wieder, wenn mich wer fragt, diese geschlossenen Fragen, »Ja, nein, mhm«.
Aber wenn ich halt so aufs Leben reagiere, ich spüre das, das ist energetisch.
Es ist so wie, da wird Energie frei oder da merke ich, da ist absoluter Stillstand.
Ich merke das natürlich auch immer wieder, wenn es darum geht, Arbeiten zu erledigen.
Also der meint, okay, die E-Mails müsst du jetzt schreiben und das müsstest du jetzt tun.
Und ich sitze vor dem Computer und merke, da ist einfach keine Energie.
Ich beginne dann immer furchtbar zu lachen und sage, ja, ich hatte gemeint, geht jetzt nicht.
Und dann, wenn die Energie da ist, setze ich mich hin, zack, zack, innerhalb kürzester Zeit ist alles erledigt.
Und das ist natürlich etwas, was auf ganz viel Unverständnis basiert.
von meinen Familie, von meinen Freunden, von Klienten, von vielleicht auch Mitarbeitern, speziell früher war, die sich damals mit dem Human Design nicht so beschäftigt haben.
Inzwischen mit der Familie deutlich besser, aber auch teilweise halt so im Umgang mit Leuten, die vom Human Design keine Ahnung haben, so nach dem Motto,
Warum tust du das nicht?
Und ich so, ähm, keine Response.
Ich meine, ich formuliere das natürlich um.
So nach dem Motto, das wird ja bitte möglich sein, dass du das jetzt auf die Reihe kriegst.
Nein, ist es nicht.
Und gerade, wenn es auch im Human Design darum geht, ich erkläre dann immer den Leuten, wisst ihr was, wenn ihr das nicht akzeptieren könnt, dass ich dann, wenn meine Energie da ist, etwas tue, etwas veranlasse,
dann bitte seid ihr einfach nicht die Richtigen für mich.
Ich kann und will nicht mehr über meinen Schatten springen und nur weil etwas furchtbar dringlich ist und wenn man es dann tut, ist die Frustration da.
Nein, danke, brauche ich nicht mehr.
Denn es passieren eh ab und zu die Hoppalas, wo die falschen Entscheidungen getroffen werden.
Also, wie gesagt, für mich ist es wirklich ein Körpergefühl.
Das ist natürlich so in der Fauchgegend herum, aber ich fühle da, da bewegt sich mein Körper nicht, wenn ein Nein da ist.
Und auf der anderen Seite merke ich, wie plötzlich die Kraft da ist, Dinge wirklich zu tun.
Das ist so dieser Schub, der plötzlich da ist, der Energieschub.
Und dann gibt es natürlich auch immer wieder die Frage, ja, und wie ist das mit deiner Emotionalität?
Ja, ich spüre, dass ich ein hochemotionaler Mensch bin.
Ich spüre meine schlechten Launen, meine guten Launen.
Ich kann sie beobachten.
Aber ich kann auch meine Nervosität beobachten.
Und das ist für mich das Relevante.
Weil wir sagen ja immer, am besten die ganze Welle durchlaufen von ganz oben bis ganz unten.
Und eine Entscheidung zu treffen, wenn man immer nervös ist.
Und diese Nervosität ist wirklich für mich der Leitfaden.
Wenn ich merke, da kriege ich mich schon wieder so seltsam in meinem Bauch, weiß ich, hey, noch nicht der richtige Zeitpunkt, um eine wichtige Entscheidung zu treffen.
Es geht ja hier wirklich nur um wichtige Entscheidungen.
Wenn es darum geht, Kaffee oder Tee zu trinken, ja, lasse ich mir auch.
paar Minuten vielleicht Zeit oder vielleicht nur zwei, drei Minuten, um die Welle weiterlaufen zu lassen.
Aber ich kann jetzt nicht sagen, bis ich nicht mehr nervös bin.
Also das muss man schon durchaus unterscheiden zwischen kleinen Entscheidungen und großen Entscheidungen.
Ja, also das war jetzt einmal so ein bisschen meine persönlichen Anekdoten mit, wie lebt man als Generatorin, wie hat sich das für mich auch entwickelt.
Ja, und ich freue mich, wenn ihr das nächste Mal wieder dabei seid, wenn ich sage, wie lebe ich mein Design.