Folge 4: Wie die offiziellen Lehrprogramme entstanden
16. Dezember 2025 44 Min.

Folge 4: Wie die offiziellen Lehrprogramme entstanden

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Über diese Episode

In dieser Folge von Human Design History sprechen Dr. Andrea Reikl-Wolf und Talis über die Geburtsstunde der offiziellen Lehrprogramme – vom wilden Anfang bis zur strukturierten Schule.

Andrea erzählt, wie aus den frühen „Basiskursen“ und spontanen Workshops schrittweise die Programme Living Your Design, Rave ABC und Rave Cartography entstanden, wie die ersten Lehrerausbildungen auf Ibiza liefen und welche Rolle sie selbst bei der Entwicklung der PTL-Curricula spielte.

Human Design History ist ein Podcast von Dr. Andrea Reikl-Wolf, international anerkannte Human Design Lehrerin und Ausbildnerin. Mehr Informationen, Kurse und Angebote findest du auf www.humandesign.at

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Transkript (6,539 Wörter) - Automatisch transkribiert — Ungenauigkeiten bei Namen/Fachbegriffen sind möglich.
Ja, herzlich willkommen zu unserem weiteren Teil Human Design History. Mein Name ist Andrea Reikl-Wolf und mein Gesprächspartner ist Thalys. Hallo Thalys. History, ja, weiß man ja im Grunde genommen, hat was mit Geschichte zu tun, ja, und wir tauchen einfach in die Geschichte des Human Design Systems ein, mit den unterschiedlichsten Thematiken. Was hast denn du heute am Plan, worüber wir plaudern?
Ja, davor erstmal, man müsste sie eigentlich Her Story nennen, in deinem Fall. Aber heute würde ich gerne über, ja, wie sind denn so diese offiziellen Lehrprogramme entstanden, die es jetzt überall gibt, Living Your Design und Rave ABC oder… Foundations, also Grundlagenkurs und so weiter. Wie kam es denn dazu? Denn wir haben jetzt schon mal in den anderen Folgen gehört, naja, am Anfang war noch nicht wirklich so eine Struktur da. Und da würde ich gerne mit dir so ein bisschen eintauchen und von dir hören, wie war das so am Anfang? Wie ging das dann weiter? Was ist dir aufgefallen? Und so weiter und so fort.
Ja, also wie ich 1997 ins Human Design gekommen bin und meinen ersten damals Basiskurs gemacht habe, Da habe ich mir dann gedacht, naja, also da muss man schon sehr dedicated sein, dass man bei dem System bleibt. Weil damals war der Basiskurs 9 Zentren, 36 Kanäle, 64 Tore, 384 Linien. Hahaha. Für zwei Tage, ja, für zwei Tage. Okay, gut. Damals habe ich natürlich gesagt, ja, ich habe da nicht viel mitgekriegt und dann bin ich immer wieder mit Ilse Sendler zusammengesessen und sie hat mir natürlich dann so als absoluter Beginner mir so ein paar Dinge erklärt. Und dann hat sie mal gefragt, weißt du, was das Gehzentrum ist? Und ich so, äh, was? Hahaha. Also vollkommen Overload. Und ja, dann bin ich irgendwann einmal so Anfang 98 zum sogenannten fortgeschrittenen Kurs 1 gekommen. Der war sechs Tage. Das könnte man mit der Rave Cartography vergleichen. Ohne Profile bitte. Damals gab es noch keine Profile, keine Inkarnationskreuze. Dann gab es noch den fortgeschrittenen Kurs 2. Zwei Tage und das war es.
Okay.
Und dann konnte man so Spezialausbildungen machen wie Partnerschaft, auch zwei Tage. Und Sexualität ist dann auch der erste Teil der Sexualität, die reproduktive Seite unterrichtet worden, auch zwei Tage. Ja und dann hat man halt, immer wenn der Rad dann da war, haben wir dann immer mehr und mehr Kurse dann im Nachgang gemacht. Also im Endeffekt war das so, man hat eigentlich nichts gekonnt und hat sich eigentlich alles über die sogenannten Spezialkurse geholt. Dann hat man geschaut, dass man möglichst in allen Kursen drinnen sitzt, weil dann hat man wirklich immer so sein Wissen aufbauen können. Naja, 2000 sind ja die Organisationen gegründet worden. Das war ja auch im Anlass von dem sogenannten Magic Island Retreat auf Ibiza. Das sind die ersten Organisationen vergeben worden. Und dann, nachdem das einmal klar ist, dass es jetzt nicht nur den Ra gibt mit seiner Organisation, damals hat das dann nicht schon geheißen Joven Archive. Und dann auch eine deutschsprachige Organisation gab es damals schon vom Jürgen Saupe, das hat geheißen News and Services Germany. Ja. Dann war zumindest einmal die Grundlage gelegt, dass man überhaupt so etwas wie eine Schule aufbauen kann. Vorher gab es ja nur RAH. Und ab und dann hat auch einmal Jogi Saupe noch den einen oder anderen Kurs so gehalten, wie er gerade von Amerika rübergekommen ist, wenn wieder RAH drüben seine Kurse gehalten hat. Da haben wir eher eine Zusammenfassung gekriegt. Und dann gab es Ein Announcement, auch noch 2000, so in Wien gibt es die nächste Lehrerausbildung. Ich habe ja schon eine Lehrerausbildung gehabt, nämlich Februar 2000 habe ich ja die Ausbildung zum Basislehrer gehabt, das schon ähnlich mit dem Living Your Design ist. Und dann haben wir gedacht, na super, jetzt habe ich gerade einmal ein richtiges Vermögen ausgegeben für meinen Basislehrer und das darf ich noch einmal. Und dann hat es geheißen, nein, wer ein Basislehrer ist, braucht für den Living Design Kurs nichts zahlen, das ist nur ein Upgrade.
Ah ja, das ist ja gut.
Und das Ganze, ja, das war gut. Und das Ganze hat dann stattgefunden, auch in Wien, in einer Villa im 19. Bezirk. Also es war wirklich nett, war recht gemütlich. Living Design Lehrer und dann Brave Cartography Lehrer. Und da war aber natürlich das Thema schon mit den Profilen da. Weil mittlerweile haben wir dann, konnte bei uns die Profile in dem Sinne jetzt nicht unterrichten, aber wir haben natürlich gewusst, dass es da drüben Aufnahmen gibt, die man kaufen kann. Also natürlich die ganze deutschsprachige oder die Wiener Gruppe hat sich da zusammengefunden und gesagt, wir lassen uns die CDs von Amerika rüberkommen und wir transkribieren das.
Genau.
Also da haben wir schon gewusst, da gibt es die Profile, das war so 1999. Aber wie das jetzt eingebettet ist in einen ähnlichen, fortgeschrittenen Eins-Kurs, das hat uns dann damals der Ra erklärt. Und dann hat er gemeint, naja, beginnst einmal zum Unterrichten. Abenteuerlich. Ja, er hat uns klar gesagt, wie die Struktur sein soll. Als Profi hat man schon gewusst, was man zu tun hat. Aber das, was eigentlich eine Lehrerausbildung ist, bis heute kapieren die Leute das nicht, auch an der internationalen Schule nicht, dass eine Lehrerausbildung keine Inhalte bietet vom Wissen her, sondern eine Lehrerausbildung ist im Grunde genommen eine Ausbildung, wie man dem Kandidaten erklärt wird, wie er das zum Unterrichten hat. Und das war vorst an immer das Thema vom RAH, so nach dem Motto, ich erzähle, was ich jetzt eigentlich den Studenten erzählen würde und halt den Lehrerkandidaten und ja, das können sie dann auch kochen. keinerlei pädagogischen Ansätze, keinerlei Art und Weise, was sind Gruppendynamiken, was kann mir alles beim Kurs passieren, wie bin ich marketingmäßig aufgestellt, also das war, da gab es nichts. Ich hatte dann den Vorteil, dass ich 2001, damals habe ich für Ibis Arcam gearbeitet, und sie haben damals dringend EDV-Trainer gebraucht. Damals war ich noch wirklich EDV-fit, AMG und so weiter. Und die haben mir eine Trainerausbildung gezahlt. Die haben gesagt, okay, train the trainer, die Ausbildung, weil wenn ich damals noch den EZTL, Dann muss ich zumindest ein bisschen eine Ahnung haben, wie man unterrichtet. Mein Glück, das ich immer schon gehabt habe, ich habe sehr, sehr, sehr, sehr früh begonnen, Reitunterricht zu geben. Und ich habe bei den unterschiedlichsten Reitlehrern Stunden genommen. Und dann sind immer so Weisheiten von diesen Reitlehrern gekommen über Reitschüler und wie man Reitschüler unterrichtet. Ja, da gab es halt eine, die war besonders. Die hat mir also so viel Mehrwert gegeben, als mir nur zu erzählen, wie ich meine Lektionen am Pferd so habe. Und die hat dann irgendwann einmal begonnen. zu sagen, pass auf, wenn wir uns unterhalten, du bist eigentlich auch in der Art und Weise, wie du etwas erklärst, du bist gut. Und das war damals so, da habe ich gerade einmal zu studieren begonnen, 1988. Und dann hat sie zu mir gesagt, pass auf, ich weiß, damals war ich echt in finanziellen Nöten, weil mein Vater war zwar Unternehmer, Aber er hat gesagt, wenn du studieren willst, dann zahl dir das selber. Du kriegst das, was du als Kinderbeihilfe kriegst, aber sonst nichts.
So richtig alte Schule.
Alte Schule, ja. Und dann habe ich mir überlegt, ob ich zur Oma, zur Oma bin ich regelmäßig Essen holen gegangen. Ich habe ja damals auch schon eine eigene kleine Wohnung gehabt, 28 Quadratmeter. War sehr schnuckelig. wo alles drinnen war irgendwie. Und dann habe ich mir überlegt, um das Geld, das ich hatte, was mache ich? Kaufe ich mir Bücher oder kaufe ich mir Essen? Oder leiste ich mir eine Heizung? Oder gebe etwas mehr für eine Heizung aus, dass es ein bisschen mehr wie 18, 19 Grad hat. Weil ich immer so eine Kälteempfindliche war. Die kam dann, diese Reittrainerin kam zu mir und hat gesagt, einfach unterrichten. Dann habe ich eben ein wenig an den Hosen geschaut und damals mit der Reitausbildung, die ich gehabt habe, da war man super gut ausgebildet. Und ja, dann habe ich gesagt, da gibt es ein paar Annoßen, habe ich bei denen vorgestellt und die haben gesagt, ja, ich soll unterrichten kommen. Dann haben sie mich quasi Probe unterrichten lassen und teilweise habe ich sogar während des Studiums bei zwei Reitschulen gleichzeitig gearbeitet. Und da habe ich echt ganz gut verdient als Student. Und das Interessante war, diese erste Reitschule, die mich eingestellt hat, hatte noch drei weitere Reitlehrer. Im Endeffekt sind dann zwei übrig geblieben und ich hatte den größten Job. So nach dem Motto, du erklärst das für die Kids einfach am besten. Ich habe es halt wie gesagt, aus mir selber heraus, das, was ich mir halt gedacht habe, was halt sinnvoll ist, keine Ausbildung. Ich meine, das ist eh purer Wahnsinn. Heutzutage musst du eine Ausbildung haben, damit du unterrichten kannst. Also da habe ich wirklich schon viele Jahre, über Jahrzehnte eigentlich, Erfahrung gehabt, wie gehe ich mit Leuten um, wie manage ich Probleme, wie komme ich zu Kunden und so weiter. Also sehr spannend, jetzt im Hinblick auf meine Karriere als Human Design Lehrerin, weil meine Kollegen haben alle keine Ahnung gehabt, die haben einfach das nachgekocht aus der Rat. gesagt hat. Und auch in der Art und Weise, ich habe mir gedacht, so kann ich es nicht machen. Das ist der Ra. Der ist super, aber ich bin ich. Und habe das dann dementsprechend auch abgewandelt. Ich habe inhaltlich immer dasselbe gebracht, aber teilweise den Rahmen verändert. Oder auch die Art und Weise, wie ich mit Leuten umgegangen bin. Ich bin halt kein Ra. Und das ist auch das, was ich heutzutage die größte Kritik an dieser ganzen Ausbildung habe. Weil so etwas wie Train the Trainer ist nie... angeboten wurden. Es ist immer nur Inhalte vermittelt worden. Ich bin jetzt zum Beispiel auch im Gespräch mit Linda Benell. Sie hat gesagt, ja, ich sollte die Lehrer ausbilden. Und dann hat sie mir ein Proposal geschickt und dann haben wir gedacht, Leute, ihr habt echt keine Ahnung. Ich meine, die Linda hat wirklich viel Arbeit investiert. Ja. Und die hat sich wirklich bemüht. Aber das ist einfach Rar hoch zwei. Also dann ist quasi, wie viele Stunden und was da alles unterrichtet werden soll. Ja, vom PAS angefangen, die Mondknoten. Außerdem in einer Reihenfolge, sage ich jetzt mal, Die einfach unserer Ausbildung, die wir 2012 gemeinsam mit dem, oder 2011 schon, mit dem Alloc etabliert haben, die Reihenfolge, alles was ein Inhalten ist, das ist irgendwie, ja, wenn man summa summarum passt, passt ein Inhalt schon, aber das ist nicht die Struktur, die wir haben. Eigentlich sollte man die Struktur unterrichten, die man dann selber unterrichtet. Dann auch so Dinge, welche, ist auch so der Klassiker, welche Lehrerqualifikationen sie alle brauchen. Und dann ist mir natürlich aufgefallen, Leute, und was ist mit der Praxis? Ich meine nur so, ja. Im Sinne von, naja, wenn ich schon ein DD-Lehrer bin, das ist die höchste Ausbildung im ganzen Human Design. Ich kann ja nicht nur, weil ich eine Lehrerausbildung gemacht habe, einen DD-Kurs absolviert habe, die Prüfung gemacht habe, die Blogarbeit geschrieben habe, gleich die Leute ausbilden. Das geht ja nicht. Ich brauche doch Praxis. Das sind dann die theoretischen Stümper. Und wir sind jetzt gerade in Diskussionen, wo ich gesagt habe, das geht nicht. Wir brauchen ein Mindestmaß an entweder Zeit oder Kandidaten, die quasi... begleitet werden in dieser Prozessarbeit, die Klienten, und dann kann man ja mal, und ich bin ja dann eh der absolute Freak, ich würde mir ja dann auch die Leute herholen, die Klienten, und mir sagen, und was hat der da erzählt, beziehungsweise ein Protokoll bitte dafür, weil es einfach mein Herzblut ist, deswegen bin ich besonders pingelig, Und ja, auf das ist jetzt verzichtet worden. Also wir sind jetzt noch in Diskussion, aber das war halt so richtig, das ist quasi so ins Human Design eingebrannt. Nicht so diese Art und Weise, wie vermittle ich was? Wo lege ich meine Schwerpunkte? Was mache ich für Praxisübungen? Alles nicht passiert. Und das hat sich quer durch die Ausbildung durchgezogen. Und ja, das war natürlich dann für die erste Generation Living Design, Rave Cartography Lehrer, die haben halt Trial and Error gehabt. Also die haben einfach mal probiert, schauen wir mal, ob irgendwelche Studenten uns bleiben oder nicht. Im Jahr drauf hat es dann geheißen, okay, ich habe sie schon ein bisschen unterrichtet und jetzt machen wir den Rave Reading Kurs. Vier Tage und das war's. Im Endeffekt war die Ausbildung damals drei Tage Living Design, sechs Tage Rave Cartography und vier Tage Rave Reading. 13 Tage. Da waren die Inkarnationskreuze noch nicht dabei.
Na gut, die brauchen nicht mehr als 13 Tage natürlich. Also das ist interessant zu hören, dass am Anfang noch nicht so wirklich so ein strukturiertes Curriculum oder so da war, dass das einfach irgendwie sich so ergeben hat. Ach, jetzt haben wir doch mal nochmal hier ein Upgrade und hier nochmal ein Update und. und es halt Stück für Stück dann erst in eine Art Form gegossen wurde, vor allem auch mit den Studenten zusammen, so habe ich es auch öfters mal verstanden, dass das auch immer wichtig war, das mit den Studenten irgendwie zu gründen. Ja. Und da warst du anscheinend auch eine der wenigen, die wirklich bis zum Schluss versucht hat, das Ganze mitzuformen und danach dann auch noch weiterhin zu perfektionieren, optimieren und so weiter, wie du gesagt hast, mit Alucanan zum Beispiel, ne?
Ja, genau. Ja, also das war mal so Streich 1, nicht? Das waren die ersten, ich sage immer, das sind die erste Generation. Dann gibt es die, nein, das ist eigentlich schon die zweite Generation. Die erste Generation waren wir, wo wir halt einmal diese komischen Fortgeschrittenen und Basiskurse gehabt haben. Zweite Generation war halt… Diese Kurzversion der Ausbildung, weil der Ra ist halt draufgekommen mit der Zeit, mit diesen ganzen vielen Kursen. Wir sind absolute Detail-Fuzzis gewesen. Und er hat auch ganz oft bemerkt, dass wir vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen. Also hat er sich jetzt einmal auf die Waldebene gehoben, die Ausbildung. Wo er dann relativ bald draufgekommen ist, nämlich 2003, den Wald alleine, das bringt es auch nicht. Gut, ich kann mich so gut erinnern, ich habe damals im Waldviertel mit einer ganz lieben Gruppe in einer Mühle Red Cartography unterrichtet. Und da habe ich ja die Dame schon etwas gequält, meine lieben Studenten, da habe ich gesagt, ihr müsst Praxis machen und das war in der Mühle, wo einfach Freunde von mir auch Business betrieben haben, Tischlerei und eine Weberei und Textilverarbeitung und die haben gewusst, dass ich dort einen Kurs halte und sie sind alle angetanzt. Ja, wollen wir machen. Das war so richtig super Praxis, die haben wir einfach hingesetzt, habe ich gesagt, top, jetzt gibt es dann ein Kurzreading und dann haben wir auch gefragt, und hast du davon was verstanden? Und ich denke, das war eines der besten Dinge, die wir überhaupt damals gemacht haben. Einfach wirklich Leute frisch gefangen und die keine Ahnung vom Human Design haben, war echt super. Die Leute haben das auch wirklich sehr, sehr genossen damals und wir waren so richtig im hohen Höhenflug und super happy. Und dann kam eine Mail.
Uiui.
Und immer wenn da auch so seine Ankündigung hat, denkst du, oh Jesus.
Ja, weil er da mit Uru unterschrieben hat, dann wusste man, oh oh.
Ja, ja, genau. So nach dem Motto, also Dear Teachers, nicht? So nach dem Motto, es gibt jetzt eine neue Ausbildung. Ja, also lange hat sie nicht gehalten. Die besteht aus sechs Stufen. Okay. Ja. Und dann hat er uns quasi vorgegeben, hat er so ein Credit-System gehabt. Dann hat er uns vorgegeben, wann was zu unterrichten ist und wie. Und das war dann wirklich schon eine... relativ größere Ausbildung. Wir haben keine Ahnung gehabt. Und in dem selben Jahr hat ja auch immer die Ilse ihre Sommerschulen gehabt. Und dann sind wir alle Lehrer, nachdem wir damals in Burgenland in der Mühle zusammengesessen sind, am Flughafen, weil einer musste bereits wieder wegfliegen und hat wenig Zeit gehabt. Okay, wir treffen uns am Flughafen. Und dann haben wir die deutschsprachige Ausbildung, die kleine Analytiker-Ausbildung quasi aus dem Boden gestampft. Da sind, weiß ich nicht, zehn Lehrer gesessen, sieben Lehrer, keine Ahnung. Und dann haben wir gesagt, was machen wir jetzt mit dem, was uns der Radar quasi vor die Füße geworfen hat. Wir haben ja nicht damit gerechnet, dass der Radar mit einem dezidierten Lehrplan kommt. Also haben wir es selber gemacht. Und gleich umgesetzt. Also da ist es super schnell gewesen. Und dann gab es halt unsere sechsstufige Analytikerausbildung. Wir waren alle happy, dass wir bessere Leute haben. Und dann im Jahr 2004 gab es die Lehrerausbildung auf Ibiza. Ich weiß nicht, wie viele Wochen wir da gesessen sind. Da gab es dann auch schon die Lehrerausbildung um satte 20.000 Euro für den Inkarnationskreuzlehrer.
Wow.
Und dann halt so die Lehrerausbildung, wo es hauptsächlich jetzt einmal um dieses PTL1 gegangen ist, Rave ABCs, Rave Cartography. Und ich habe dann nur gemeint, ich habe schon so viel Geld investiert, also nein, ich kriege einen Sonderpreis und alle Lehrer, die schon Living Design und Wave Cartography und Wave Reading haben, wir kriegen einen Sonderpreis und wir können kommen. Ich war die einzige Lehrerin aus dem ganzen deutschsprachigen Raum. Alle Lehrer haben das boykottiert. Alle. Okay. Nur ich nicht. Dann bin ich natürlich auch angefeindet worden, so nach dem Motto, du mit deiner 27.3, da musst du überall dabei sein und alles machen. Und ich so, ja, brauche ich. Ja, aber kannst du eh unterrichten. Und dann kam danach halt diese Lehrerweiterbildung und da hat er gesagt, so, wir brauchen jetzt zu dieser Struktur, die Grobstruktur, brauchen wir jetzt die Feinstruktur und damit eine Lehrer, ein Lehrerhändler, Lehrerskripten. Und dann hat er so in einen Raum hineingefragt und da haben sich auch noch nicht alle Leute gemeldet, eh klar. Und dann ist mir jetzt die Deborah gesessen und die stoßt mich an und sagt, was ist mit dir? Und ich so, hm. Und dann habe ich gesagt, du, ich kann, der Mind war dann da, hat gesagt, du, ähm. ich kann nicht so gut Englisch, ich bin kein Native Speaker. Ich meine, die lachen mich ja alle aus, die Native Speaker, wenn ich da ein Lehrerskriptum verfasse. Und dann hat sie gesagt, na ja, ich meine, ich bin Native Speaker, ich bin Autorin. Und ich so, magst du das mit mir gemeinsam machen?
Super.
Und sie so, bist du dir sicher? Und ich so, aha.
Geil.
Richtig gut. Und dann sind wir dann zum Ra kommen und der Ra hat gesagt, macht's. Im Endeffekt hat es natürlich ein bisschen länger gedauert und im Endeffekt haben wir dann 2005 die Lehrerskripten fertig gehabt. Die Deborah ist quasi, man muss sich diese Zustände vorstellen, wir waren ja noch voll im Haus renovieren, wir haben ja für die Deborah überhaupt keinen Platz gehabt, die wollte zu mir kommen, dass wir einfach hier gemeinsam arbeiten, damit wir das möglichst geschwind auf die Reihe bringen können. Wir haben sie im Endeffekt im ehemaligen Kuhstall untergebracht. Es war schon alles relativ sauber, aber es war halt kein echter Wohnraum. Wir haben natürlich dann einen Sonnenbereich gehabt und da war auch wirklich sowas wie Bad und WC. Da haben wir sie untergebracht und irgendwelche Betten haben wir da. Es war wirklich furchtbar. Deborah, bitte geh doch in ein Hotel, ist meine schwerreiche Frau, die Deborah. Nein, sie möchte unbedingt da sein, sage ich. Ja, okay. Dann hat sie sich immer gesagt, sie fühlt sich so wie die Maria in Bethlehem. Na gut, wenn sie das wollte. Ja, das war eine echte Show. Auf jeden Fall haben wir da richtig viel getüftelt. Und dann hat die Deborah von mir, ich sage jetzt einmal, Nachhilfeunterricht bekommen, weil sie davon nichts auch angeguckt hat. Also sie hat natürlich brav in Amerika ihre normale, unter Anführungszeichen, Ausbildung gehabt. Aber das, was wir, diesen Vorteil in Österreich und Deutschland hatten, dieses feine, diffizile Ausbildungssystem, Also wirklich Wissen, wo es wirklich in die Nuancen reingeht, hatte ich natürlich keine Ahnung gehabt. Also dann habe ich mir gedacht, gut, jetzt muss ich ein Skript umschreiben, muss sie gleichzeitig unterrichten, damit sie das auch in die richtigen englischen Worte fasst. Also das war halt dann der Moment, wo diese Lehrerausbildung geboren wurde. Weil die Gruppstruktur haben wir gehabt, die Feinstruktur haben wir gemacht. Wir haben immer wieder auch uns mit dem RAR vernetzt. Und der hat immer gesagt, ja, das könnt ihr machen, das könnt ihr machen. Wir haben ihm Rückfragen gehabt. Und im Endeffekt haben wir ihm halt dann diese PTL-Ausbildung präsentiert. Und er war begeistert und hat gesagt, ja. So nach dem Motto, jetzt haben wir ein gutes Fundament. Das ist dann auch 2005, weil da ist ja die internationale erste Online-Schule gegründet worden. Das gab ja vorher schon die sogenannte Jovian Archive mit der Ausbildung und dann halt die nationalen Organisationen, die immer Ausbildungen machen durften. Aber das war halt zum ersten Mal online. Und das war natürlich super. Dann hat es gleich einmal geheißen, wir beide müssen die Lehrer upgraden. Alle, die es nicht nach Ibiza geschafft haben. Im englischsprachigen Raum und international. Und da kann ich mich noch erinnern, dass Linda Benell damals in meinem PTL 1 gesessen ist.
Ja, ja.
Mir sind jetzt unbedingt einmal die Unterlagen quasi aufgefallen, weil ich habe was gesucht und dann meinte man, ah, das ist ja her, die Linda war ja dabei. Stimmt.
Kurze Zwischenfrage. Hast du das damals schon auch so gemacht, wie du es jetzt noch machst oder hat sich das sehr verändert?
Das PTL?
Ja.
Oder die PTL-Lehrerausbildung?
Ja, beides. Beides, ja.
Es hat sich schon verändert. Ja. Ursprünglich war es ja so, dass ich das dann auch versucht habe, im deutschsprachigen Raum unterzubringen. Und im deutschsprachigen Raum bin ich auf Widerstände gestoßen. Da habe ich wirklich zwei Jahre kämpfen müssen, bis dann irgendwann einmal die Liese angefressen hat und gesagt hat, da gredest halt unsere Lehrer ab. Diesen Blödsinn werden wir eh nicht unterrichten. Natürlich, weil es halt so ein Jahr ist. Und es war auch damals schon ein Jahr. Ja. Und der Einzige, der es dann aufgenommen hat, war der Peter und sonst keiner. Und das war noch quasi ursprünglich so, wie es der Raha geplant gehabt hat, wirklich mit Live-Kurs und so weiter. Und dann ist er das irgendwann einmal... der Linda übergeben wurde, die ganzen PTL-Trainings. Und die hat einfach Kürzungen gemacht, wo ich mir gedacht habe, hallo, was soll denn das? Ja, also diese Kürzungen, wo es dann auf drei Semester ist, das habe ich super gefunden. Nicht so in einer Wurscht, wo man halt nur Wochenende hat, sondern wirklich rezitiert drei Semester. Das habe ich super gefunden von der Linda. Aber das hat mit dem echten Ja, so wie es der Ra gedacht hat, nicht wirklich was zu tun gehabt. Ich meine, die Inhalte sind alle gebracht worden. Wie sie es quasi aufgepeppt hat, sodass es wieder diesen Wert hatte, war, sie hat ganz viele Audios vom Ra des Studenten gegeben. Ja, ist toll. Aber eigentlich, was braucht man im PTL? Praxis, Praxis, Praxis, Praxis. Und es ist nett, wenn ich da so bei Audios habe und natürlich haben sie Praxis eingebaut, aber ja. Wie gesagt, ich habe dann eben nach dem noch ursprünglichen Schema meine PTLs unterrichtet. Bis dann nach einem letzten PTL-Training, das war, weiß ich nicht, 2000, ich weiß es nicht genau, 2014, 2017, sowas herum, habe ich so mein letztes PTL-Training gemacht und gleichzeitig aber auch, ich habe bis dato auch dann noch die Analytikerausbildung parallel unterrichtet und die Linda hat mir damals 2017 gesagt, Andrea, ich würde dich bitten, so nach dem Motto ist es zumindest bei mir angekommen, wenn du noch weiter an dieser Schule unterrichten möchtest, unterrichtest du nur noch PTL.
Aha.
Für mich war das stimmig, weil ich den Unterschied gesehen habe zwischen dem VTL Und die analytische Ausbildung, das ist ein Scherz, verglichen zu dem, was man lernt. Und deswegen habe ich auch immer wieder Schüler, die kommen nach der analytischen Ausbildung zu mir und staunen Bauglötze, was sie da alles lernen müssen und was sie da alles tun müssen. Also im Endeffekt war es dann so, dass ich... nichts mehr unterrichtet habe. Keine Analyse mehr. Ich weiß bis heute nicht, warum das so war. Wann war das? Das war 2017. Und ich habe dann... mich hauptsächlich auf Rehssoziologie, das DD-Programm spezialisiert. Ich habe dann halt noch mein ganzes Repertoire, ich habe ja schon relativ viele Spezialkurse gehabt, aber das ist das volle Repertoire und davon steht ja nicht einmal noch alles auf der Webseite, habe ich dann ausgebaut und habe das unterrichtet. Und es ist mir nichts abgegangen. Ich habe nicht einmal mehr Living Design und nicht einmal mehr Grundlagen 1 und Grundlagen 2 unterrichtet. Wir hatten an und für sich einen Deal mit der Meta Veronikas, weil die hat bei mir die Ausbildung gemacht. Die ist eine fantastische Lehrerin gewesen. Ich habe nicht mehr so viel Zeit. Sie hat gesagt, ja, ich unterrichte Living Design Grundlagen 1 und Grundlagen 2. Und so nach dem Motto, sie gibt mir dann die Schüler weiter an die Analytika-Ausbildung.
Ja, guter Deal.
Und das war ein guter Deal, aber das hat dann alles immer mehr gehalten, weil sie hat gesagt, du Andrea, ich kann dir nicht all die Leute ausschließlich an die PTL-Leute quasi weitergeben. Sie müssen eine Wahl haben zwischen Analytiker und PTL. Und ich habe gesagt, das kann ich dir nicht mehr bieten, worauf sie dann selber die Analytikerausbildung angeboten hat. Da ist sie abgegradet.
Magst du da vielleicht für die Zuhörer mal aufklären, weil ich glaube, es ist nicht jedem bewusst, was das jetzt bedeutet. Also wir haben am Anfang, es war alles unstrukturiert und dann mehr Struktur und so weiter und Lehrerausbildungen und dann Ibiza Update 2004 und so weiter und du hast deine Sachen dann aufgebaut. Aber es gibt ja einen riesigen Unterschied jetzt zwischen diesen zwei verschiedenen Wegen da, analytische Ausbildung und Professional Training.
Ja, ja. Also im Englischsprachen heißt es auch noch Analyst Training. Aber wir haben einen Unterschied machen müssen zwischen sogenannter kleiner Ausbildung und großer Ausbildung. Bei der kleinen Ausbildung, ich habe es jetzt wahrscheinlich nicht mehr ganz im Kopf, habe ich, glaube ich, vier Tage Stufe 1, was bei uns beim PTL 1 ein Jahr ist. Okay. Und Dann PTL, also Analytiker 2 sind mittlerweile die Inkarnationskreuze, drei Tage.
Du wirst knackig.
Ja. Wow. Die Inkarnationskreuze werden nicht unterrichtet, sondern alles rundherum, die Viertel und so weiter. Den Rest kann man sich im Buch durchlesen.
Natürlich.
Und da haben wir natürlich, ich habe es jetzt nicht in Stunden aufgezählt, aber im Endeffekt dauert das bei mir über ein halbes Jahr, weil da sind immer abwechselnd Übungseinheiten, Lehreinheiten, dann die Selfstudies zu den Inkarnationskreuzen. Ja, ich meine, natürlich preislich auch dementsprechend ein Unterschied. Ähnlich bei Analytikerstufe 2, da gibt es überhaupt keine Zyklen, sondern nur Transit und Partnerschaft. Ja. Und ja, wir haben alle Zyklen und wir haben die Partnerschaft und wenn man das wirklich gemütlich aufteilt, sind wir auch bei einem halben Jahr, wenn nicht sogar länger. Weil ich halt jetzt wirklich, ich habe jetzt noch ein bisschen was umstrukturiert für das nächste PTL 2, wo ich den Leuten noch mehr Zeit gebe, wo es zwar dann über das Jahr länger dauert, aber es bringt einfach mehr.
Ja, ja.
Und im Endeffekt Stufe 4 sind 8 Tage. Da machen die Keynoting, wo wir Keynoting schon in Peter Lenz machen. Und wie man halt so ein Basis-Reading macht.
Das Essentiellste im Endeffekt.
Genau, kommt aber erst dann. Übungseinheiten keine. Und bei den Übungseinheiten ist es so, dass... Ich meine... Wir haben, und das kennst du natürlich auch vom PTL, ja, wir haben ja eigentlich jede zweite Woche Übungseinheiten. Und die sind dementsprechend knackig und intensiv. Und auf der anderen Seite, dort hast du keine. Ja, im Kurs selber. Und dementsprechend wenig Praxis haben die Leute. Dann schickt man sie nach der Analytikerausbildung in Richtung, ja, macht es einmal ein paar Analysen. Aber das, was sie wirklich können oder können sollten, ist das Basis-Reading. Und bei PTL haben wir Basis-Reading, allerlei Vertiefungs-Readings, Inkarnationskreuz-Reading, Partnerschafts-Reading, nicht nur Oberfläche, sondern auch Tiefgang, Zyklen-Readings. Ja, wir haben das ganze Potpourri.
Transit-Analysen.
Ja. Und darum heißt es auch Professional, das ist Profi-Ausbildung. Damit kannst du quasi dein Leben beginnen als Human Design Analytiker. bei der kleinen Analytikerausbildung hast du auch ein Reading. Ja, wie willst du denn da dein Business etablieren? Ich meine, das ist super für Therapeuten, die sagen, ich will mir da noch was mit hineinholen, so quasi so das Sahnehäubchen zu meiner Arbeit. Dann denke ich, ist das recht gut.
Doch, das macht Sinn.
Da hat man dann auch ein bisschen Ahnung von alledem. Ja, kann auch mal auf eine Partnerschaft schauen und sagen, aha, okay, drei, sechs und drei, besser sei frei, ne? Aber das, weißt du, das macht natürlich auch Sinn. Aber wenn ich das als Job machen möchte und selbst diejenigen Leute, die schon einen Brotberuf haben und das als Add-on nehmen, sitzen bei mir bei den Petels drinnen.
Ja.
Also das sind so Dinge, ja. Natürlich, was auch dazu kommt, der riesige Unterschied ist, man ist international nicht anerkannt.
Als kleiner Analysiker sozusagen?
Bist du nicht international anerkannt, nur mit der PTL bist du international anerkannt.
Wenn ich das im deutschsprachigen Raum mache, also gibt es ja dann bei der internationalen Schule, wenn man jetzt zum Beispiel sagt, ja, ich bin jetzt zwar in Deutschland, aber ich möchte auf Englisch das Ganze studieren, kann ja sein. Ja. Kann man dann sozusagen, gibt es dann diese Analytikerausbildung auch bei der IHDS oder ist das nur jetzt im deutschsprachigen Raum?
Diese kleine Analytika-Ausbildung gibt es im deutschsprachigen Raum. Ilse versucht natürlich auch international zu unterrichten. Auch immer wieder englischsprachige Kurse. Aber trotzdem, es ist egal. Man ist nicht anerkannt. Das heißt, wenn ich jetzt an das Differentiation-Degree-Programm mache, was passiert? Ich mache meine schriftliche, meine müdliche Prüfung, ich mache meine Diplomarbeit, sage, ich bin die De-Practitioner und die Schule sagt, bist du nicht, du wirst bei uns nicht anerkannt. Mach zuerst einmal deine Profi-Ausbildung, mach zuerst einmal die Analyst-Training, unsere Profi-Ausbildung. Genauso auch, wenn du Lehrer werden willst. Alles nicht anerkannt. Ich habe jetzt eine ganz, ganz liebe Manifestorin, die ich eben unlängst interviewt habe. Bei der habe ich gesagt, also okay, sie macht das Grundlagen 1, hat bei mir die Lehrerausbildung gemacht und dann heißt es plötzlich, nö, ist nicht anerkannt. Obwohl es eigentlich Übergangsregelungen gegeben hätte. Und dann wäre sie eigentlich reingefallen. Nein, ist nicht anerkannt. So, jetzt sitzt sie beim PCL drin. Ja?
Das bringt mich zu einer Frage, die vielleicht sehr interessant sein kann. Wie siehst du denn die IHDS mit ihren Unterrichtsmodulen, wo du auch eben PTL zum Beispiel und Rave Sociology und so weiter... Nein, PTL unterrichte ich dort nicht.
Ich unterrichte Dream Rave, ich unterrichte Rave Soziologie und das DD-Programm und halt so meine kleinen Scheißkurse, ne?
Okay, also diese Aspekte eben. Wie siehst du das in Bezug zu dem neunzentrigen Modell, das Ra sozusagen für uns als Menschen versucht hat zu übersetzen, was es eigentlich bedeutet, wir jetzt zu sein? Siehst du, dass das in diese Beschreibung hineinfällt oder sagst du, nee, das ist schon noch eher dieses typische, in Anführungszeichen, siebenzentrige?
Ähm, es ist, so wie es der Herr unterrichtet hat, war es natürlich siebenzentrig. Ich habe es natürlich jetzt versucht, ein bisschen in Richtung neunzentrig zu gehen. Ja, das heißt, ja, diese schriftlichen Tests, gerade beim DD-Programm, das ist klassisch siebenzentrig. Ja. Das Fachgespräch, darum habe ich es nicht mehr Oral-Examen, sondern Fachgespräch nenne ich das, ja, Experts-Discussions, das ist jetzt eher neunzentrig, ja. Aber ich glaube nicht, dass wir das in den nächsten Jahren wirklich schaffen werden, alles auf neunzentrig umzustellen. Dafür stecken wir alle noch zu sehr in dem siebenzentrigen Leben drin. Obwohl wir Typstrategie, Autorität leben, unser neunzentriges Wesen versuchen wirklich zu leben. Aber bei solchen Strukturen, die ja althergebracht sind, selbst mit dem modernen Human Design ist das eine Herausforderung. Ich versuche natürlich auch noch, gerade in den Ausbildungen, also ich habe PTL jetzt noch einmal umstrukturiert und seit 2020, es ist dann eine neue Struktur drinnen, wo ich dann versuche, noch mehr auf die Neunzentrigkeit einzugehen. Aber trotzdem, es ist eine Herausforderung. Ja.
Absolut, das wäre schon wieder so eine Podcast-Folge für sich.
Ja, das denke ich, sollten wir mal angehen.
Vielleicht noch eine abschließende Frage. Wie hat sich aus deiner Perspektive, für dich, also von dir aus, aber auch in Bezug zu anderen Menschen, anderen Lehrer, Lehrerinnen, die du kennst, Wie hat sich das verändert so in der Welt? Wie waren die damals und wie sind sie heutzutage? Was siehst du so? Ich meine, du hast hier eine, du hast diese Qualität, das zu sehen. Du hast eine gewisse Weitsicht da auch. Da würde ich gerne wissen, wie du das siehst, was du das siehst vor allem.
Was meinst du, wie sich die persönlich entwickelt haben?
Ja, zum Beispiel, damals war das so und so, Rahat hat so strukturiert unterrichtet, dann habt ihr das übernommen, dann gibt es Ilse, dann gibt es Martin, dann gibt es Jürgen und was auch immer und dich und Peter, die machen das so und so. Aber du siehst ja jetzt, dass immer mehr und mehr Menschen plötzlich da irgendwie überall unterrichten. Das meine ich so. Ich möchte ein bisschen in die Richtung gehen, dass du mir vielleicht sagst, wie siehst du das aktuell?
Ach, diese Leute, die meinen, ich habe einen Living Design Kurs gemacht und kann schon unterrichten. Meinst du das? Auch, zum Beispiel. Ja, also, was ich halt so sehe, meine, wir sind alle schon alt, meine Oldie-Kollegen. Jeder von uns hat seine eigene Entwicklung durchgemacht. Jeder hat auch irgendwie so ein bisschen seine Spezialgebiete gefunden. Aber wo ich sage, die einen sind beim Original geblieben. Und dazu zähle ich mich. Wo ich dann immer sage, hey Leute, das habe jetzt ich quasi entwickelt. Leider nicht mehr mit Abstimmung vom Rat, weil ihn gibt es nicht mehr. Und dann gibt es die Leute, die meinen, sie müssten das System neu erfinden. Und da sind auch die Oldies dabei. Und das ist gar nicht einmal so gering. Und das ist natürlich auch dann immer so eine Diskussion. Ich kriege dann irgendwelche Ansagen von Studenten und sage, das stimmt nicht. Aber der und der hat das unterrichtet. Das tut mir leid, das stimmt nicht. Ja, deswegen gab es ja auch zum Beispiel ein riesen Zerwürfnis zwischen Peter und Ilse, weil Peter gemeint hat, gibt da jetzt etwas da hinein, was eigentlich Niederer gesagt hat. Und das war so eines der Dinge, wo sich dann irgendwann einmal Peter von Ilse Schule gelöst hat und dann irgendwann einmal von Linda gefragt worden ist, nachdem sie kaum jemanden gefunden hat, das muss man auch dazu sagen, weil ich bin ja auch gefragt worden, ich habe gesagt, nein, bist narrisch, hat er dann die deutschsprachige Schule übernommen. Okay. Und das ist jetzt auch so ein Dilemma, was ich bei Studenten von mir habe, wo mir Studenten fragen, wenn wir jetzt beim Peter die Prüfung machen, ich meine, und der unterrichtet seines, er wird wieder durchfallen. Und es ist natürlich nicht so nett, wenn man solche Themen hat. Auf der anderen Seite, es gibt viele neue Lehrer, die nachrücken. Ich würde sagen, die in Österreich im Moment, die beiden besten Lehrer, waren alle in meiner Ausbildung. Und da kann ich für die die Hand ins Feuer legen. Und die sind richtig gut. Und die behalten auch genau so nach dem Motto, das ist rar. Genau. Also ich kann immer, wenn mich Leute fragen, kann ich bei der und bei der eine Analytikerausbildung machen, sage ich, ja bitte, mach. Ja, super. Tolle Leute. Und natürlich jetzt auch in den nächsten Generationen gibt es dann halt auch immer wieder welche, die unter anderem auch auf Ausbildung verzichten und sagen, ich habe eh schon so viele Kurse gemacht, ich konnte es schon quasi an andere Leute weitergeben. Und das hat von meinem Gefühl her, das 2020 begonnen, diese sieben Jahre vor 2027 mit der Pandemie, sind diese Kurse, Leute explodiert. Da gibt es Leute, die marketingstark sind, sowas wie Human Design Club. Also, ich muss ganz ehrlich sagen, Hut ab vor dem Marketing und was sie aufgestellt haben. Ich finde das Wahnsinn. Nur es kommen dann die Leute von diesem sogenannten Human Design Club und sagen, Andrea, was du uns da erzählst, das ist ja ganz anders. Das ist ja viel detailreicher und es ist schade. Es ist wirklich schade, weil würden genau diese Menschen das wirklich fundiert, mit einer fundierten Ausbildung machen. Ich weiß übrigens nicht, was sie sonst noch gemacht haben, aber ich kriege immer nur die Rückmeldungen von Leuten, die bei mir landen. Es ist halt wirklich schade. Also so sehe ich das. Es gibt sicher, und ich bin da auch überzeugt davon, dass in meinen ganzen PTLs, die ich jetzt schon wieder seit einigen Jahren unterrichte, da wirklich auch potenziell super Lehrer drinnen sitzen, die wirklich genau das unterrichten, was der Herr unterrichtet hat. Ja,
Also würdest du sagen, du siehst, dass das Wissen für die Zukunft auf jeden Fall gesichert ist, weil es gibt dennoch noch genügend Menschen, die es originalgetreu und mit Herzblut übermitteln.
Ja, ob es genügend sind, kann ich dir nicht sagen. Ja. Weil wir sind schon im Moment ein ziemlich exklusiver Club. Ja. Verglichen jetzt zu dem, was da alles aufgeblüht ist. Ja. Ja. Ja, ich denke, wir könnten noch stundenlang darüber plaudern, aber ich würde sagen, das war es jetzt einmal fürs Erste. Also, ich hoffe, ihr habt ein bisschen Infos gekriegt und ein bisschen hinter die Kulissen schauen können und ja, wir freuen uns auf die nächste Folge mit euch.
Never Ends