It's not what you know, what you got or where you go.
No matter what you roll, only love is for your soul.
Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Human Design for Dummies.
Diese Folge würde ich jetzt nicht unter wirklich Dummies laufen lassen, das ist recht sophisticated.
Ja, mein Name ist Andrea Reigel-Wolf und mein Gesprächspartner ist Thalys.
Wir beide haben ja schon mehrere Podcasts laufen und uns beiden ist das einfach sehr ein Anliegen.
Thalys, was hast du heute an Thema mitgebracht?
Eine doch sehr spannende Frage und deswegen auch wahrscheinlich sophisticated.
Und zwar lautet die Frage, mir ist unklar, dass die Motivation etwas ist, das aus einem selbst kommt, in Schrägstrich steuerbar, und nicht etwas, das in Interaktion mit dem Gegenüber herauskommt.
Fast schon ein Statement, aber gleichsam auch eine Frage, eine gewisse Unsicherheit hier, was das überhaupt mit Motivation auf sich hat.
Magst du dazu was erzählen?
Also,
In dem Moment, wo wir das Thema Motivation ansprechen, gibt es einmal Grunddinge, die man wissen muss.
Das eine ist, wir schauen uns bei Motivation die Persönlichkeit, die schwarze, die bewusste Seite an.
Und wir schauen uns hier die Sonne-Erde-Position an.
Wenn wir uns ein normales Chart anschauen, dann sehen wir,
Eigentlich Hexagramm und Linie.
Daraus ergibt sich natürlich mit der Sonne-Erde-Position das Inkarnationskreuz, mit dem Unbewussten gemeinsam das Profil.
Ja, das ist Oberfläche.
Und dann gibt es sogenannte Strukturen unterhalb der Linie.
Und im Endeffekt kann man jetzt sagen, summa summarum, an Variationen, die wir in einem Hexagramm haben, mit den Strukturen unterhalb der Linie, sind 1080.
Also das heißt, wir sind da wirklich absolut im Fenst, Fenst, Fenst-Bereich.
Schauen wir uns jetzt das Thema Motivation an, dann tauchen wir kurz unter die Oberfläche.
Nämlich die sogenannte Farbe.
Und jede Linie hat sechs Farben, jede Farbe hat sechs Töne und jeder Ton hat fünf Basen.
Kurz zusammengefasst, die Basen sind die Orientierungsebene, die Töne sind die kognitive Ebene.
Und die Farben, das ist die Motivation.
Das ist das, wo wir sehen können, was motiviert einen Menschen, was treibt diesen Menschen aus dem Innersten heraus an.
Da brauche ich keinerlei Interaktion.
Ich sage jetzt einmal, der intrinsische Antreiber, der sagt, damit du zu deiner Lebenssinn- und Zweckerfüllung kommst, brauchst du diesen inneren Antrieb.
Und das, was wir ganz oft auch im Human Design haben, ist, dass Wörter, die wir im Alltag verwenden, im Human Design eine etwas andere Bedeutung haben.
Wahrscheinlich hat auch der oder diejenige, die die Frage gestellt hat, so nach dem Motto, ja Motivation, da brauche ich quasi meinen Coach oder meinen Pageantreiber, der mich da antreibt und mich motiviert, dass ich da den ganzen Tag arbeite.
Nee, das ist es nicht.
Das ist einfach aus einem selber heraus.
Was sagst du totales dazu?
Mit deinem Verständnis?
für mich war das Wort Motivation auch anfangs etwas
missverständlich, denn man kennt ja normalerweise diese Motivation, man wird enthusiastisch und aktiv und das ist irreführend.
Also das hat in dem Sinne erstmal damit nichts zu tun.
Vor allem, weil wir, wie du schon gesagt hast, das ist ja auf der schwarzen Seite, also es ist eher etwas, das mit dem Verstand zu tun hat.
Und der Verstand ist nicht etwas, das den Körper bewegt, nicht grundlegend.
Das kann passieren, aber es ist jetzt nichts, was physische Motivation beinhaltet aus meinem Verständnis, sondern es ist, wie du schon sagst, ein Antrieb, vielleicht ein mentaler Antrieb oder bevor der Verstand überhaupt konzipiert, was er konzipiert an Geschichten und Ideen und Storys und Meinungen, wie ist denn das gefärbt?
Also warum wird es so und so gedacht oder konzeptualisiert?
So ist mein Verständnis dahingehend.
Ja, was wir natürlich auch sehen müssen ist, Rot und Schwarz hängen ja miteinander zusammen.
Also die Motivation hat durchaus natürlich auch eine Reichweite bis zum Körper.
Aber nicht primär.
Das ist einfach was ganz Wichtiges.
Und wir haben ein Phänomen bei dieser Motivation, dass wenn wir die korrekte Motivation leben, dann leitet das auch automatisch oder führt automatisch zu korrekten Entscheidungen hin.
Obwohl jetzt Motivation meint ist,
Aber die korrekte Motivation führt einem dazu, dass man dann quasi mit gemäß Typ, Strategie und Autorität die korrekte Entscheidung trifft.
Weil, und das ist auch ganz wichtig, wir haben hier in der korrekten Motivation sogenannte kognitive Potenzial, der Ton, das hier wirklich die Motivation anleitet.
Das ist sowas wie eine Präzision, eine Klarheit in der Motivation selber.
Genau.
Da ist einfach so ganz klar, das treibt mich in meinem Leben an.
Und auf der anderen Seite gibt es aber auch die Transparenz.
Und das ist blind sein.
Komplett blind sein.
Und führt immer zu den falschen Entscheidungen.
Und das ist nämlich das tricky Ding bei der Motivation.
Es gibt auch, wenn man es jetzt sehr verkindlich würde, es gibt die Lichter und es gibt die Schattenseite.
Und die Schattenseite ist die Transparenz.
Und die ist aber auf der anderen Seite natürlich notwendig, weil der Mind immer, immer, immer einen Referenzpunkt braucht.
Und deswegen gibt es auch Licht und Schatten.
Es ist immer auch das, was der Raso nett gesagt hat, this and that.
Der Verstand kann es einfach nicht stehen lassen als this.
Es braucht immer das that dazu.
Und das ist eine Besonderheit, die finden wir nur innerhalb dieser unteren Strukturen.
Also da so nach dem Motto, brauche ich das von außen?
Nein.
Was war denn der zweite Teil dieser Frage?
Den ersten, glaube ich, haben wir jetzt ganz gut abgehackt, oder?
Ja.
Also kommt es aus einem Selbst?
Ja, natürlich.
Es ist etwas Intrinsisches.
Es ist angelegt und lesbar über das Human Design Chart, wenn man Advanced Imaging hat, zum Beispiel.
Und dann ging es in der Frage darum, mit dem Wort steuerbar.
Kommt es aus einem Selbst?
Klar, ja.
Ist es steuerbar?
Wäre so ein nächster Schritt, wo ich jetzt einfach mal sagen würde, nein.
Wie siehst du das?
Das
Bitte.
Ja, also ich glaube, da gibt es oft auch wieder so ein Missverständnis, weil da einfach so viele verschiedene aus dem Kontext gerissene Ratsitate auf Facebook und Co.
umherschwirren.
Ich hatte erst letztens ein Gespräch mit Brano, einem Reflektor-Supertyp, der ist auch schon ewig im Human Design und für sich spürt alles Mögliche an Planeteneinflüssen und dies und das.
Und er meinte irgendwie, ja, aber die Motivation ist doch ganz wichtig, damit ich Entscheidungen treffen kann.
Und dann habe ich so ein bisschen gewartet, was er dann noch sagen wollte.
Und dann meinte er, ja, das ist so.
Also ich muss halt auf meine Motivation achten, damit ich die richtigen Entscheidungen im Jetzt treffen kann.
Und bitte korrigiere mich da, Andrea, aber für mich war das nicht korrekt, die Aussage.
Denn ich verstehe es so, dass die Motivation als, das ist etwas, das kann man beobachten, wenn man wirklich das Awareness dafür hat.
Ich denke nicht, dass jeder das sofort kann.
sondern das braucht eine gewisse Zahl, das braucht einen gewissen Dekonditionierungsprozess, damit man da hinschauen kann, damit man bewusst genug ist, sein Denken zu beobachten.
Und in dem Moment, wo das funktioniert, kann man sehen, welcher Mensch, welche Umgebung einen in die sogenannte Transparenz bringt und daher kann man dann sagen, aha, hier bin ich vielleicht jetzt gerade falsch abgebogen oder auch nur allein durch das Beobachten, durch das Erkennen davon, dass ich jetzt zum Beispiel, ich habe...
Das sah ja als Motivation.
Und sobald ich in dieses, ich habe damit nichts zu tun, ich will da überhaupt gar nicht mich mit einbeziehen lassen und das nö, nö, schön unschuldig sein, dann merke ich sofort, irgendwas stimmt nicht.
gleichsam natürlich auch, wenn Menschen zu mir sagen, nee, nee, du kümmerst dich mal da nicht drum, hoff lieber, lass das sein, übernimm da gar keine Verantwortung, dann weiß ich sofort, dieser Mensch ist aktuell in diesem Zeitraum, in diesem Space and Time, wo ich gerade bin, nicht wirklich korrekt für mich, weil es mich in etwas hinein verzerrt, wo ich gar keine korrekten Entscheidungen auf Dauer mehr treffen kann, weil ich ja gar nicht gesehen bin mit dem, was ich auf den
Tisch bringe sozusagen.
Ja, ich gehe da fast noch ein Stückchen weiter.
Es ist ja nicht einmal wirklich abhängig von anderen Menschen.
Man kann es natürlich auch so sehen, aber das sind, also wenn man das so vergleichen würde, das sind Prozesse, die ich nur beobachten kann, beeinflussen kann ich sie eigentlich nicht.
Ich kann es nicht beschließen, in der richtigen Motivation zu sein.
Nicht nicht.
Schön wär's.
Und das Interessante ist,
ist, wenn man hier merkt, da kommt diese komische Transparenz, die fühlt sich, deswegen sage ich ja Körper und Mind, die fühlt sich auch seltsam an, kommt teilweise sogar eine Zwanghaftigkeit, also ich spüre das wie immer bei mir als Zwanghaftigkeit, durch und dann weiß ich, Vorsicht, wenn du hier jetzt Entscheidungen triffst, weil diese Entscheidungen, da greift der Mind in meine quasi hat die offenen Zentren als Referenz.
Und
Und dann muss ich aufpassen, ob ich wirklich eine Response habe.
Und das ist einfach das Wichtige dabei.
Nein, ich brauche nicht die Motivation, damit ich Entscheidungen treffe, sondern die Motivation, wenn ich sie lebe, die korrekte, dann fällt es mir um so vieles leichter, einfach eine Response zu haben.
Und auf der anderen Seite, in der Transparenz ist immer das Risiko da, dass ich eine Entscheidung treffe, basierend auf meiner Offenheit.
Und da kann man jetzt wirklich gut beobachten, nur das Thema der Motivation.
Wir haben ja vier Transformationsschritte, wo es um die Strukturen unterhalb der Linie geht.
Das ist der letzte.
Sorry, liebe Leute.
Das ist wirklich etwas, was dauert ewig.
Wir müssen es aber auch bei uns historisch anschauen, also evolutionstechnisch anschauen, in Bezug auf ein Menschenleben.
Die Stufe 1 ist PAS.
Wie gehe ich mit dem Körper um, was esse ich?
Das geht bis Ende der Kindheit.
Und bei uns ist Ende der Kindheit Saturnretouren.
Dann gehe ich in mein eigenes Leben, PAS, umgebung.
Genau.
Dann beginne ich einmal die richtigen Dinge zu sehen.
Das geht dann bis zum Kirchenreturn.
Dann bin ich erwachsen.
Der Rest ist Jugend.
Und dann kann ich mich wirklich voll diesem Thema der Motivation
Ja, natürlich, auch ein Kind hat eine Motivation, überhaupt keine Frage.
Aber das Hauptthema meiner Entwicklung ist erst ab 50.
Natürlich begleitet mich auch die Motivation ein Leben lang.
Aber dieses volle Ausprägen, sich voll bewusst werden, das volle Beobachten, das braucht einfach Zeit.
Und auch wenn wir mit Leuten arbeiten, das ist der Schritt 4.
An manchen Dingen, also wenn ich so meine Studenten unterrichte, sage ich halt, ja, ihr könnt auch bei Schritt 4 beginnen, aber dann habt ihr quasi einen Teaser, weil den vollen Schritt 4 könnt ihr nicht leisten, kann auch der Klient nicht leisten, egal wie sehr ihr euch bemüht, weil ihr müsst bei Schritt 1 beginnen.
Zuerst muss der Körper richtig funktionieren und dann können wir uns dann um die echte Motivation und dieses echte Passenger-Consciousness kümmern.
Ja, aber manches Mal brauchen die Leute das, dass sie mal auch wissen, okay, was treibt mich an, was motiviert mich,
Wo sind da auf der Rechtspsychologie die Stolpersteine, bevor man überhaupt, man muss einmal den Mind so weit kriegen, bevor man überhaupt einmal Schritt 1 machen kann.
Da sieht man, das ist natürlich jetzt so nett dahergefragt, weil wahrscheinlich, wie du gesagt hast, Facebook, da gibt es zwei Fragen, aber was da wirklich hinter der Motivation steht und was das für ein Prozess ist,
Und dass es tägliche Aufmerksamkeit braucht und tägliches Beobachten.
Das ist wirklich das Höchste, was man im Human Design erreichen kann.
Passenger Consciousness in Form.
Ja.
Ja, super spannendes Thema natürlich.
Vor allem diese vier Schritte dann.
Also es sollte den Menschen auch klar sein, deswegen sage ich auch, das ist aus dem Kontext gerissen.
Ja, absolut.
Und wie gesagt, wenn es um diese Seite geht in dem ganzen Differentiating Degree, dass man sagt, okay, es gibt Substruktur und so weiter und das sind noch feinere, noch feinere und noch feinere Sachen unter all diesen oberflächlichen Zentren und so weiter.
Und dann, wenn was wichtig ist, wenn man etwas angehen, wenn man es überhaupt kann, no choice, aber wenn, dann ist es immer erstmal die PRS-Seite.
Und diese andere Seite, ja, das ist schöne Info, ja gut, ich bin der Seiermein und ich habe diese Motivation, ja, aber das...
Man kann damit nicht wirklich etwas tun.
Deswegen nochmal zu diesem Steuerbar.
Da ist nichts steuerbar.
Also man kann das nicht kontrollieren, man kann das nicht verändern.
Das ist, wie gesagt, eine Ebene, noch bevor der Verstand überhaupt konzeptualisiert.
Also da kann man gar nicht mal wirklich ganz klar direkt hinschauen, im Sinne von, ich kann das sehen, wie es entsteht.
Sondern ich kann aus meinem Verständnis und Erfahrung sehen,
erst sehen, wenn es bereits passiert ist.
Genau.
Und das muss man halt einfach ganz klar verstehen, wenn man jetzt hier und da irgendwelche Zitate oder was auch immer liest, über Substruktur, ob das jetzt die Töne sind oder die Farben, das ist wirklich nichts, wo man mal einfach schnell hinschaut, ja, ich kann ganz klar erkennen, dass ich diese Motivation habe.
Das bezweifle ich.
Da hat man mal eine 1 aus 6 Chance, richtig zu liegen.
Ja, und vor allem in den neuesten Fällen erkennt man die Transparenz und nicht die Motivation.
Also das
Ja, ich weiß schon, dass diese ganzen Themen so super spannend sind.
Aber ich kann halt aus meiner wirklich jahrelangen Erfahrung, Klientenbegleitung und ich unterrichte ja PAS und Rechpsychologie seit dem Jahr 2006.
Der Rach hat ja 2005 begonnen, also hat er mir zu Ende unterrichtet gehabt und hat es uns bereits übergeben.
Also damals erlockt und mir.
Und da kann ich nur sagen,
Wie gesagt, interessant, aber da muss so viel vorher schon im Experiment erkannt werden, Bewusstheit geschult werden.
Und ich höre natürlich immer, und das war so früher auch der Tenor, den wir gehabt haben, ihr verheimlicht uns etwas.
Also jetzt ist eh alles in Facebook.
Und beim Rat, der hat ja auch nicht sofort PAS unterrichtet.
Der hat sich ja Zeit gelassen.
Der hat genau gewusst, wann sind seine Studenten, so seine Kernstudenten, wann sind die soweit, damit er das unterrichten kann, damit es dann nicht einen großen Ballerwatsch gibt.
Und wenn natürlich ich dann jemandem sage, das Wissen ist so nichts für dich und das unterrichte ich erst zu einem späteren Zeitpunkt und da gibt es Zulassungskriterien, ich mache das also, um den Leuten etwas zu verheimlichen.
sondern das hat ja seinen Sinn.
Und was ist passiert?
Alle Leute sind so hype auf dieses Wissen, das ist jetzt überall omnipräsent, aber in einer Art und Weise massiv verzerrt und schadet mehr, als es nützt.
Weil dann jeder so geil auf Motivation an der BAS ist und keine Ahnung hat, wie man das wirklich lebt und umsetzt.
Dafür braucht es Geigens.
Und dann heißt es natürlich immer, ja, und ihr wollt ja nur Geld verdienen, sage ich ja da klar.
Wenn ihr wüsstet, was wir allein für so eine Prozessarbeit an Zeit investieren, in der Vorbereitung, zwischen den jeweiligen Sessions, das ist Peanuts, was wir verdienen.
Aber die meisten machen es, weil es ihnen ein Anliegen ist, Menschen dort zu begleiten.
Ich kann solche Dinge schon langsam nicht mehr hören.
Ich gehe ins Internet hinein und ziehe es mir raus.
Ja, könnt ihr ruhig tun.
Aber ich glaube, ihr schadet mehr dem Prozess, als es für euch nützt.
Das ist meine persönliche Meinung.
Ich weiß nicht, was du da noch sagst.
Für mich ist das eine gelungene Folge.
Dann bis zum nächsten Mal.
It's all designed, that's mine.
Never Ends