Ja, herzlich willkommen zur nächsten Folge Human Design Dummies.
Ja, wir plaudern hier über Fragen, die so in der Community gestellt sind.
Beziehungsweise, wenn ihr Fragen habt, könnt ihr uns gerne zusenden.
Wir schauen dann, wer ist wir?
Andrea Reigl-Wolf, Generatorin, Thales-Projektor.
Wir schauen, ob ich eine Response habe und ob sich Thales eingeladen fühlt.
Und dann plaudern wir über die diversen Fragen.
Hallo Thales, was hast denn du heute für eine Frage mitgebracht?
Hallo, heute habe ich zwei Fragen, die von einer Fragenden reinkamen.
Wie kann man einen Chart errechnen, wenn die Uhrzeit nicht klar ist?
Das ist die eine Frage.
Und danach kam noch, stellt Human Design ein sehr hart männliches Prinzip dar und die Astrologie dagegen etwas fließend weibliches?
Ja, würde ich mal sagen, schauen wir uns die erste Frage an.
Ja.
Man kann natürlich ein Chart errechnen, wenn die Uhrzeit nicht klar ist.
Allerdings gibt es da drinnen dann sogenannte Variablen.
Variablen im Sinne von, während des ganzen Tages ändert sich definitiv dreimal das Profil.
Der Mond braucht zehn Stunden, um durch ein Hexagramm durchzugehen.
Also hier ändert es sich auch noch.
Manches Mal hat man Pech und es gibt solche Fälle, da hast du vier Charts, vier unterschiedliche Grundtypen pro Tag.
Kommt zwar selten vor, in mehreren Fällen hat man zumindest einen Typ, der gleich bleibt und ganz oft auch die Autorität.
Aber wie gesagt, das ist halt so.
Das ist die Unsicherheit dabei.
Natürlich, je besser sich der Mensch kennt, je korrekter, also wichtiger auch, korrekter er lebt, desto mehr kann man das dann auch nachvollziehen und diskutieren und schauen.
Aber idealerweise eine sekundengeneue Geburtszeit.
Und ich weiß, das gibt es erst seitdem Human Design da ist und das in die Welt gebracht ist und
wo jeder Schwangeren, die mit Human Design in Kontakt kommt, sagt, hey, du, hab einen Timekeeper bei der Geburt und bitte, wenn das letzte Zehcherl aus der Mama raus ist, dann auf die Uhr schauen.
Ja, sonst haben wir es nicht.
Und natürlich je...
Wenn es ein ganzer Tag ist, haben wir die größte Schwierigkeit.
Und je genauer es wird, desto leichter tun wir uns.
Und ich bin auch schon mal gefragt worden, ob ich so ein Reading mache, wo nur in der Tag da ist ein Reading.
Ich habe keine Response drauf.
Es sind zu viele Unsicherheiten.
Ein Reading ist relativ kostspielig.
Und nein.
Dann habe ich natürlich auch so Leute, die sagen...
Verifizierung über die Astrologie.
Ich habe dazu keine Meinung.
Ich bin nicht in der Astrologie drinnen.
Es gibt Leute, die sagen, ja, und das können sie sehr, sehr gut rektifizieren und super und mag sein.
Habe ich mich nie damit beschäftigt.
Dann gibt es natürlich noch eine nächste Methode, Kinesiologie.
Genau.
Und da sage ich, es kommt wirklich auf den Kinesiologen an.
Ich habe eine ganz persönliche Erfahrung gemacht.
Ich bin für die akademische Kinesiologie immer ein weiterer Prüfer gewesen, quasi einer, der außerhalb ist, der auf die Prüfungen schaut.
Und da gab es ein paar Prüfungskandidatinnen, da waren sie mir alle sehr, sehr böse, weil die habe ich auffliegen lassen und habe gesagt, Leute, von mir aus kommt es ja nicht durch, weil was ihr da testet, das seid ihr selber.
Wenn ich die zum Teil auch im Human Design gehabt habe, habe ich gesagt, Leute, ihr testet nicht den Patienten, sondern euch selber nicht genügend.
Also es kommt halt sehr, sehr auf die Qualität an.
Und manche Leute sagen, okay, wenn sie die Geburtszeit hören, dann spüren sie, dass es richtig ist.
Kann passen, kann nicht passen.
Ich bin eine dritte Linie und ich bin grundsätzlich misstrauisch.
Ich traue dem allen nicht.
Aber das heißt nicht, dass das nicht stimmt.
Was hast denn du so eine Meinung dazu?
Also ich hatte tatsächlich auch schon einige Fälle, wo Menschen wirklich keine Uhrzeit hatten, sondern so wussten, ja, es war irgendwann am Morgen und die Sonne ging irgendwann langsam auf.
Dann kann man schon irgendwie so ein bisschen eingrenzen.
Dann weiß man, okay, wenn es jetzt in Deutschland war und es war im Winter, dann wird es zwischen sechs und neun Uhr gewesen sein.
Also was ich den Menschen sage, also ich mache das auch, wenn jetzt jemand sagt, ja, ich will ein Reading, ich weiß mal die Uhrzeit nicht, dann mache ich das auch nicht.
Ich hatte aber tatsächlich auch schon mal den Fall, dass jemand seine Uhrzeit wusste, weil du das vorhin erwähnt hast, dass sich viel verändert.
Und ich hatte es zweimal jetzt.
Und da waren innerhalb von 30 Sekunden war es ein komplett anderer Typ mit anderen Zentren.
Und auch dann, ja, im Endeffekt ist es eine, ich sehe es mal positiv, es ist ein hervorragender Ausgangspunkt, wirklich zu experimentieren und nicht einfach nur zu glauben.
Und das gebe ich halt den Menschen dann auch mit, wenn die sich dann so feststellen und er sagt, ja, er möchte jetzt auf jeden Fall das Reading.
Ich sage, okay, wenn du sagst, du möchtest jetzt für dieses Chart das Reading, okay, dann machen wir das.
Und dann experimentierst du damit und dann schauen wir mal in drei, vier Monaten, wie sich das für dich anfühlt und was du dazu sagen hast.
Grundlegend
Wenn jetzt jemand sagt, ja, ich will mir jetzt einfach mal meinen Chart selber nachschauen und geht auf Chauvin Archive zum Beispiel oder was auch immer und weiß jetzt seine Geburtszeit nicht exakt und möchte aber dennoch mal schauen, ja, dann würde ich sagen, fang einfach mal an und schau 12 Uhr, schau 9 Uhr, schau alle drei Stunden im Endeffekt mal, was ist so der Unterschied.
Genau.
Und dann sammelst du die Charts, dann schaust du mal, was ist so der größte Unterschied bzw. was bleibt erstmal gleich.
Hast du in allen Charts zum Beispiel ein definiertes Sakralzentrum, dann kannst du dir schon mal darüber auf jeden Fall Sachen durchlesen, dich darüber ein bisschen informieren und dann wird auch klar, okay, das wichtigste.
wird wahrscheinlich auch dann deine Strategie und höchstwahrscheinlich auch die innere Autorität, falls der Solarplexus nicht definiert ist.
Also so könnte man jetzt das Chart, wie gesagt, das Chart kann man immer errechnen, auch wenn man jetzt keine exakte Uhrzeit hat, aber das exakte Chart, das was wirklich deine Differenzierung darstellt, dafür brauchst du eben die exakte Uhrzeit.
Bezüglich dieser Retifizierung, ich habe das zweimal gemacht, einmal für mich und einmal für meine Partnerin, um es zu testen.
Ich muss sagen, ich war sehr verblüfft, dass das geht.
Ich habe keine Ahnung, wie genau es geht.
Ich habe nur so ein grobes kindliches Bild davon, wie es funktioniert, indem man eben, also man gibt dann bestimmte Eckdaten an, zum Beispiel, wann haben die Eltern sich zum ersten Mal geküsst, zum Beispiel, wann haben sie sich getrennt, wann hat man seinen...
Wann hatte man selbst seine erste Partnerin oder Partner und so weiter.
Und bei mir kam eine Geburtszeit raus, die sehr nah dran war an dem, was meine Mom mir auch gesagt hat.
Und sie hat es sehr exakt auch notiert.
Also das ist wirklich auf die Minute zumindest genau.
Und bei meiner Partnerin war es wirklich so, ihre Mutter meinte, es war 8.
Uhr 10 oder 8 Uhr 20, ich weiß es nicht mehr.
Und im Dokument steht irgendwie auch 8 Uhr 20 dann, aber die Mutter sagt, nein, es war 8 Uhr 10, ich weiß nicht mehr genau, wie es war.
Und wir haben da keine Daten angegeben.
Also wir haben diesem Astrologen nichts gegeben von welcher Uhrzeit ungefähr.
Sondern wir haben gesagt, okay, irgendwann morgens zwischen 7 und 10.
Irgendwo da schätzen wir.
Und dann haben wir ganz viele Fragen und dann hat er zurückgeschrieben, 8 Uhr 20.
Also ich meine, gut, dann hat man jetzt genug Bestätigung zu sagen, gut,
dann teste mal einfach jetzt mit diesem Chart und auch wieder, ne, einfach experimentieren.
Und der Unterschied war dann halt auch, wie du sagst, es war in den Variablen, es ging dann hier darum, dass es, dass sich die Variable verschoben hat von einem aktiven Gehirn zu einem passiven Gehirn, was auch Sinn macht, wenn man es jetzt länger beobachtet.
Aber ja, da muss man einfach schauen, experimentieren und beobachten, ehrlich mit sich selbst sein.
Ja,
Wollen wir die andere Frage auch noch angehen?
Die andere Frage war jetzt nämlich, stellt Human Design ein sehr hartes, männliches Prinzip dar und die Astrologie dagegen etwas fließend weibliches?
Also wie gesagt, über Astrologie kann ich nicht viel sagen, außer dass das ein Teil der Synthese ist.
Also ich bin nicht jemand, der aus der Astrologie kommt.
Daher weiblich weiß ich nicht.
Human Design ist genau das absolute Gegenteil von etwas sehr hartes, männliches Prinzip.
Das Human Design System ist ein Yin System.
Tut so gut, dass du das sagst, weil ich habe genau das gleiche gedacht und dachte mir, hä, warum sollte das denn männlich sein?
Es mag vielleicht hart rüberkommen, weil wir so Fakt, Fakt, Fakt, Fakt haben.
Du bist ein Generator und das ist deine innere Autorität und das ist dein Profil.
Die Leute, die echte Profis sind, sind keine Faserschmeichler.
Das heißt, die erzählen einem wirklich die Facts.
Und darum heißt das ja auch bei uns im Human Design, Reading.
Wir lesen die Genetik eines Menschen.
Wir interpretieren nicht.
Das heißt, wenn man...
sich sein Chart lesen lässt von fünf unterschiedlichen Profis, dann sollte summa summarum das Gleiche rauskommen.
Ja, vielleicht im Schwerpunkt ein bisschen anders, im Wording ein bisschen anders, aber wenn man im Chart ein Generator ist, dann sieht man einen Generator.
Genau.
Das sagt jeder Profi, Generator, Typ, Strategie, Autorität.
Hört man von jedem Profil, jeder weiß, was ein 1-3er-Profil ist und der wird das auch benennen.
Also das mag vielleicht hart rüberkommen und viele Leute sagen natürlich auch, oh, das ist so deterministisch.
Ja, ist es.
Ich meine, meine Genetik ist auch deterministisch.
Ja, wir haben natürlich die ganzen genetischen Effekte, aber…
Meine Genetik ist festgelegt.
Ich erzähle dann immer den Leuten, ich habe braune Augen.
Ich kann mir schon blaue Augen machen, indem ich mir Linsen reingebe, die eine Farbe haben.
Aber ich sehe trotzdem braun und das ist festgelegt, das ist deterministisch.
Und so ist es halt auch mit dem Human Design und das ist dann auch vielleicht das, was man als hart sieht.
Da sind auch viele Leute, die einfach vom Verständnis her nicht, sie sehen es zwar, aber sie verstehen es vielleicht nicht.
Wenn man sich so ein Wavechart anschaut, wir haben maximal 26 Positionen, 13 Design, 13 Persönlichkeiten.
Und wir haben aber 64 Hexagramme.
Und selbst bei diesen 26 Punkten, die uns definieren, die Hexagramme, kommen dann oft Resonanzen vor.
Das ist gerade bei den Langläufern immer der Fall.
Also das heißt, wenn man sich das Summa summarum anschaut, ja, diese 26 Positionen determinieren uns.
Damit natürlich auch die Zentren und so weiter, auch den Typ.
Aber ein Großteil unseres Charts ist weiß, sprich Lernthema.
Also das heißt, hart, männlich kann interpretiert werden, weil wir halt wirklich ganz klar die Facts der Determinierung, der Genetik auf den Tisch legen, aber es ist genau das Gegenteil, ganz genau das Gegenteil.
Was ich da auch ein bisschen irritierend finde an der Frage ist vielleicht, warum ist denn jetzt männlich hart und warum ist weiblich fließend?
Also es muss ja nicht zwingend so sein.
Also ich bin ein Projektor und ich empfinde mich zum Beispiel als Mann auch dennoch oft fließend und ich habe auch genauso weibliche Anteile in mir.
Es muss nicht immer alles hart und kantig und männlich.
Ich sage jetzt einmal, wie nennt man das?
Man versucht hier alles mit diesen klassischen Archetypen, die halt sehr exkludierend sind, zu vergleichen.
Jeder Mann hat einen weiblichen Anteil, jede Frau hat einen männlichen Anteil.
Ich meine, wir schauen auf das Chart und da gibt es kein Geschlecht.
Das Chart hat kein Geschlecht, wenn man da drauf schaut.
Und das zeigt doch eigentlich direkt schon, hey, das ist eine universelle Sprache, die uns hilft und vor allem hilft, dass wir das Ganze fließen lassen können.
Nämlich Leben, lebendig ist nicht starr.
Also für mich ist es sehr, sehr jen.
Für mich ist es wahrscheinlich das jeneste System, das ich jemals studiert habe in meinem Leben.
Ja, und das sagt er auch immer.
Er hat immer so angedeutet, der Encounter, weil er hat gesagt, es hat sich so angehört, dieser Encounter, wie eine 85-jährige Zigarren rauchende Frau.
Es war weiblich, der Encounter, und nicht männlich.
Ja.
Und worüber redet er die ganze Zeit?
Wie unterrichten wir immer?
Wenn wir uns alleine anschauen, Typ, Strategie, Autorität.
Das ist Formwissen.
Wir treffen unsere Entscheidung über unsere Form.
Und natürlich der Verstand.
Wenn der Entscheidungen trifft, wissen wir, wo wir landen.
Und natürlich, man kann nicht sagen Form, Body.
Also Yin, Yang, Mind.
Das heißt, es ist ein Formensystem, das uns zeigt, wie die Form richtig navigiert, einmal mit Typ Strategie, Autorität.
Und es ist ein System, das uns zeigt, wir haben diesen Yang-Anteil in uns.
Das ist das, was der Reimers Passenger Consciousness nennt, nämlich Bewusstsein in Form erleben.
Diese Persönlichkeit erleben.
Aber man kann diese Persönlichkeit nur erleben, wenn sie in der Form ist.
Und sie kann sich nur wirklich entwickeln, wenn die Form sich entwickelt und wenn die Form korrekt funktioniert.
Und das ganze Human Design dreht sich eigentlich um die Form.
Ja, wir berücksichtigen auch den Mind, wir sprechen über den Mind.
Aber es geht hauptsächlich darum, wie können wir es Menschen ermöglichen, dass sie ihre Form so leben, dass Bewusstheit sich enthalten kann.
Bestes Beispiel.
Astrologie hat aus meiner Erkenntnis keine zwei Daten, die einmal Form und einmal Persönlichkeit irgendwie darstellen.
Also für mich ist Astrologie sehr mental.
Es ist ein sehr mentales Wissen, was überhaupt nicht auf den Körper eingeht.
sondern hauptsächlich erstens irgendwelche Dinge interpretiert und definiert.
Und auch wenn man von einem Astrologen zum nächsten geht, der wird was komplett anderes sagen und was komplett anderes sehen, weil da jeder sein eigenes Spezialfachgebiet hat und das alles ausdrückt.
Also man könnte das vielleicht sogar jetzt hier andersrum drehen.
Human Design ist tatsächlich eher dieses fließend weibliche Prinzip und Astrologie das männlich harte Prinzip.
Ja.
Ja, es ist spannend.
Spannend, wie die Wahrnehmung doch immer wieder so verschieden ist.
Und ich habe irgendwie auch vor Human Design immer gesagt, wenn wir alles 180 Grad rumdrehen, dann sind wir vielleicht nahe dran an der Wahrheit.
Weil oft stehen die Sachen einfach Kopf.
Wir benutzen Worte oft, die genau was anderes meinen.
Zum Beispiel auch das Wort Idiot zum Beispiel meint eigentlich was Positives im Ursprung.
Aber gut, das ist eine andere Geschichte.
Ja, und natürlich können wahrscheinlich manche Astrologen jetzt sagen, sind die wahnsinnig, was sie da reden, weil die uns halt nicht auskennen.
Es ist halt auch das, was ich, ich habe mir ja wirklich auch von zwei Astrologen, weil ich ja mal interessiert war, mein Horoskop lesen lassen.
Das war kein Lesen.
Also das kann ich schon irgendwie nachvollziehen.
Und natürlich kann man jetzt auch argumentieren in der Astrologie, ja, wir haben ja auch körperliche Aspekte.
Wir können ja auch über den Körper nachschauen.
Es hat der Raucher mal erwähnt, wie es um das Primary Health System geht.
Er hat gesagt, ja, die Astrologen, die haben so ihre Zuordnungen zu den Planeten und zu ihren Körperzuordnungen.
Und er sagt, das trifft alles nicht zu für ihn, weil wir haben eine zweite Berechnung und wir sind natürlich da ganz anders aufgestellt.
Also wir können da wirklich die Formen benennen.
Was in der Astrologie so, wie wir die Formen benennen können und das Sinn benennen können, kann das die Astrologie nicht.
Ja, auf jeden Fall eine spannende Frage.
Ich finde das immer super, wenn Leute irgendwelche Fragen stellen, weil wenn man da so, sage ich jetzt einmal, in seinem Unterrichten, in seinem Beraten drinnen ist, das ist echt inspirierend.
Ich finde das super.
Ja, also ich denke, wir haben diese Fragen ganz gut beantwortet, oder?
Ja.
Und wenn da noch mehr Fragen vorhanden sind, dann gerne als E-Mail.
Ja, ich denke, wir verabschieden uns und freuen uns auf den nächsten Podcast.