Herzlich Willkommen zu einer weiteren Folge Human Design History.
Ja, es ist ein Gesprächsformat von mir, Andrea Reigel-Wolff und von Thales.
Wir schauen uns das Human Design System von einer ganz anderen Perspektive an, nämlich von der Perspektive, die alten Zeiten, wie war es mit Ra und wie hat sich schon das Human Design System entwickelt.
Hallo Thales, schön, dass du wieder da bist.
Hallihallo.
Ja, freut mich sehr, da wieder eintauchen zu können und ein bisschen von dir aus dem Nähkästchen zu hören, was da so wirklich passiert ist.
Denn online, vor allem über Ra, gibt es schon einiges an Mythen und Legenden.
Und ich denke, dass du schon ein Mensch bist, weil du warst ja fast von Anfang an mit dabei.
Du wirst da einiges erzählen können und richtigstellen können.
Und ich denke, dass wir in dieser Folge einfach auch mal mehr über Ra und allgemein auf seinen Charakter, auf diesen Menschen ein bisschen eingehen.
wer er denn überhaupt war und welche Legenden und Mythen denn stimmen.
Ja, es gibt zum Beispiel diesen Mythos, dass Ra angeblich ein sehr harter und unangenehmer Typ war, der nur Geld machen wollte und alles sich erfunden hat und ja, einfach so typischer Businessman, so ein schleimiger Verkäufer, was ich jetzt von dem, was ich gehört habe, von ihm nie wirklich nachvollziehen konnte.
Aber es gibt halt eben diese
Perspektive von einigen Menschen, vor allem in dieser Pop-HD-Kultur, die ja überall herrscht, wo keiner mehr wirklich Zugang hat zu den originalen Sachen.
Und da würde ich gerne mal von dir wissen, war er denn wirklich so ein Gauner und ja, weiß ich nicht, was da so beschrieben wird?
Also du hast gleich mal mehrere Punkte angesprochen.
Also Verkäufer, schleimiger Business-Typ,
alles andere als ein Business-Typ.
Ich glaube, er war für mich einer der Typen, die kein Business machen konnten, wirklich.
Weil, wenn er echt ein Business-Typ gewesen wäre, hätte er das ganze Ding ganz anders aufgezogen.
Manches Mal habe ich schon den Eindruck gehabt, dass von der Hand in den Mund leben,
Für mich war es immer so witzig, wie er gekleidet war.
Wie war er denn gekleidet?
Ja, sehr einfach.
Wo man dann irgendwann einmal zu ihm gesagt hat, Herr Strah, bitte kauft er doch neue Schuhe.
Manchmal die abgetragenen schwarzen T-Shirts.
Ja, also ich glaube, er hat das Geld wirklich viel ins Business hineingesteckt.
Die Familie hat ganz viel Geld gebraucht und er hat teilweise wirklich sehr luxuriös gewohnt, aber das hat er hauptsächlich meiner Meinung nach wegen der Familie gemacht.
Er wollte auch wirklich etwas seinen Kindern bieten.
Er selber, glaube ich, war das recht bescheiden.
Und ich kann mich da noch an eine Situation erinnern, wo wir was besprochen haben.
Er hat gesagt, du komm mal zu meinem Auto und ich führe dich wohin und wir plaudern.
Und dann stehe ich vor einem Hörmann-Monster-Mobil.
Ein alt Amerikaner, wirklich top in Ordnung.
Ich weiß nicht, wie viele Liter Diesel der gefressen hat.
Und kurze Zeit vorher hat er erklärt, also seine Frau hat sich jetzt den goldenen Mercedes gekauft.
Ja, ich war dann so, okay, war ein bequemes Auto, aber das hat sich einfach dann bestätigt.
Von wegen, für ihn hat er das Geld nicht verdient.
Und ich glaube, die Familie war einfach sehr, sehr wichtig für ihn.
Und er wollte es wirklich haben, dass es den Kindern gut geht.
Ilse ist ab und zu mal mit ihm einkaufen gegangen in Wien, wie er noch in Wien immer wieder unterrichtet hat.
Da sind sie halt, ich weiß nicht, wie viele damals noch DVDs gekauft worden sind, damit die Jungs und er halt auch ein bisschen, er hat sehr gerne Filme geschaut.
Und dann ist halt der neueste, wie hat das damals geheißen, iPod gekauft worden.
Oder er war auch immer technisch sehr, sehr gut aufgestellt.
Er hat ein eigenes Tonstudio gehabt, ein eigenes Filmstudio.
Also das war schon, da hat er etwas investiert, aber er war kein Verschwender.
Und so, dass man sagt, schleimiger Business-Typ.
Naja, das ist in fünfter Linie gewesen.
Ich meine, ich kann mich noch einmal erinnern, wo ich mir gedacht habe, da schau her, das war sehr klug von dir.
Irgendwann einmal 2003 in der Villa hat er etwas erzählt, das später Sequencing geworden ist.
Und wie er so über die Basen gesprochen hat, hat er gesagt, übrigens im Herbst mache ich dann einen Kurs.
Und der hat das so klug und so wahrscheinlich unbewusst, weil er ein unbewusster 43-23 hatte, dargestellt, dass das ein super Kurs wird.
dass wir alle angesprungen sind.
Da sind ganz viele Leute gekommen und der Kurs hat dann damals gekostet, das war 2003 bitte, einen Tag 2000 Euro.
Wow.
Er hat sich das wirklich zahlen lassen.
Also da könnte man dann sagen, ja, und er ist der schleimige Business-Typ.
Das war etwas, was ganz Besonderes ist.
Und er hat das auch gesagt.
Das braucht niemand.
Für unsere praktische Arbeit nicht notwendig.
Aber es war halt schon etwas Besonderes.
Also soweit schleimiger Business-Typ.
Und das, was glaube ich auch die wenigsten Leute wissen, natürlich hat er viel Geld verdient und er hat teilweise wirklich über 1000 Dollar für ein Reading verlangt.
Ja, klar, kann er doch, oder?
Weil wenn der ein Reading gehalten hat, dann hat es dir die Schuhe halb ausgezogen, weil der hat genau immer die richtigen Punkte angesprochen.
Ich meine, nicht umsonst war er der erste Schüler des Human Designs.
Aber was gleich die wenigsten gewusst haben, dass er sehr viel Geld, das hat er uns einmal so im engen Rahmen erzählt, dass er doch einiges an Geld auch gespendet hat, speziell.
an Institutionen, die dafür sorgen, dass Mädchen in der dritten und vierten Welt eine gescheite Erziehung haben, eine gescheite Bildung haben.
Also solche Seiten wissen natürlich die Leute jetzt nicht für ihn oder von ihm.
Und in Bezug auf Verkaufen, er hat natürlich eine 26 gehabt und
Wie er mal versucht hat, so diese ersten Webseiten auf die Reihe zu kriegen, da hat er uns immer dann so gesagt, so zahlen nicht.
Wir haben 10.000 Zugänge pro Tag gehabt.
Alle von uns, die in Karten haben geschmunt, haben gesagt, okay, wir streichen jetzt mal eine Null.
Also das hat er auch gerne gemacht, ja, aber jeder hat es gewusst, niemand hat es ihm übel genommen.
Da fällt mir auch gerade was ein.
Da gibt es irgendwie so ein Audio von ihm, wo er meinte, ich habe elf erste Linien oder sowas.
Eigentlich hat er nur neun oder zehn.
Also auch da hat er ein bisschen übertrieben.
Also das gehört wahrscheinlich einfach zum Tor 26.
Das gehört zum 26er-Tor dazu.
Es gehört natürlich auch dazu, dieses ganze Verhalten.
Er hat eine fünfte Linie gehabt und jeder hat etwas in ihn hineininterpretiert.
Wir wissen, fünfte Linie werden niemals so gesehen, wie sie sind.
Und er hat genau gewusst, wie er mit seiner fünften Linie umgeht.
Wie ich ihn kennengelernt habe, damals 1997 bei dem ersten Vortrag, kann ich mich noch ganz genau erinnern, in Ilses Wohnung.
Wir waren gerade einmal eine Handvoll Leute.
Jürgen hat versucht zu übersetzen.
Wir haben gesagt, wir wollen keine Übersetzung.
Wir möchten den Rat selber hören.
Im Endeffekt bin ich relativ zeitig gekommen.
Er hat damals noch mit Isis Sohn Martin geplaudert.
Und ich bin rausgegangen am Balkon, habe ihn gesehen und habe Hallo gesagt.
Und der Typ hat sich nicht einmal umgedreht.
Und ich habe mir gedacht, was ist mit dem Typen los?
Ja.
Ich bin irgendwie, naja, damals warst du eh nicht selbst, gerade mal ein bisschen was über mein eigenes Design erfahren.
Da habe ich gesagt, du, das ist ein, ich gehe jetzt, das brauche ich mir nicht geben.
Ich meine, das ist einfach höflich, dass man grüßt.
Und ich sage, du gegrinst.
Ich sage, du, ich glaube, es wäre schon gut, wenn du da bleiben würdest.
Und natürlich, es hat mich das Virus gepackt.
Ich habe immer das Gefühl gehabt, er spricht zu mir, wenn er irgendwas erzählt hat von Zentren.
Ja, die nächste Begegnung, die da intensiver war, da habe ich dann schon gemerkt, er ist schon distanziert, aber er war total interessiert, weil ich Genetikerin war.
Und da habe ich mir auch gemerkt...
Ja, er war irgendwie schon schräg, aber nicht mehr so wie der erste Eindruck.
In späterer Zeit, wir haben wirklich viel ausgetauscht.
Teilweise sind die Theorien von E-Mail zu E-Mail hin und her geflogen und auch bei Meetings, wo es um Ausbildungen gegangen ist und es ist auch einmal der CHD etabliert worden, da haben wir ganz viele Meetings gehabt und auch wie ich beim Eingeladen war, ähm,
Das war, so ist es dann quasi bei mir angekommen, Dara war der Mentor, den ich mir eigentlich während meinem PhD, während meiner Doktorarbeit gewünscht habe.
Also er hatte eh Hintergrund, als Lehrer und sowas auch gehabt.
Genau, ja.
Aber er war wirklich, das war so für mich so eine Mentorfigur bis hin zu einer Vaterfigur.
Also da waren schon ganz viele Aspekte drinnen, das war natürlich sicher auch von meiner Seite her Projektion, aber er hat auf der anderen Seite so großzügig sein können.
Also wo er uns teilweise Materialien gegeben hat, hat er gesagt, nehmt das, das könnt ihr einfach haben.
Wo er auch durchaus ganz am Anfang, also dieser Einführungsvortrag, der war gratis, hat für zehn Leute gratis den Einführungsvortrag gemacht, hat teilweise auch Kurse gratis gegeben, Vorträge gratis gegeben.
Er hat diesen Jugendkurs damals in Ibiza, da hat keiner was dafür zahlen müssen.
Also würdest du sagen, er war schon auch selbstlos?
Ja, das ist genau das, was wir in der Profilbeschreibung drinnen haben.
Also das ist so das, wie ich ihn halt über die Jahre erfahren habe.
Natürlich, weil du gesagt hast, hart.
Ja, es ist auch schon seiner Manifesto-Aura begegnet.
Das erzähle ich auch immer wieder in meinen Kursen.
Ibiza, ich war halt immer eine, die geschaut hat, möglichst in der ersten Reihe sitzen, weil teilweise die Leute gequatscht haben.
Ich bin einmal sehr früh reingekommen und was er gemacht hat, er hat sich vorbereitet, indem er Sessel gerückt hat und dann den Computer aufgemacht und ich war damals die Erste, wo ich mich gewundert habe, warum ist noch keiner da?
Und ich natürlich, als Generator, habe mir gedacht, okay, also der Response von meiner Seite, der ist da, ich begrüße ihn.
Und er hat mich immer umarmt und hat immer gesagt, hi sweetie.
Und ich bin nun in seine Nähe gekommen und habe plötzlich gemerkt, wie ich eine Aura-Watschen gekriegt habe.
Da hat wirklich diese Manifesto-Aura bufftig zugemacht.
Und das ist so wie ein Bouncen.
Da habe ich mir gedacht, okay, bin sofort weg, weil ich sofort realisiert habe, über die Aura, das geht jetzt gar nicht.
Wie er dann so mit seiner Vorbereitung fertig war, kam er zu mir, hat mich umarmt und hat gesagt, hi, sweetie.
Okay.
Natürlich kann ich mir vorstellen, dass manche Leute, die ihm begegnet sind, wo er die Manifesto-Aura zugemacht hat,
gesagt hat, der ist hart.
Und natürlich werden manche Leute ihn auch als hart empfinden, der hat auch Leute rausgekommen aus dem System, hat gesagt, du unterrichtest mich nicht mehr, du bist kein Lehrer mehr.
Du hast mit dem Human Design nichts mehr zu tun.
Aber da hat schon viel passieren müssen.
Und er hat sich auch, sage ich jetzt einmal, von manchen Leuten ziemlich auf der Nase herumtanzen lassen.
Wie gesagt, das ist meine persönliche Empfindung.
Das ist genau das, was wir ja hören wollen.
Also geh da gerne bitte auch drauf ein.
Was ist denn zum Beispiel passiert?
Wann wurde jemand rausgeschmissen?
Was musste denn da passieren?
Also hatte er wirklich Geduld?
War er jemand, der mehrere Chancen gegeben hat?
Ich habe halt so ein paar Infos so, dass man damals bei der Prüfung wirklich, da waren sehr hohe Anforderungen, man musste die alle 384 Linien auswendig wissen zum Beispiel.
Also das scheint mir dann schon auch ein Lehrer zu sein, in dem Fall dann Rahr, der sehr viel von seinen Studenten noch abverlangt direkt.
Ja, also in der Zeit war ich nicht mehr.
Ich weiß nur, wenn du bei der Prüfung, wenn du einen Chart gezeichnet hast, außerhalb eines Kanals mit der Farbe rausgekommen bist, dann bist du durchgefallen.
Perfekte Form 1057.
Also das hat sich gehalten.
Naja, bei den Prüfungen, wann habe ich bei den Prüfungen gemacht?
Früher gab es ja statt dem Differentiation-Degree-Programm drei Jahre PHS, drei Jahre Rehpsychologie.
Und da gab es natürlich auch einige Redundanzen und da gab es halt zwei Prüfungen jeweils.
Zu jedem Semester eher am Ende.
Und eine war so quasi Allgemeinwissen und das andere war so eine Chartanalyse.
Und das ist eigentlich das Witzige.
Ich dürfte genau auf seiner Linie gewesen, wie er gedacht hat, weil da sind so viele Leute durchgefallen, weil er ganz spezifische Fragen gestellt hat.
Und da habe ich immer so gesagt, one word answers.
Das habe ich auch übernommen, weil ich bei meinen Prüfungen, ich lese da keine zehn Seiten durch.
Und da war ich dann immer so 97%, 100% und der Rest war unter Ferner liefen.
Und ganz viele Leute haben es einfach nicht geschafft, weil er auch von wegen viel verlangern.
Und das hat sich halt auch bei mir jetzt durchgesetzt, weil ich will halt die Tradition wahren.
Er hat immer gesagt, 75% musst du haben, sonst fliegst du durch.
Und das ist schon ein hoher Anspruch.
Nachdem dann so viele Leute durchgefallen sind, haben wir gesagt, okay, ich gebe ihnen vielleicht eine Prüfungsvorbereitung.
Dann ist es natürlich besser geworden.
Also auch bei mir haben die Leute Prüfungsvorbereitung, dass sie wissen, wie die Fragen gestellt sind, weil, wie gesagt, jeder Mensch denkt ein bisschen anders.
Wir haben auch grundsätzlich Strategen und Rezeptive, dass eben die Verwirrung und dann auch natürlich die Prüfungsangst, die immer wieder da ist, nicht so groß ist.
Ja.
Also ja, er hat schon viel von seinen Leuten verlangt.
Aber er hat dann auch quasi adaptieren können, wenn er gemerkt hat, das war jetzt ein Schritt zu viel.
Dass er eben in der nächsten Runde, also nicht bei uns, in dieser ersten Runde, wo er Primary Health System und Rehpsychologie unterrichtet hat, in der nächsten Runde hat er gesagt, ich gebe euch eine Testprüfung.
Ah, okay.
Und dann sind natürlich die Zahlen viel besser geworden.
Ja, das bringt mich vielleicht zu dem Thema, es gibt ja so eine gewisse Entwicklung, deswegen auch Human Design History, es gibt so eine gewisse Entwicklung auch im Wissen, also Black Book und White Book am Anfang, also aus dem Buch der Lettern zum Beispiel das letzte von ihm geschrieben, soweit ich weiß.
Da gab es ja noch gar keine Typen zum Beispiel.
Und dann gibt es ja so manche Menschen, die sagen, ja und dann, ab dem Punkt nach dem Buch, hat er den Erfolg gerochen und hat alles mögliche erfunden, um einfach irgendwie das System besser zu verkaufen zum Beispiel.
Da würde ich auch gerne von dir hören, wie du das dann persönlich da erfahren hast.
Wie war das denn wirklich?
Wie gesagt, das Buch der Lettern ist glaube ich 1995 rausgekommen.
Da war ich noch nicht dabei.
Aber ich habe auch gemerkt, wie ich es gelernt habe, die Typen, irgendwie gab es sie schon.
Da gibt es eine nette Geschichte zu den Typen, die er immer wieder erzählt hat, warum er überhaupt die Typen ins Spiel gebracht hat.
Er dürfte irgendwann einmal in Amerika Studenten ausgebildet haben und die waren dann Analytiker.
Und irgendwann einmal ist ihm so ein Reading eines Studenten in Händen gekommen.
Er hat sich das angehört und für mich ist es immer der Running Gag, ihm fällt das Butterbrot aus der Hand und das dürfte passiert sein bei dem Meeting.
Weil er draufgekommen ist, dass es grottenschlecht ist und er ist aber draufgekommen, dass das, was er sieht, seine Studenten nicht sehen.
Weil es auch nicht benannt wurde, oder wie?
Genau.
Er hat es immer gesehen, er hat immer darüber geredet, aber er hat es nicht den Leuten weitergegeben.
Und dann hat er gesagt, okay, jetzt unterrichte ich die Typen.
Und seitdem gibt es die Typen und was ich bemerkt habe, so von der Entwicklung her, so wirklich dieses ganz Klare der Typen mit der Autorität und wirklich wie wichtig Typstrategieautorität ist und was das für Konsequenzen hat, ist erst 2000 so richtig rausgekommen.
Ja, vorher gab es ja schon alles irgendwie, aber da gab es ja auch einen Jovian Archive Newsletter.
wo er immer wieder auch Dinge beschrieben hat, wo er Kurse beworben hat, wo du teilweise auch ein bisschen was nachhören konntest.
Und das war so klar, also gerade in den Newsletter war so klar beschrieben, dass man dachte, aha, okay, da ist jetzt noch einmal, ich sage jetzt, jetzt hat er noch einmal eins draufgesetzt, damit die Leute wirklich kapieren.
Und dann gab es auch in demselben Jahr, wo dieser Joven Newsletter rausgekommen ist, das sogenannte Magic Island Retreat.
im Jahr 2000, in diesem berühmt-berüchtigten Yoga-Zentrum, wo wir alle auf unseren Matratzen gesessen sind und Radar an sich geworden ist, am Stuhl gesessen ist, wo die ersten Nationalorganisationen noch quasi vergeben worden sind.
Und da hat er plötzlich mit seiner Gebetsmühle angefangen, die er bis zum Schluss durchgehalten hat.
Und die Gebetsmühle war immer Typ Strategieautorität.
Das ist so weit gegangen bei Kursen, wo ich, also Deborah Bergmann und ich haben ja, also sie hat mir geholfen, weil sie ja Native Speakerin ist bei diesen Lehrerskripten und Strukturierung der Ausbildung.
Und da sind wir oft nebeneinander gesessen und irgendwann einmal hat sie zu stritten begonnen und ich habe begonnen eine Strichliste zu machen, wie oft der Typ Strategieautorität sagt.
Ja, es hat die Leute genervt und ich habe dann immer gesagt, ja, weil es ist offensichtlich notwendig.
Es muss uns erst nerven, bevor wir es wirklich einmal realisieren, wie wichtig das Ding wirklich ist.
Also das war so dieses mit den Typen.
Das hat nichts damit zu tun, dass er Dinge erfunden hat.
Ich kann mich auch erinnern, wie damals im Herbst 2003, wo dieses Sequencing da unterrichtet worden ist, hat er auch einmal gesprochen, ja, und er entwickelt jetzt ein Gesundheitssystem und da kommen halt wirklich nur Leute, die mit der Gesundheit zu tun haben zusammen und dann sitzen sie so sechs Wochen zusammen und dann steht das Ding.
Er hat dann angefangen, 2004 mal kurz darüber zu reden.
Da gab es dann auch schon ein bisschen Richtung Rechpsychologie.
Und erst 2005 mit Gründung der Online Human Design Schule ist es unterrichtet worden.
Also das heißt, der hat es angekündigt, es hat in ihm geköchelt schon längere Zeit und dann hat er es zu unterrichten begonnen.
Und zum Beispiel auch bei den Inkarnationskreuzen, die sind erst 2000 unterrichtet worden.
Ilse war ja immer eine, die ihn furchtbar genervt hat, wenn er in Österreich war oder in Deutschland.
was gibt es für Inkarnationskreuze?
Das gab ja am Anfang ja nur die Sphinx und die Liebe.
Und dann hat sie ihn ein bisschen genervt und dann hat er ihr Inkarnationskreuz gesagt.
Und das war es dann.
Und in Amerika sind in 2000 zum ersten Mal diese Inkarnationskreuze unterrichtet worden.
Und dann haben sie ihn natürlich auch so gefragt, warum hast du das so spät unterrichtet?
Und er hat ganz cool gesagt, weil er noch nicht so weit war.
Okay.
Und ich habe auch immer wieder das Gefühl, weil er etwas Neues gebracht hat, ich glaube, er hatte ein sehr gutes Gespür, wenn die Menschen so weit waren, um es aufzunehmen.
Stell dir vor, er hätte das Primary Health System und die Rebpsychologie 1997 unterrichtet.
Das war das erste Mal, wo er damals in der Mühle die Strukturen unterhalb der Linie erzählt hat.
Und ich sage ganz bewusst, er zählt.
Er hat es versucht zu unterrichten und er hat einmal wirklich, so wie ein Design aufgebaut wird, diese Strukturen erzählen wollen oder unterrichten wollen.
Es hat mit der Base begonnen, dann mit dem Ton und dann mit der Farbe.
Und die Leute haben außer Bahnhof nur Bahnhof verstanden.
Das war in der alten Mühle.
Ilse hat inzwischen gekocht.
Und den Leuten ist so der Geruch des Mittagessen immer hochgestiegen.
Und ja, einfach hat niemand was kapiert.
Und er hat gesagt, das war die grauslichste Unterrichtserfahrung, die er je gehabt hat.
Weil er ist emotional offen.
Er hat natürlich auch mit dem offenen Wurzel, er hat natürlich immer die Energien gespürt.
Da war nichts.
Null.
Worauf er gesagt hat, das macht er nie wieder.
Und das war damals zum ersten Mal.
Und stell dir vor, dann hätte er das mit PAS und Rehpsychologie gemacht.
Hätte da keiner verstanden.
Das wäre ja noch eine größere Katastrophe wie jetzt.
Und so habe ich das Gefühl, dass er das halt nicht vorhält und nicht den Leuten irgendwas erfindet, sondern auch teilweise überfragen.
Der Alok hat ihn irgendwann einmal gefragt, in Bezug jetzt auf Gruppendynamik.
Es gab, schon Anfang der 2000er haben wir Family Practice unterrichtet bekommen.
Und dann so 2003 hat er irgendwann einmal gesagt, er macht was für das Business, aber nur für Businessleute.
Das hat er ansatzweise dann gemacht, nämlich dann mit dem Peter Lawrence.
Und der hätte ja auch die Organisation übernehmen können, hat nicht funktioniert.
Aus diversesten Gründen.
Weil er wollte damals schon in Pension gehen.
Und dann kam eben 2005 zum ersten Mal PG5.
Dann zwei Jahre später OC16.
Und irgendwann hat der Lok gesagt, es ist ja nett, wir haben Business, wir haben Familie, aber Gruppendynamik ist doch mehr als Business und Familie.
Und dann kam die REF-Soziologie.
Also das heißt, er hat auch immer Anregungen von seinen Studenten genommen und geschaut, kann man daraus was machen, fehlt da etwas?
Und nicht, kann man ein Business daraus machen, sondern was braucht das Human Design?
Und er hat mir teilweise sehr schräge Unterlagen gegeben am Anfang.
Das war auch so eine Sequencing-Geschichte.
2003 hat er mal geschickt und gesagt, behalte das für dich.
Und dann haben sie mal einen Austausch gegangen.
Erzähle es niemandem.
Und da habe ich schon gewusst, es geht so in Richtung Gruppendynamik, also mit diesem Sequencing.
Und...
Es ist dann nie wirklich offiziell unterrichtet worden.
Ich habe das dann einmal in meinen Unterricht reingenommen, nachdem er tot war, weil man kann es ja nicht mehr geheim halten.
Brauche ich ja nicht mehr geheim halten.
Aber er hat an so vielen Dingen gearbeitet.
Und es war immer...
Also was braucht das Human Design jetzt?
Was brauchen die Menschen jetzt?
Und irgendwann einmal habe ich mit irgendwelchen Fragen bei einem Meeting bombardiert, hat er gesagt, weißt du, Andrea, das, was die Welt im Human Design braucht, das habe ich alles erzählt.
Das habe ich alles gelehrt.
Das habe ich allen Leuten mitgeteilt.
Und das war 2010.
Und Anfang 2011 ist er gestorben.
Ja.
Und er hat dann immer gesagt, was wir tun, das ist im akademischen, also ich übersetze jetzt für mich, das ist ein Diskutieren im akademischen Elfenbeinturm.
Aber das braucht das Human Design, das braucht die Welt nicht.
Also er hätte wahrscheinlich länger gelebt oder hätte er noch mehr gearbeitet.
Hätte er natürlich noch alles irgendwie noch mehr machen können.
Aber es war niemand mehr notwendig.
Und ich sage jetzt wirklich, er ist deswegen gegangen, weil er seinen Job erledigt gehabt hat.
Punkt.
Ich bin natürlich fassungslos vollkommen von der Rolle gewesen, weil ich hätte ja noch so viele Dinge mit ihm diskutieren wollen.
Ich hätte ja noch so viele...
sage ich jetzt einmal, für mich, also nicht Veränderungen, sondern das Lichtgeierlauf noch bei bestimmten Dingen gegeben.
Es sind ja einige Dinge diskutiert worden, die der Rahler gesagt hat, ja, Andrea, da hast du recht und das ist super und da hast du auch recht und das unterrichte ich dann im DD-Programm und dann in der Revsoziologie.
Nur das ist da nicht gekommen.
Deswegen gibt es auch immer wieder ein bisschen Verwirrung, weil er hat es halt nicht mehr unterrichten können und ich bin halt offensichtlich die Einzige, der das mitgegeben hat, also mit jemand anderem dürfte er dann über das diskutiert haben.
Vielleicht haben wir da auch mal eine Folge dann spezifisch dafür.
Was mich vielleicht jetzt noch interessieren würde, ist,
es gibt ja die Aussage, dass er noch einen weiteren Persönlichkeitskristall in sich trug.
Und würdest du sagen, weil ich denke, du warst auch mal mit ihm privat, jetzt außerhalb des Unterrichts, wie war er denn im Unterricht, wenn er wirklich, ich sage jetzt mal, gepredigt hat, weil das fühlt sich manchmal so an, und wie war er außerhalb des Unterrichts?
Wie hast du ihn wahrgenommen?
Und dann als zweite Frage darunter,
Würdest du sagen, dass du in ihm True Self gespürt hast oder war genauso noch das Nicht-Selbst vorhanden wie bei jedem anderen?
Okay, frage mich diese Frage nachher nochmal.
Ich vergesse das sicher.
Also, dritter Persönlichkeitskristall.
Für mich war der spürbar.
Er hat immer gesagt, er kommuniziert mit diesem Persönlichkeitskristall und der macht nur Ja und Nein.
Ich habe das ganz anders wahrgenommen, speziell im Online-Unterricht.
Und das merkt man nur, wenn man live dabei war.
Das war wirklich witzig.
Aber wenn man jetzt die Dinge nachhört, die Energie kriege ich nicht mehr mit.
Das war wirklich offensichtlich live.
Gerade wenn es so neue Dinge gegeben hat, eben drei Jahre PRS, drei Jahre F-Psychologie.
Er hat einmal angefangen zu unterrichten und ich bin wie ein Bleistift gespitzt vor dem PC gesessen.
Ich habe auch gemerkt, diese Körperspannung, die ich habe und habe versucht, irgendwie alles aufzusaugen.
Und das war so circa nach 20, 25 Minuten vorbei und dann merke ich, wie mein Körper entspannter geworden ist.
Ich habe gesehen, ich bin aufgestanden, habe Zettelwerk sortiert, habe ihm zugehört, habe auch alles aufgenommen.
Und dann ist mir klar geworden, auch so in der Art und Weise, wenn man wirklich in dieser Energie drinnen war,
Das war für mich der dritte Kristall, der da losgelegt hat.
Und die restliche Zeit, damals waren wir noch eineinhalb Stunden im Unterricht, die restliche Zeit hat der Rachen versucht, das zu erklären, was da gerade durchgekommen ist.
Also wie gesagt, das ist nur meine persönliche Empfindung.
Ich habe das dann auch mal mit einem Studenten versucht zu klären, der mir gesagt hat, so ein ähnliches Gefühl, das stimmt.
Ich habe es nur live erlebt.
Auch ganz spannend,
Andreas und Nicole haben ja diese Filmaufnahme für den Encounter gemacht.
Und da haben sie auch ein ähnliches Phänomen bemerkt, nämlich da ist irgendwas gegangen, da gibt es ja so diese Geschichten mit Sarah, Sanger, Lullaby und so.
Und dann haben sie ihm gefragt, kannst du es nochmal wiederholen?
Und er konnte es nicht.
Kein Kontakt mehr dazu.
Also ich denke, er hat das wahrscheinlich anders empfunden als wir außerhalb.
Was da jetzt stimmt, weiß ich nicht, aber ich kann nur sagen, was ich mitgekriegt habe.
Also das war so.
Und für mich ist natürlich immer noch eine Frage übrig geblieben, weil der Raja immer gesagt hat, er inkarniert nicht mehr wieder.
Sein Persönlichkeitskristall geht in die Sonne und geht eben nicht mehr in das Persönlichkeitskristallbündel zurück.
Naja, er hat zwei gehabt und ich denke mir immer, von welchen hat er da gesprochen?
Gibt es da vielleicht irgendwo einen zweiten?
Weil, ich meine, das klingt jetzt blöd, aber...
Eine Freundin von mir, ich sage immer, das ist meine Hexe, und die sagt immer, Tara ist immer noch präsent.
Und dann sage ich, vielleicht kommt er von der Sonne runter.
Und manches Mal sage ich dann, vielleicht ist das nur eine Fehlwahrnehmung.
Ich habe auch einmal etwas gespürt, wo ich mir gedacht habe, hey, das spürt sich irgendwie rar an.
Kann natürlich eine Fehlschaltung in meinem Gehirn gewesen sein.
Also das ist immer so die Frage, was ist es jetzt?
Aber definitiv gibt es da, entweder sind es beide oder nur einer.
Das ist halt doch die große Frage, das hat er natürlich nie uns mitgeteilt.
Und es ist auch immer so, wo wir drüber philosophieren können.
Ja, wir waren da.
Perfektes Futter für die ganzen offenen Kopfzentren.
Genau.
Ja, und für Verschwörungstheorien.
So wie wir auch im Unterricht.
Oh Mann, da habe ich ihn manches Mal erlebt.
Der war so heftig manches Mal.
Bist du.
Ich kann mich noch erinnern, Dualität.
Also er hat ja in 20 Tagen zu A5 Tagen die vier Viertel unterrichtet, nicht nur mit den Kreuzen, sondern auch mit den dementsprechenden Profilen verbunden.
Und das war, also das hat er immer am Ende von so einer Veranstaltung gemacht, von so einem Event gemacht.
Und da sind wir echt, also wieder auf den Fleischwurf getreten worden.
Das war echt Hardcore, fünf Tage.
Und Dualität war so heftig.
wo wir manches Mal froh waren, dass dieser Unterricht vorbei war.
Nicht inhaltsmäßig, sondern energetisch.
Oder auch bei manchen Vorträgen, da hat man gemerkt, das ist so eine intensive Energie, wo du eigentlich nur flüchten wolltest.
Ja, da hat er Energie mit ihm aufgebaut und dann hat er immer gesagt, ja, ja, I was heavy today.
Und ich so, ja, ganz sicher.
Auf der anderen Seite war es auch immer witzig mit ihm, wenn er emotionale Themen angesprochen hat.
Man kann ja davon ausgehen, dass 50 Prozent seiner Studenten da live emotional waren.
Er ist meistens nach dem Unterricht aufgestanden, rausgerast auf die Toilette.
Und dann habe ich mal gelacht und gesagt, da musst du wieder auf die Toilette.
Und er sagt, ja, you make me pee.
Eh klar, weil offenes Solarplexuszentrum, wir wissen, ist mit der Niere verbunden.
Und wenn da die Emotionen so richtig wallen, dann wird einmal die Nierenfunktion so richtig getriggert.
Ja, also das war schon, ja, wenn ich daran denke, wäre ich richtig, also wirklich, ja, das berührt mich.
Ja, außerhalb, da hatte ich immer so seine Friends gehabt, mit denen er so dem grünen Zeug gehuldigt hat.
Und er hat dann teilweise so schräge Witze erzählt und er konnte ja so unglaublich toll lachen.
Ja, das war so wirklich berührend.
Ja, der hat so lachen können.
Manches Mal sogar auch im Unterricht hat er gelacht.
Da sind ihm schon die Tränen gekommen und er hat überhaupt nicht aufhören können zu lachen.
Wo er manche Geschichten erzählt hat, wo man gesagt hat, der zerruselt dich jetzt gerade mal.
Ja.
Ja, und er ist ja immer in den Pausen oder beim Essen immer so mit seinen Special Friends zusammengesessen und dann mit den Studenten und dann hat er ein bisschen was so von seinen Geschichten erzählt und auch immer wieder erzählt, was er demnächst vorhat.
Und ganz oft war das so, dass er dir etwas über Human Design erzählt hat, das er nicht im Unterricht bringt.
Und das waren wahre Perlen.
Ja.
Das habe ich jetzt schon öfter mal gehört.
Nirgendwo aufgenommen worden.
Er hat mir zum Beispiel, irgendwann einmal war das, das war glaube ich 2004 oder 2005, ist er mal zu mir gekommen, war sonst niemand am Strand, damals noch, das ist ein Hotel.
Am Strand hat sich nämlich quasi, wir haben uns auf einer Mauer gelehnt, er hat sich nämlich hingelehnt und hat gesagt, Andrea, weißt du,
Das Human Design System könnte eigentlich jeder entwickeln.
Und ich so, was meinst du?
Er sagt, es gibt sechs Symbole.
Aus diesen sechs Symbolen kannst du das ganze Design entwickeln.
Das sind die fünf Basen und das Symbol des Jaxa Position.
Das sind die sechs Symbole.
Dieses Viereck mit dem weiß-schwarz, ne?
Also Dreieck rauf, Dreieck runter, das ist juxtaposition.
Und dann hast du ja für jedes der Basen auch noch ein Symbol.
Und aus diesen sechs Symbolen könntest du dir das Human Design ableiten.
Und ich habe gesagt, ja, kann ich schon irgendwie, aber... Ja, wer denn?
Also schwer sich vorzustellen, wie man das davon ableitet.
Aber ja.
Das sind Sachen, die hat er nie im Unterricht erzählt.
Ja, also es ist wahrscheinlich zu grau, ne?
Ja, ja.
Oder so wirkliche Feinheiten, so Kleinigkeiten, wo ich dann selber niemand mehr weiß, habe ich es im Unterricht gehört, habe ich es in diesen Pausengesprächen gehört.
Und das hat man dann natürlich in späteren Jahren auch dann gemerkt, man sieht das ja auch aus den Fotos, es gibt Pause, Garage steht und die Traube an Studenten hängt quasi an seinen Lippen.
Ja, weil er da einfach zu erzählen begonnen hat.
Und da hat man einfach gewusst, wir haben es halt damals gewusst, verpasse keine Pause mit dem Ra.
Und dann hat er sich ein bisschen absentiert.
Und ich war ja natürlich immer jemand, wer mein Design kennt, ich habe die 2838.
Ich kann sowas von penetrant sein und lästig sein.
Weil ich das Gefühl habe, das muss jetzt quasi erledigt werden.
Und manche Dinge wollte ich einfach nur mit ihm besprechen.
Da ist es um Ausbildung gegangen und auch so um Themen, wo ich sage,
Da gehört was unternommen.
Ja, da ist auch manches Mal gegangen, wie sich manche Leute also wirklich Dinge rausgenommen haben, was passiert ist.
Es sollte er wissen.
Okay, Andrea kommt, der auch sitzt und der dürfte meine Energie gespürt haben.
Und so zehn Meter bevor ich zu ihm gekommen bin, ist er davon gerannt.
Also ich bin so aufgestanden, da war natürlich gar keiner.
Das war so witzig.
Und wenn ich wirklich mit meiner Wurzel entspannt war, das war auch einmal, da bin ich auf einem Liegestuhl gesessen, da hat sich ein Ewig hier gesessen und da haben wir wirklich über Gott und die Welt geplaudert.
Und mein Kopf hat gesagt, Andrea, jetzt!
Und mein System hat kein Wort rausgebracht, weil da hätte ich hier natürlich schön karnifeln können.
War nicht der richtige Zeitpunkt.
Er hat manches Mal schon
gemerkt, dass es vielleicht ganz interessant ist, mir zuzuhören.
Aber wenn ich mit dieser Energie gekommen bin, das muss jetzt passieren.
Keine Chance.
Wie heißt es so schön?
Wenn der Teufel das Weihwasser riecht.
So war er halt auch außerhalb der Pausen.
Wenn man bei ihm eingeladen war, ich war einmal eingeladen auch zu Filmaufnahmen und so,
Er war halt jemand, der sehr gerne zusammengekehrt hat.
Er war jemand, der gerne Unkraut gezupft hat.
Ja, das war so für ihn was ganz Entspannendes.
Und
Wenn man mit der Familie erlebt hat, die, also das ist meine Interpretation, weil die Familie vielleicht hört diesen Podcast, wenn sie denkt, die Frau spinnt, die haben einen richtigen Griff gehabt.
Also so sehr er prominent und auch wirklich so ein kleines Mandel, aber so eine Präsenz und so auch für manche Leute sogar furchterregend.
Ja klar, Manifesto.
Wenn er mit seinen Kindern, wie sie noch klein waren, erlebt hat und mit seiner Frau, also die haben ihn richtig gut im Griff gehabt.
Und er hat das halt auch immer erklärt.
Und er sagte, schau, ich habe in Penta ja nichts verloren.
Ja.
Und die haben ihn hin und her geschickt und macht dieses und macht jenes.
Ja, köstlich.
Dann haben wir gesagt, das ist einfach in der Familie ein anderer Mensch.
Ja, war er.
Ja, interessant.
Jetzt nochmal zu der Frage von davor.
Mhm.
Also ich persönlich habe viele verschiedene Videos von ihm gesehen.
Natürlich nie live getroffen ihn, dafür habe ich zu spät mit Human Design studieren angefangen.
Aber manchmal hatte ich das Gefühl so, wie war er denn?
Also war er denn wirklich...
True Self, also dieses, was er immer sagt, dekonditioniert und wirklich radikal, Strategie und Autorität.
Oder gab es da auch so dieses Nicht-Selbst?
Konnte man da was spüren?
Weil von außen, manchmal habe ich gedacht, das ist aber jetzt schon ordentlich Nicht-Selbst.
Na klar, das ist jetzt Bemessen, Verstandesbemessungen von irgendwas, natürlich.
Aber manchmal habe ich mir dann schon gedacht, das ist aber jetzt komisch, dass er dann jetzt mit seinem Unschuldperspektive, persönliche Perspektive, dass er jetzt plötzlich da in diese Powerspiele geht und über Politik und so redet.
Das ist doch jetzt aber auch irgendwie ein bisschen...
Bisschen verschoben.
Ja, keine Ahnung.
Mich würde es einfach interessieren, wie du ihn da wahrgenommen hast.
Also, wenn man, weil du gesagt hast, Unschuld und so, Transparenz.
Also er war ja Motivation, das ist Verlangen.
Und natürlich die Transparenz ist die Unschuld.
Und man muss natürlich immer wissen, dass kein Mensch, niemand, auch wenn du total in deinem Selbst bist, würdest du es zu 100% leben, würdest du trotzdem immer wieder in die Transparenz kippen.
Transparenz ist etwas, und da ist er erst später draufgekommen, das hat er auch nicht am Anfang gesagt, aber er ist draufgekommen, Transparenz ist etwas, das
vorhanden sein muss, damit der Verstand seine Bezugspunkte hat.
Weil der Verstand braucht immer einen Bezugspunkt.
Der Verstand braucht immer this and that.
Und ich habe natürlich klar seine Transparenz wahrgenommen, weil es ist ein typisches Spielchen.
Wenn wir quasi in der Aura waren, hat er versucht, mich mit seiner dritten Farbe in die Transparenz zu schalten und ich umgekehrt.
War ein lustiges Spielchen.
Aber das soweit zu dieser Transparenz, die man wahrnehmen konnte.
Andererseits habe ich schon das Gefühl gehabt, dass er
schon sein Selbst gelebt hat?
aber nicht zu 100 Prozent.
Und ich glaube, hätte er sein Design wirklich 100 Prozent gelebt, wäre er schon früher gegangen.
Das ist so, da muss ich kurz unterbrechen, das ist genau das, was ich mich auch gefragt habe, so, warum hat er denn am Schluss dann doch so viel gearbeitet?
Also er hat ja stetig, ständig, das war so für mich so, mit einem komplett offenen Sakral, also ich kann das absolut verstehen, ich habe auch ein komplett offenes Sakral, ich weiß genau, wie sich das anfühlt, man hängt in der Schleife und irgendwie denkt man sich, ach shit, jetzt habe ich schon wieder sechs Monate durchgearbeitet, vielleicht soll ich doch mal Pause machen.
Ja.
Ich glaube, das war sicher eines der Nicht-Selbst-Aspekte.
Ich glaube auch, dass er wieder, also er hat ja irgendwann einmal gesagt, er reist nicht mehr.
Ja.
Er hatte noch ein, zwei außerhalb des Systems, also dieses System, diese Events.
Ich habe dann auch mal das eine oder andere Seminar gehalten, was auch schon ein bisschen komisch für mich war.
Und er hat dann irgendwann einmal, das war 2010, wieder begonnen zu reisen.
Das letzte Mal war er 2006 in Wien.
Irgendwie war das ein bisschen komisch und ich habe das Gefühl gehabt, und das haben mehrere Leute das Gefühl gehabt, der braucht wieder Geld.
Weil ich irgendwie das Gefühl gehabt hatte, der hat immer wieder Geld in den Sand gesetzt.
Ich meine, das mag vielleicht nicht richtig sein, aber es war so vom Gefühl her, weil er kein Businessman war.
Er hat das System ganz anders aufgezogen, ganz anders.
Und deswegen hat er halt dann wieder angefangen, herumzuzingeln und das war das Anfang vom Ende.
Meine persönliche Meinung.
Und er hat auch ganz oft uns gesagt, weil er gesagt hat, du bist von 10 bis 17 Uhr, ist dann immer kürzer geworden, hat er gesagt, weißt du, ich schaffe meine Arbeit ausschließlich mit der Bego.
Er ist da wirklich willenslich drinnen gesessen und hat da unterrichtet.
Und ich glaube auch, dass dieses Nicht-Wissen-Wann-Genug-Genug ist, dass das auch immer wieder Thema war.
Und ihm jetzt vorwerfen, ah, und er war jetzt selber auch im Nicht-Selbst.
Da sage ich immer, hey Leute, gehört doch mal vor eurer eigenen Tür.
Ich kenne natürlich Leute und Profis, die behaupten, ich lebe zu 100 Prozent, mein junger Design.
Und dann sage ich immer meine Studenten, wenn ihr das hört, wisst ihr, der sitzt im Nicht-Selbst, aber hallo.
Weil das zu behaupten, es lebt keiner von uns.
Und ich glaube, es ist auch
etwas, was für uns, die wir später das Human Design kennengelernt haben und nicht von Geburt an und wir haben ja diesen epigenetischen Drei-Generationen-Effekt, dass das nicht möglich ist.
Wir können unser Bestes tun und mich fragen halt auch immer wieder Leute, und lebst du dein Design?
Und ich sage, ich gebe mein Bestes, aber ich weiß, es gibt immer wieder Dinge, wo einfach
Ich entweder das Sakral nicht wirklich wahrnehmen wollte und ja, ich stehe dazu.
Ich bin ein Mensch, ich bin kein Wesen mit zwei Flügeln drauf.
Ich bin ein Heilig.
Ja, wunderschönes Schlusswort, würde ich sagen.
Wunderschönes Schlusswort, würde ich sagen.
Man kann natürlich über Ra noch viel, viel mehr erzählen.
Ach ja, wir können das dann später im Zeitpunkt mal machen.
Also wenn die Menschen da sagen, ey, wir wollen mehr von Ra, dann einfach mal eine E-Mail durchschreiben oder mal hier den Podcast sich draufklicken, liken, kommentieren, was auch immer es da geht.
Superspannend.
Könnte ich noch direkt eine Stunde weiter zuhören.
Ich mag das sehr, sehr, sehr inspirierend.
Vielen Dank für die Antworten auf jeden Fall.
Ja, danke, dass du mir die Fragen gestellt hast.
Sehr gerne.
Sonst passt eh mit meinem rezeptiven Verstand und kriegt man nur die Antwort, wenn man mich fragt.
Okay, also dann, bis zum nächsten Mal.