Die Bühne des Lebens: Die Mondknoten – Oktober 2025
01. Oktober 2025 12 Min.

Die Bühne des Lebens: Die Mondknoten – Oktober 2025

Die Bühne des Lebens: Die Mondknoten – Oktober 2025
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Die Bühne des Lebens: Die Mondknoten – Oktober 2025
Folge 10 12 Min. 13 Downloads

Über diese Episode

In dieser Folge von Human Design Inside widmet sich Dr. Andrea Reikl-Wolf einem oft unterschätzten, aber zentralen Aspekt des Charts: den Mondknoten. Sie erklärt, warum sie die eigentliche Bühne unseres Lebens darstellen, wie sie untrennbar mit dem Inkarnationskreuz verbunden sind und weshalb es ohne die richtige „Lebensgeometrie“ kaum möglich ist, seine Aufgabe korrekt zu leben. 

Mit spannenden Einblicken aus der frühen Human Design Community und dem Blick auf die tieferen Ebenen der vier Transformationsschritte öffnet Andrea eine neue Perspektive auf die Rolle der Mondknoten in unserem Experiment.

Human Design Inside ist ein Podcast von Dr. Andrea Reikl-Wolf, international anerkannte Human Design Lehrerin und Ausbildnerin. Mehr Informationen, Kurse und Angebote findest du auf www.humandesign.at 

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Transkript (1,691 Wörter) - Automatisch transkribiert — Ungenauigkeiten bei Namen/Fachbegriffen sind möglich.
It's not what you know, what you got or where you go. No matter what you roll, only love is for your soul.
Herzlich willkommen beim Human Design Insight Podcast. Mein Name ist Andrea Reigl-Wolff. Ich bin Human Design Professional seit über 25 Jahren und spreche hier im Human Design Insight immer so Spezialthemen im Human Design an oder so Detailfokus auf bestimmte Themen. Das letzte Mal haben wir über die Kreuze gesprochen, das Kreuz mit dem Kreuz. Da geht es wirklich um die Sinn- und Zweckerfüllung im Leben. Wozu bin ich eigentlich da? Ganz oft wird natürlich auch dieses Inkarnationskreuz gesehen als Metapher der Schauspieler, der auf der Bühne steht und performt. Und da gibt es ja, wenn wir uns anschauen, die Profile zum Beispiel, das sind so die Charakter, so diese Archetypen. Da gibt es den Liebhaber und den Bösewicht oder auch die Geliebte bis hin zur bösen Frau. Da gibt es ja viele, viele Archetypen. Und dann haben wir auch die dementsprechende Rolle dazu. Sei es ein Wilhelm Tell oder eine Romeo oder ein... Eine Julia. Das heißt, hier bekommt man mal so grundsätzlich das Gefühl, welcher Archetyp ist da, beziehungsweise wie schaut dann die tatsächliche Rolle aus. Naja, aber dann muss man natürlich auch noch schauen, auf welcher Bühne wir performen. Und die ist ganz wesentlich. Und deswegen ist das heutige Thema die Geometrie des Lebens, die Bühne des Lebens, die Mondknoten. Das heißt, es ist ja nett, wenn ich eine Julia bin, aber zum Beispiel auf einer Wilhelm Tell-Bühne stehe. Das wird sich wahrscheinlich nicht so ganz toll anfühlen, weil da habe ich natürlich auch meine Mitspieler, beziehungsweise auch das, was der Ra sehr gerne sagt, was wir im Chart sehen, die Characteristics, also die Möbelstücke auf der Bühne. Und es sollten halt die richtigen Requisiten und die richtigen Möbelstücke sein. Deswegen kann man eigentlich die Geometrie des Lebens und die Aufgabe des Lebens nie voneinander trennen. Man muss sie immer ganzheitlich sehen. Und dafür gibt es einen Begriff und dieser Begriff ist das Kreuz des Lebens. Und wir haben im Grunde genommen auch hier wieder zwei Kreuze, ein bewusstes Kreuz und ein unbewusstes Kreuz. Was im Endeffekt uns darüber etwas aussagt, woher kommen wir, wohin gehen wir, auf welcher Bühne stehen wir und was ist unsere Aufgabe auf dieser Bühne. Und die Mondknoten sind gerade so in meiner Zeit, in den 90er Jahren, das war schon eigentlich ein ganz wichtiges Thema. Und im Buch der Lettern ist das Kreuz des Lebens auch wirklich gut beleuchtet worden, soweit man halt in so einem mehr oder weniger dicken Standardwerk die Mondknoten beleuchten konnte und das Kreuz des Lebens beleuchten konnte. Aber es war natürlich so in den 90er Jahren immer das Thema, da gibt es ja sowas wie die Kreuze, weil ich habe zum Beispiel 1997 immer kennengelernt, das Kreuz des Gefäßes der Liebe und das Kreuz des Pfingst. Das war es. Und dann hat vielleicht noch Ilse Sendler, wie Reimer wieder in Österreich war, dem aus der Nase gezogen, was ihr Kreuz ist und auch dieses Kreuz, was wir bis 2027 haben. Aber das war es dann auch schon. Also waren alle ganz gierig auf die Kreuze. Und wie gesagt, 1999 sind zum ersten Mal die Profile unterrichtet worden. Das kannten wir vorher nicht. Und dann haben wir gesagt, okay, jetzt haben wir die Profile, aber was ist mit den Kreuzen? Die 192 Kreuze wurden erst im Jahr 2000 unterrichtet. Und da war wirklich für lange Zeit der Fokus auf den Inkarnationskreuzen. Aber das ist ja nur die halbe Miete. 2006 hat dann der Raag meint, okay, jetzt sollten wir uns schon ein bisschen mehr in Richtung Mondknoten bewegen. Dann hat er mal die Mondknoten noch einmal sehr allgemein gehalten, einfach nur auf dieser Ebene der Mondknoten. der Tore. Immer diese Polaritäten, diese 32 Polaritäten, die es hier gibt. Mittlerweile natürlich in der Ausbildung vom Primary Health System und der Rehpsychologie sind wir natürlich schon wesentlich weitergegangen. Was bedeutet die Farbe bei den Mondknoten? Beziehungsweise was bedeutet hier das kognitive Potenzial bis hin zur sogenannten Basenorientierung? Wo wir ganz dezidiert etwas beschreiben können, was wir Life Story nennen. Das heißt, wir können hier in den Mondknoten beschreiben, ja, so generell das Thema. des Hexagramms. Also welche Umgebung brauchen wir von der Thematik her? Das ist so der unbewusste Mondknoten. Was sehen wir in dieser Umgebung? Und da sehen wir natürlich dann das Thema des persönlichen Mondknotens. Dann können wir doch anschauen, die Farben, was brauchen wir tatsächlich für eine Umgebung? Beziehungsweise wie schaut hier das kognitive Potenzial aus? Auf der anderen Seite, was sehen wir? Was ist unsere Perspektive? Auf der anderen Seite natürlich auch, was hier ganz wichtig ist, da gibt es auch die sogenannte abgelenkte Sichtweise, wo man eben nicht über das kognitive Potenzial angeleitet wird. Und letztendlich, wenn wir beides miteinander kombinieren, können wir uns sehr gut mit den Mondknoten und dem Inkarnationskreuz auch so die Basenorientierung uns anschauen. So sind wir wirklich orientiert in unserem Leben. Also da kann man ganz, ganz in die Tiefe hineingehen. Und was natürlich so wichtig ist, wenn wir uns jetzt in Richtung der vier Transformationsschritte bewegen, das eine ist, wir sollten natürlich mit Typ, Strategie, Autorität beginnen, weil dann sind wir erst offen für die vier Transformationsschritte. Der erste Schritt, die Seinsonne Erde, der Körper, die Ernährung. Der zweite Schritt, naja, ist ja gut, wenn ich den Körper optimiert habe, aber... Wie optimiere ich meinen ganzen energetischen Haushalt, mein Leben? Und dafür brauche ich die richtige Umgebung. Verbrauche ich da zu viel Energie oder zu wenig Energie? Die richtige Umgebung sagt, da ist man energieeffizient unterwegs. Und erst wenn ich in der richtigen Umgebung bin, beginne ich erst die richtigen Dinge zu sehen. Also das eine bedingt wirklich das andere. Also diese Mondknoten hängen so wirklich intrinsisch zusammen. Und da sieht man eben, wo sieht man hier, wenn man korrekt lebt, beziehungsweise welche Unterschiedlichkeiten gibt es in der korrekten Sichtweise, beziehungsweise in der abgelenkten Sichtweise. Und dann sieht man natürlich auch... Bin ich eher jemand, der sehr fokussiert sieht oder sehe ich einfach alles und nehme alles wahr? Also gibt es so viele Details. Und erst wenn diese drei Schritte wirklich eins nach dem anderen so Thema geworden ist und man sich damit beschäftigt hat, kommt man eigentlich zu dem, was der Rahim Aksakar, Passenger Consciousness, zur korrekten Motivation, zu Schritt 4. Das ist einmal wirklich dieser Tiefgang der Mondknoten. Und da kommen dann auch so Dinge dazu wie die primären Mondknoten, die Linkmondknoten, wo man sieht, was ist die eigentliche Umgebung, die eigentliche Sichtweise und was ist so der Spirit, der sogenannte Backdrop, der dahinter steht. Also total faszinierend, in welchem Tiefgang man die Mondknoten betrachten kann. Denn an der Oberfläche, wenn man so in der normalen Grundausbildung ist, sagt man, naja, also die absteigenden Mondknoten sind die erste Lebenshälfte, das Thema der ersten Lebenshälfte und die aufsteigenden Mondknoten sind, Das Thema der zweiten Lebenshälfte. Also eigentlich sehr, sehr rudimentär und da vermischt man ja auch immer Design und Persönlichkeit. Ja, man kann das dann schon ein bisschen in Richtung, ja, das ist so die Umgebung und das ist das, was man sieht. Aber das ist ja auch etwas, wenn man sich mit der Oberfläche beschäftigt und dort unterwegs ist, ist das absolut zutreffend. Nur in dem Moment, wo ich mich mit den vier Transformationsschritten beschäftige, ist das so wie ein Gate-Opener. Das ist so ein Raum, wo plötzlich zwei Türen aufgehen und ein weiterer riesiger Raum sich auftut und man wirklich sieht im Detail, wie meine Bühne aussieht. Wie ist der Bühnenboden beschaffen? Wie ist quasi die Kulisse beschaffen? Und wenn ich diese Bühne dann natürlich, als ich mit meiner Lebensaufgabe betrete, und es ist die richtige Bühne, weil ich mich dorthin navigiert habe, durch Typstrategie, Autorität, da werde ich merken, die Performance ist eine ganz andere Bühne. Weil viele Leute versuchen so, ah, ich habe das Inkarnationskreuz und jetzt versuche ich das zu leben. Es funktioniert erstens nicht, weil es lebt einem und ich kann es nicht leben versuchen. Und dann natürlich, wenn ich mich nicht um die Bühne kümmere, bin ich überhaupt in der richtigen Umgebung? Sehe ich überhaupt das Richtige, damit ich da meine Performance starten kann oder optimieren kann? Wie gesagt, das ist die halbe Miete, sich nur mit dem Inkarnationskreuz zu beschäftigen. Also ganz, ganz wichtig ist, auf die Mundknoten zu fokussieren und zu schauen, was sind denn da für Themen? Welche Linien habe ich hier? Wie schaut das Skript aus, sprich im Rayfishing, wie ist diese Linie beschrieben? Sehe ich das in meiner Umgebung? Nehme ich das quasi als Perspektive wahr? Also da gibt es wirklich ganz, ganz viele Nuancen. Und wie gesagt, der Ra hat das über lange Jahre stiefmütterlich quasi gehandhabt und ist dann eben in den Mitte der 2000er Jahre draufgekommen, wie essentiell es eigentlich ist. Und daher ist es auch immer ein ganz, ganz wesentliches Thema, wenn wir uns jetzt einmal so ein Chart anschauen. Wir beginnen mit Typ, Strategie, Autorität. Da erleben wir zuerst, was wir nennen hier so die Möbelstücke, die Charakteristika. Das heißt, wir konzentrieren uns wirklich auf das, was wir hier im Bodygraph sehen. Und dann entwickeln wir uns mehr und mehr hin dann in Richtung Bühne und wenn wir dann auf der richtigen Bühne sind, dann können wir erst wirklich unsere Lebensperformance optimal leben, sprich unser Inkarnationskreuz. Ja, also das war mal so ein kurzer Abriss über die Mondknoten, diesmal recht technisch mit den Begriffen. Aber im Endeffekt geht es darum, es ist die Bühne des Lebens, es ist die Geometrie des Lebens und ist genauso essentiell wie das Inkarnationskreuz.
Never ends.