Folge 5: Thema Depression und ADHS im Human Design Chart?
21. Januar 2026 19 Min.

Folge 5: Thema Depression und ADHS im Human Design Chart?

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Folge 5: Thema Depression und ADHS im Human Design Chart?
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Über diese Episode

In dieser Folge widmen sich Dr. Andrea Reikl-Wolf und Talis einer sensiblen und häufig gestellten Frage: Lassen sich Depressionen oder ADHS im Human Design Chart erkennen?

Gemeinsam unterscheiden sie klar zwischen klinischen Diagnosen und chartmechanischen Zusammenhängen und zeigen, warum Human Design keine Pathologien diagnostiziert, aber sehr wohl Dynamiken sichtbar machen kann. Es geht um offene und definierte Zentren, Motorik, Formattore und -kanäle, Melancholie im individuellen Schaltkreis sowie um die Frage, wann depressive Zustände Ausdruck von Nicht-Selbst-Konditionierung sind – und wann sie zur natürlichen individuellen Frequenz gehören.

Human Design für Dummies ist ein Podcast von Dr. Andrea Reikl-Wolf, international anerkannte Human Design Lehrerin und Ausbildnerin. Mehr Informationen, Kurse und Angebote findest du auf www.humandesign.at

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Transkript (2,956 Wörter) - Automatisch transkribiert — Ungenauigkeiten bei Namen/Fachbegriffen sind möglich.
Ra Uru Hu
It's not what you know, what you got or where you go. No matter what you roll, only love is for your soul.
Dr. Andrea Reikl-Wolf
Ja, herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Human Design for Dummies. So im traditionellen Format wie früher mal Windows for Dummies und Internet for Dummies haben wir jetzt Human Design for Dummies. Und derjenige, der mit mir das Gespräch führt, ist Thales. Hallo Thales.
Gast
Hallihallo.
Dr. Andrea Reikl-Wolf
Ja, wir haben uns jetzt einmal so angeschaut, welche Themen können wir denn hier auch nochmal diskutieren und da ist uns eigentlich aufgefallen, dass es immer wieder auch so Fragen gibt, so gibt es Hinweise im Chart oder in der Chartdynamik auf Depression beziehungsweise auf ADHS. Man muss natürlich hier dazu sagen, das sind zwei unterschiedliche Symptomatiken und wir teilweise auch, Bei Leuten, die sich mit den Charts beschäftigen, auch ein bisschen vermischt. Aber es sollte doch hier getrennt gesehen werden. Was fällt dir dazu ein, Thales?
Gast
Das Erste, was mich direkt einfühlt, ist Tor 60, weil ich habe das. Und ich kenne depressive Phasen zum Beispiel. Bei ADHS, das Erste, was mir einfällt, ist, dass meine Mama meinte, ja, wenn du ein Kind warst, wurdest du mal diagnostiziert. Ich habe keine Ahnung, ob ich ADHS habe oder nicht. Ich bin kein Gläubiger des normalen Systems, der sagt, wir haben jetzt alle ADHS, weil dafür sind es einfach zu viele Menschen mittlerweile. Aber ich kann durchaus sehen, dass es hier einfach eine Einzigartigkeit des Gehirns gibt. Eine Gehirnchemie, eine andere Verwaltung, wie das funktioniert da oben und wir das einfach so benennen. Ob man das jetzt direkt im Chart sieht, da habe ich wahrscheinlich einfach noch zu wenig Recherche. Ich kann da nur Thesen aufstellen.
Ra Uru Hu
Mhm.
Dr. Andrea Reikl-Wolf
Ja, dann würde ich sagen, bleiben wir doch gleich einmal bei ADHS. Das Wort ist ja wieder einmal eine super Abkürzung, wie es die Amerikaner gut kennen. Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivitätsstörung, so heißt das. Es wird im Grunde genommen beschrieben als eine, wenn man das so sagen kann, eine Entwicklungsstörung während der Schwangerschaft. Das heißt, da ist die neuronale Entwicklung auch vielleicht genetisch bedingt und auch Umwelteinflüsse einfach anders. Und ich sage auch immer, nur wenn was anders ist, heißt es doch lange nicht, dass das jetzt... pathologisch ist. Aber wir wissen natürlich mittlerweile, alles, was nicht der Norm entspricht, ist pathologisch.
Ra Uru Hu
Ja.
Dr. Andrea Reikl-Wolf
Also, was sind die Kernfaktoren oder die Kernsymptome? Das sagt sie im Grunde genommen schon. Das eine ist natürlich diese Aufmerksamkeitsdefizit, also unaufmerksam sein. Hyperaktivitätsstörung heißt Hyperaktivität, aber auch das Thema der Impulsivität ist hier sicher auch zu sehen. Das allererste, wie ich es zum ersten Mal gefragt worden bin, ist mir natürlich sofort das Wurzelzentrum eingefallen, speziell wenn es offen ist. Aber das ist nicht the end of the story. Ja, Unaufmerksamkeit kann durchaus auch woanders entstehen. Zum Beispiel, wir haben ja das Thema... links und rechts, sei es jetzt körperlich, sei es jetzt auch vom Aspekt des Minds. Ja, wenn der Mind oder der Körper überfordert ist, weil zu viele Einflüsse sind, wenn man einfach rezeptiv oder passiv ist, ja, natürlich hat man hier Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und ist gleich ablenkbar. Das ist auch so, wie man das sehen kann. Andererseits aber auch... Wenn ich so wie du zum Beispiel, weil du gesagt hast, du hattest die Diagnose, hast überhaupt keinen Motor. Und wenn man da mit vier Motoren reinfährt, dann schaue ich mir bitte an, wie sehr du dich konzentrieren kannst, wenn du plötzlich vier galoppierende Pferde in deinem System hast. Und dann Hyperaktivität, ja klar kommt Unruhe, Zappeln. Ich meine, mit vier Motoren muss man mal umgehen können. Und auch wenn man dann die vier Motoren drinnen hat, hat man Impulsivität auch Schwierigkeiten abzuwarten. Und wenn man ein Emotionalsymptom offen hat, naja, also wenn da mal die Welle losgetreten wird und dann auch nicht so gut konditioniert ist, dass man... sag ich jetzt mal, Konflikt und Konfrontation aus dem Weg geht, ja, dann kann man hier als impulsiv bezeichnet werden. Also alleine nur mit diesen Ansätzen, die ich da schon für mich herausgefunden habe, das ist jetzt natürlich auch nicht, sag ich jetzt mal, alles bis ins Detail analysiert. Aber was ich hier auch aufbringen möchte, ist, es ist nicht, Das eine Zentrum, es ist nicht der eine Peil, sondern es ist meistens eine Kombination aus vielem.
Gast
Ja, absolut. Da fällt mir auch noch ein, und das ist jetzt eine These. Auf bestimmten sozialen Medien, wie zum Beispiel Facebook, kam schon auch öfters mal so eine gewisse Frage vor mit, hey, ADHS, hat das was mit manifestierenden Generatoren zu tun? Und da muss ich aus meiner eigenen Recherche so, ich kenne recht viele... muss ich sagen, das trifft schon zu. Und da muss man wahrscheinlich dann auch wieder, und das ist ja das Schöne, da müsste man jetzt auch wieder differenzieren zwischen einer intrinsischen Tendenz zu dem, was wir ADHS nennen, und einer amplifizierten Version von dem. Wie du zum Beispiel sagst, offene Wurzel, und ich habe alle vier Motorzellen offen. Klar, wenn das dann nämlich reinschießt, und ich kenne das, dann wurde ich zum Zappelfilm. In der Schule wurde ich immer wurstelt genannt, weil ich immer so rumgewurstelt habe. Aber das war halt immer nur im Klassenraum. Zu Hause, wenn ich zu Hause war, ich war der total entspannteste. Ich war auf meinem Bett gelegen und habe Gänsehautbücher gelesen. Eigentlich den ganzen Tag. Ich wollte einfach meine Ruhe. Ich war dann immer rumzappeln und so. Aber es war halt dann eben von außen aufgenommen und extrem verstärkt. Also auch da wieder so eine Differenzierung. Und ich sehe natürlich schon dieses Skipping und man ist nicht aufmerksam bei manifestierenden Generatoren. Im Sinne von, wenn die irgendwo ihr Ja haben, ihr Hell Yes, das mache ich jetzt, dann sind die da voll drin absorbiert im Sinne von, dann wird es so irgendwie, es scheint, wie wenn ihre Aura, die ja eigentlich offen und umhüllend ist, so ein bisschen dichter wird, dass sie mich nicht mehr hören, wenn ich da was sage, was natürlich auch mit individuellen Schaltkreisen dann zu tun haben kann und so weiter. Also das würde ich da vielleicht so ein bisschen mit reinstreuen. Jetzt würde mich interessieren, was du dazu sagen hast.
Dr. Andrea Reikl-Wolf
Kann man, kann man, du hast sagen, nicht, ich meine, ich kann mich erinnern, ich bin ja zwar kein manifestierender Generator, aber einer Generator eine Aussage bei einem meiner Professoren an der HTL, Mein Lieblingsgegenstand war Organische Chemie Laboratorium, so hat das geheißen. Da synthetisiert man Substanzen. Dann war so die Aussage des Professors an meine Eltern, er hat gesagt, neben der Andrea kann eine Bombe einschlagen. Nur anreden darf man sie nicht. Da merkt man die kurze Zündschnur. Wenn man sie irgendwo involvieren will, zuhören tut sie einem gar nicht. Und man sieht sie die ganze Zeit wuseln. Kann man in der Richtung auch sagen, wenn ich da voll drinnen bin. Und das war echt mein Lieblingsleib. Da war mir alles andere wurscht. Und dementsprechend habe ich natürlich auf Umwelteinflüsse dann reagiert.
Gast
Mir ist auch noch ein was anderes in den Sinn gekommen. Und zwar die Mutation und 2027 und das neue Background Frequency, dieses pure Individuelle, voll busy, busy, busy. Vielleicht spielt das auch schon ein bisschen mit rein, dass wir plötzlich ganz viel solche Diagnosen stellen und es hat einfach nichts weiter damit zu tun als, hey, Wir werden einfach immer individueller. Wir trennen uns von diesen typischen tribalen, stammesorientierten Themen, die sagen, du musst aufmerksam sein, wenn du am Tisch bist oder du musst mir in die Augen schauen, wenn du mit mir redest. Ich sehe das ja bei den Kids heutzutage schon. Das wirkt so ein bisschen, wie wenn die einfach ignorant sind, aber nicht im Sinne von, dass sie dich nicht hören, sondern die machen einfach ihr Ding. Die sind das hier nicht, was du als Meinung da mitbringst. Die machen einfach ihr My Way or the Highway. So diesen Stil irgendwie. Würdest du sagen, das könnte durchaus auch sein?
Dr. Andrea Reikl-Wolf
Na durchaus, also was ich jetzt auch mitgekriegt habe, ich habe jetzt da gerade so, ich erzähle immer gerne vom Reitstall, ich habe sehr viele Kolleginnen, die halt auch Mütter sind und die im gewissen Alter jetzt in so Volksschule Übergang zum AHS oder zur Mittelschule und da kriegt man irgendwie mit, wo ich sage, Moment einmal, jedes zweite Kind ist da autistisch offensichtlich. weil es ja eh in die richtige Richtung geht oder hat ADHS. Und dann habe ich mir auch genau das jetzt gedacht, weil letzte Woche war ich auf einer reiterlichen Weiterbildung, wo wir dann sehr lang die Mädels unterhalten haben und ich als einzige Nicht-Mutter habe mir gedacht, okay, jetzt schaue ich nur noch Bauklötze. Sehr interessant. Und meine Konklusion war nach dem Gespräch, 2027 ist sehr, sehr nah. Das war für mich die einzige Konklusion. Nur erzähle es Leuten, die mit dem Human Design Exemplar haben, wo ich sage, liebe Leute, ein bisschen mehr als einem Jahr wird sich alles ändern. Und dass sich alles ändert, sieht man ja jetzt schon. Auch bei den Kindern. Und auch in der Genetik der Kinder. Wir haben noch nicht die große Mutation. Aber Wir wissen ja, dass der Mensch ein genetisch evolvierendes Lebewesen ist. Und wenn es nur kleine Themen sind, die einen sagen, oh, da gab es Indigo-Kinder, dann gab es die Diamant-Kinder. Ja, das sind genetische Entwicklungen, genetische Veränderungen, die gering sind. Die große Mutation, davon reden wir noch gar nicht. Das sehe ich jetzt auch so, dass diese ADHS und Autismus und so weiter, ja sie diagnostizieren jetzt feiner, weil wir natürlich in einer ersten Linie sind und auch natürlich in einer ersten Farbe, aber Und das hat jetzt nicht nur, weil wir in der Diagnose für einer sind, sondern es hat auch wirklich auch etwas damit zu tun, dass offensichtlich die Gehirne der Kinder schon etwas anders funktionieren. Und wir sehen es aber als pathologisch an, was es vielleicht ja gar nicht ist.
Gast
Absolut. Mir fällt auch noch ein was ein, ich bin mir nicht sicher, vielleicht vertue ich mich auch, aber ich hatte die Idee, dass Ra in Bezug zu den Variablen auch etwas mal erwähnt hatte zu ADHS, nämlich wenn die Variablenpfeile gegensätzlich im Chart zu sich schauen, dass es hier oft in die Richtung ADHS oder Dyslexia gehen kann.
Dr. Andrea Reikl-Wolf
Richtung Dyslexia, ja, das habe ich auch gehört. Vor allem, es ist ja auch die Schwierigkeit, also er hat es ja als die Twisties genannt. In diese Kategorie falle ich ja auch rein, weil bei mir ist jeder Pfeil irgendwie anders. Aber da gibt es halt Pfeile, die sind auf einer Seite gleich und auf der anderen Seite gleich. Und dann halt oben gleich, beziehungsweise unter gleich oder vollkommen gemischt.
Ra Uru Hu
Ja.
Dr. Andrea Reikl-Wolf
Und gerade diese Centered Area oder die Twisties, da kommt es schon auch zu ganz anderen Phänomenen.
Gast
Und bei Depressionen auch wieder in Richtung Wurzel, wahrscheinlich Formatkanäle, oder?
Dr. Andrea Reikl-Wolf
Naja, da gibt es ganz was Interessantes, also auch in Bezug auf Wissen, was sich hier entwickelt hat. Ich sehe das in zwei Richtungen. Das eine war, wie ich es doch gelernt habe in den 90er Jahren, hat es geheißen, die Formattore, da ist noch nicht vom Format Kanälen gesprochen worden, die Formattore an der Wurzel sind per se... Tore der Depression. Das war natürlich für jeden so, bin ich jetzt depressiv? Dann ist es eh relativiert worden, aber es hat einfach so unterrichtet worden, wo es dann geheißen hat, ja, wir reden hier von nicht selbst. Und da gibt es halt die drei unterschiedlichen Formen der Depression. Dann 2005 war, man hat es auch vorher schon ein bisschen im Unterricht gehört, aber da gab es auch einmal eine echte Lecture über die Formatkanäle. Worauf er gesagt hat, ja, also nicht nur die Wurzel, sondern auch das Sakralzentrum. Also das heißt, wenn immer mal in den Formatkanälen nur jeweils ein Tor hat, egal auf der Wurzel, beziehungsweise jetzt auch im Sakralzentrum, kann es Hinweis für eine Depression sein, wenn man nicht das lebt, was man ist. Wie zum Beispiel, sage ich jetzt einmal, 1952, wenn man hier jetzt das Thema hat, Detailarbeit, und ich kann mich aber, also wenn ich die neuen habe, Detailarbeit, aber ich kann mich jetzt nicht konzentrieren, weil ich nicht still sitzen kann, ja klar kommt es zu einer Depression.
Ra Uru Hu
Ja, ja.
Dr. Andrea Reikl-Wolf
Also immer, wenn das Gegenteil fehlt und wenn ich das jetzt akzeptiere, ja, ich habe die Details und ich werde mal die Möglichkeit haben, mich zu konzentrieren, weil die 52 kommt, durch Transit, durch andere Menschen, dann ist das kein Depressionsthema mehr. Dann sagt man, ich würde so gerne, aber geht halt nicht.
Gast
Ja, heißt warten.
Dr. Andrea Reikl-Wolf
Das ist das eine. In Bezug jetzt auf Depression im Allgemeinen, da gibt es ja den Schaltkreis oder die Schaltkreisgruppe individuell, da haben wir das große Thema der Melancholie. Und ich würde sagen, die Nicht-Human-Design-Leute verstehen, das ist meine persönliche Meinung, oder haben keine Ahnung, was Melancholie wirklich ist. Nämlich wirklich eine Muse, die den Künstler küsst. Das ist einfach hochkreativ. Und das passiert halt, die Melancholie, zu Zeiten, wo man gar nicht damit rechnet. Manchmal von der Hochzeit her und dann... Reitkollegin und die ist vor dem Altar gestanden und die hat plötzlich geheult um ihren Schlosshund und da hat man echt gemerkt, da geht es überhaupt nicht gut. Und dann, ja so, ist das jetzt der falsche Mann oder habe ich das falsche Kleid an und warum jetzt gerade? Und dann, weil sie mich da so angejammert hat, hat sie gesagt, wenn du da jetzt weitermachst, garantiere ich dir, wirst du in einer Depression landen. Lass es. Und ich habe gesagt, du bist wahrscheinlich ein Mensch, der sehr, sehr individuell ist. Damals habe ich natürlich jetzt nicht das Design gekannt. Erst im Nachhinein war natürlich auch so. Und da habe ich gesagt, lass es einfach stehen. Sei traurig und bitte keinen Grund. Und da gibt es eine weitere Möglichkeit, um eine Depression zu kippen, wenn ich diese Melancholie habe, hier wirklich ständig versuche, Irgendwelche Gründe zu finden, das funktioniert nicht. Insofern, es gibt keine Gründe, es ist reine Körperchemie. Und beginne ich dann das Ganze jetzt einmal wirklich mit dem Verstand da reinzufahren, dann bin ich in der Depression drinnen. Da hat auch jemand einmal gesagt, das ist der Kanal 3155, dieser Kanal der Launenhaftigkeit. der Kanal ist, der höchst gefährdet ist, depressiv zu werden. Er sagt, er kennt ganz viele Leute, die hier depressiv sind, weil das ja wirklich so sein Motor miteinander verbunden, hochindividuell, hochkreativ, ja, da liegt ja die Romantik, die Leidenschaft drin und nicht das, was Leidenschaft, was nicht richtig lebt.
Gast
Da ist das Wort Passion schon ein bisschen angenehmer dann. Genau. Tja, ja.
Dr. Andrea Reikl-Wolf
Also das sind so die Depressionsthemen, die wir natürlich jetzt ein bisschen differenzierter sehen dürfen, mit unterschiedlichem Ursprung. Das eine ist wirklich das Natürliche im Individuellen, das andere hat halt schon noch mit Nicht-Selbst- und Konditionierung zu tun. Wenn ich meine, ich muss jetzt unbedingt mal still sitzen und ich kann es nicht, naja, kein Wunder, wenn man dann depressiv ist.
Gast
Ja, absolut. Also ich kann das bestätigen in meinem Leben. Ich habe jetzt keine Formatkanäle und auch keine Tore aktiv konstant vorhanden. Aber dennoch kenne ich das und ich merke aber auch, dass das etwas ist, was von alleine vergeht, wenn ich vor allem mich dem hingebe und so merke, ja, Moment mal, einfach mal stoppen. Also dieses typische Thema von depressed, deep, rest. Einfach mal, okay, hol dich einfach mal aus. Ja, so. Und ich kenne es auch von Freunden, ich habe einen Bekannten, der hat einen Split und es ist eben Sakral-Wurzelsplit und hier schauen alle Formattore zum Sakral und das wäre eben sein Brückentor. Und da merke ich schon auch, die Tendenz bei ihm ist schon enorm da, in so dieses Depressive zu gehen, aber nur, wenn er sich selber irgendwie eintritt, aber er müsste doch jetzt irgendwie und er sollte doch und... Aber wenn du einfach so entspannst, heute mache ich das und morgen mache ich das und mal schauen, was passiert und weiß man ja nicht und jetzt beginne ich einfach mal und wenn ich es nicht zu Ende mache, dann ist es auch in Ordnung, dann ist alles gut. Es ist immer nur wirklich diese eigene, diese mentale Interferenz von, okay, aber wir müssten und wir sollten und wir könnten und eigentlich und so weiter und bababa, dann wird es gefährlich.
Dr. Andrea Reikl-Wolf
Genau, ja, ja. Ja, also ich denke, wer immer auch unseren Podcast hört, ich glaube, jetzt kriegt man schon ein ganz gutes Gefühl, dass man sieht, es ist einfach immer ein komplexes Thema, das eine mehr als das andere. Und es gibt niemals so das eine Zentrum und das eine Tor, woran man es festmachen kann. Es ist eben diese Komplexität des Human Designs, wo halt viele Ebenen zusammenspielen und man muss immer auf das Chart schauen. Ja. Ja, Talis, das war wunderbar. Danke für deinen Input und bis zum nächsten Mal.
Ra Uru Hu
Ciao. Never Ends