Wenn Transite unter die Haut gehen – Beobachtungen aus dem Human Design Experiment
30. August 2026 35 Min.

Wenn Transite unter die Haut gehen – Beobachtungen aus dem Human Design Experiment

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Wenn Transite unter die Haut gehen – Beobachtungen aus dem Human Design Experiment
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Über diese Episode

In dieser neuen „Plauderei“ sprechen Andrea und Judith Mader darüber, wie sich Human Design über viele Jahre vom erlernten Wissen zu einer immer tieferen, körperlich spürbaren Erfahrung entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass eine korrekte Entscheidung nicht automatisch eine angenehme Erfahrung bedeutet – sondern genau jene Erfahrung bringen kann, die für den eigenen Weg notwendig ist.

Persönliche Erfahrungen mit Krisen, Saturn Returns, Resilienz und Transformation führen in die Betrachtung der derzeitigen Transite. Besonders die Verbindung von Pluto in Tor 41 und den Mondknoten in 30/29 wird als intensive emotionale und energetische Phase beschrieben: mehr Druck, mehr Emotionalität, ein starkes Verlangen nach neuen Erfahrungen – und gleichzeitig die Einladung, diese Energien bewusst zu beobachten, ohne sich mit ihnen zu identifizieren.

Der Blick geht dabei über das persönliche Erleben hinaus auf Gruppen, Arbeitswelt und gesellschaftliche Entwicklungen. Zum Abschluss werfen Andrea und Judith bereits einen Blick auf die kommenden Mondknoten 4/49 und die Themen von Prinzipien, Ablehnung, Umbruch und Revolution. 

Human Design Plauderei ist ein Podcast von Dr. Andrea Reikl-Wolf, international anerkannte Human Design Lehrerin und Ausbildnerin. Mehr Informationen, Kurse und Angebote findest du auf www.humandesign.at

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Transkript (4,841 Wörter) - Automatisch transkribiert — Ungenauigkeiten bei Namen/Fachbegriffen sind möglich.
Ja, hallo, liebe Plauderei-Hörerinnen. Lang ist her, seitdem ich das letzte Mal mit der Judith geplaudert habe. Und ja, das war immer so ganz, ganz vergnüglich. Und dann haben wir einfach gesagt, machen wir doch einfach wieder mal ein bisschen was. Und ja, wir werden uns halt ein bisschen so Richtung Mondknoten, in Richtung Pluto bewegen und... Ja, Judith, du bist ja jetzt schon wirklich ewig und drei Tage im Human Design. Da wirst ja du auch immer beobachten sehr gut. Also willkommen, Judith.
Ja, danke, Andrea. Ist mir auch schon richtig abgegangen in unsere Plaudereien. So lange ist es jetzt schon her, dass ich nicht einmal mehr in den Zungen reingekommen bin, weil ich nur wusste, ob das funktioniert. Aber jetzt haben wir es geschafft. Es ist jetzt mein dritter Dekonditionierungsprozess, in dem ich jetzt bin. Also mein dritter Siebenjahreszyklus. Und es ist sehr, sehr spannend, das zu beobachten. Ich beobachte es wirklich. Ich bin ja auch jetzt in der Beobachterrolle. angekommen und einfach das Erfühlen und Erspüren, wie sich Human Design in meinem Geist anspürt, in meinem Körper anspürt, in den Gesprächen mit Menschen, in Gruppen. Also einfach das wirklich nur wahrzunehmen, das ist jetzt so, so spannend. Also am Anfang konnte es mir ja nicht schnell genug gehen. Mit 43, 23 will ich alles wissen. Aber ich habe das gar nicht verstanden, dass das so ewig dauern muss, diese Ausbildung und alles. Wenn ich jemanden, der schon länger im Human Design war, mein Leid geklagt hat, die haben alle nur milde gelächelt. Und nach drei Jahren habe ich dann auch nur milde gelächelt. Weil die Zeit einfach sein muss. Das ist absolut essentiell, dass die Ausbildung einfach wirklich sich über diese lange Zeit dahin zieht, dass diese ganzen Dinge, das ist ja nicht Wissen, das im Kopf bleiben soll, damit das dann sickert, Und da ist es dann wirklich extrem schön zu beobachten, wie sich das in den Jahren ganz einfach verändert. Und das genieße ich, muss ich sagen. Das genieße ich wirklich. Und man kann sich dann manchmal tatsächlich in so... Natürlich fällt einem meistens eher auf, was negativ ist, aber trotzdem kann man sich dann oft wirklich total zurücklehnen und das beobachten. Ich war jetzt zum Beispiel auf einem Seminar, wo ich total angesprungen bin. Ich habe das gefunden, ich bin angesprungen wie selten, habe das sofort gebucht und es war einfach toll. Scheiße. Ich kann es nicht anders sagen. Ich habe aber gewusst, ich bin angesprungen und wenn ich auf etwas anspringe, dann bringt mir das zur richtigen Erfahrung. Und deswegen war ich überhaupt nicht frustriert.
Das ist ja genau das, wo viele Leute glauben, wenn ich jetzt Human Design lebe, dann wird alles super nah. Dann macht man Erfahrungen, die einem auch wirklich die Dachteln geben oder die Watschen geben, wie man so schön auf Österreichisch sagt. Aber das hat nichts damit zu tun, dass man in einer falschen Erfahrung war. Ich habe auch bei meinem Unfall hier durchaus einen Human Design Schüler gehabt, der dann ganz frappant gesagt hat, naja, du hast jetzt sicher eine falsche Entscheidung getroffen, weil sonst wärst du jetzt nicht im Spital und in der Intensiv und bla bla gewesen. Und dann habe ich gedacht, Puschi, du kapierst gar nichts. Null, nada. Weil Wenn ich dann auch von meiner Mitarbeiterin gehört habe, Andrea, weißt du, ich höre dir immer zu und wie es dir geht. Ich habe dich noch nie gehört, dass du dich über das, was du erlebt hast und wie es dir jetzt geht, beschwerst. Nein, tue ich nicht, weil es das Richtige ist. Und bei dir war es ja genauso.
Früher wäre ich wahrscheinlich riesig angefressen gewesen um die vergeudete Zeit, um das vergeudete Geld. Aber ich war das gar nicht und habe einfach dann auch beschlossen, Jetzt fahr ich wieder heim. Das passt nicht für mich. Im Nachhinein kommen die Dinge dann zum Vorschein, was ich mir mitgenommen habe, was vielleicht die Erfahrung war. Aber vielleicht war auch ich eine Erfahrung für jemand anderen. Das muss man ja auch immer mit einkalkulieren. Vielleicht durfte ich dort hinfallen, um einem anderen irgendeine Erfahrung angedeihen zu lassen. Das mag jetzt vielleicht ein bisschen überheblich klingen. Es ist ja keine Einbahnstraße. Ich weiß mittlerweile schon, was ich dort gespürt habe. Das war sicherlich eine gewisse dysfunktionale Gruppendynamik, die dort geherrscht hat, wodurch auch immer. Aber ja, Das hat für mich gepasst. Und das war mir schon lange klar. Nur weil du immer die richtigen Entscheidungen triffst. Wenn du auf deine Strategie hörst. Aber du triffst nicht die richtigen Entscheidungen. Aber das heißt wahrlich nicht, dass das super super wird. Und dass das alles Happy-Pappy ist. Nein, das heißt es einfach nicht. Das kann man so nicht sagen. Aber um nochmal auf diesen Dekonditionierungsprozess zurückzukommen. Ich kann es wirklich jedem nur ans Herz legen, sich selbst zu beobachten, was sich da verändert hat. Und da verändert sich tatsächlich wahnsinnig viel. 3x7 ist 21, das ist jetzt schon eine lange Zeit. Ich bin 2007 zum Human Design gekommen, also der dritte Zyklus ist dann auch bald einmal voll, dann beginnt der vierte. Ich bin schon gespannt, was da passieren wird. Aber das hört nie auf, aber wirklich da mal eingestiegen ist, Human Design verändert dich, ich würde jetzt einmal sagen, auf Zellebene.
Ja, absolut, absolut. Ja, bitte, wenn du dir vorstellst, nächstes Jahr 30 Jahre, Da bin ich ja schon im fünften Dekonditionierungszyklus. Das ist abgefahren. Wirklich, das ist echt abgefahren. Ja, und ich denke auch schon so oft an den Ra. Die schauen mir wieder in die Sonne rauf. Ra, warst eh mein zweiter Saturnreturn. Nächstes Jahr habe ich dein Inkarnationskreuz. Ja, und man kann nicht sagen, die Andrea spinnt, aber ich habe immer das Gefühl von der Frequenz, die da noch von der Sonne kommt, ist so, ja, ja, da wirst du noch Wagen machen. Ich habe schon begonnen.
Das war auch eine sehr interessante Sache, weil ich hatte ja letztes Jahr meinen zweiten Saturn-Return. Ich habe meinen Saturn in der 36 und Ich kann mich noch lebhaft an meinen ersten Saturn-Return erinnern. Das war tatsächlich eine Krise. Mehr Krise ist damals wirklich nicht gegangen. Das war Scheidung, neue Lebensumgebung. Das waren harte Jahre, wirklich harte Jahre. Und der zweite war aber völlig anders. Ja, Gott sei Dank. Also ich habe schon natürlich ein bisschen Bammel gehabt vor diesem zweiten Return, aber das war für mich so, in diesen 30 Jahren zwischen dem ersten und dem zweiten Saturn-Return, im besten Fall natürlich lehrt es ja was. Und ich habe einfach diese Diese Krisenfestigkeit oder diese Resilienz, die ich in diesen 30 Jahren gelernt habe, die ist so wunderschön. Ich kann es eigentlich mit Worten schwer sagen, aber es hat sich völlig anders angespielt. Es ist keine große Krise für mich hereingebrochen. Im Gegenteil, ich habe einfach so ein inneres Wissen bekommen, Ich stehe das durch, ich stehe alles durch. Weil ich einfach gewisse Werkzeuge zur Hand bekommen habe und weil die 30 Jahre ja nicht viel passiert ist. Da sind noch viele andere Krisen auch dazugekommen. Also wenn man Saturn in der 36 hat, dann kommen die Krisen und begleiten dich dein ganzes Leben. Aber wenn man dann beobachtet im Rückblick, wie sich der Umgang mit diesen Krisen verändert. Das war, muss ich sagen, wirklich ein Geschenk. Darum bin ich auch schon sehr gespannt, wie du deinen zweiten Saturn-Return erleben wirst. Dein erster war ja auch krisenbehaftet.
Ja, ich meine, hätte ich da nicht Human Design gehabt, ich wüsste nicht, ob ich noch heute leben würde, ganz ehrlich. Weil ich damals eine Krebsdiagnose gehabt habe. Und das war auch das Interessante vom Saturn-Return, das war genau in meinem Jahr, wo ich den Saturn-Return hatte, habe ich den Ra kennengelernt und habe das Human Design kennengelernt. Also das war echt, ja, bei mir ist er in der 51, ne? Und in der 51... 51 in der dritten Linie. Also wir werden sehen. Aber wenn wir uns eben die 51 anschauen, sagt ja jeder immer, ja Schock und was auch immer. Aber wenn man es sich dann genau durchliest, ich lese halt immer so gerne auch diese... sogenannten Refugee-Überschriften. Das darf ich jetzt vorlesen. Die Fähigkeit mit Erkenntnis und Anpassung auf Unordnung und Schock zu reagieren. Ja, das kenne ich eh als Drehsechser. Also das hat mich nicht verbrockt. Also, pfff. Wir dürfen gespannt sein, was das wird. Und ich meine, die Vorzeichen haben wir ja schon gehabt. Die Vorzeichen, wo Andrea, wir müssen einmal den Schädel irgendwo gegen die Wand und gegen den Boden donnern.
Vielleicht passiert dann irgendein Entwicklungsprozess.
Ja, ist passiert. Und das Interessante ist, ich habe jetzt den nächsten Schritt gemacht. Also ich habe ja innerhalb kürzester Zeit, innerhalb von zwei, ein bisschen mehr als zwei Monaten, siebeneinhalb Kilo abgenommen. Ratzfatz ist es gegangen. Und dann denke ich mir, oh oh, man darf jetzt von mich alle Fotos machen. Weil sonst würde es dann heißen, die Magersüchtige, die könnte ja unbedingt, was bietet sie dir überhaupt, PAS-Prozesse zu machen? Aber ich sehe das auch als Transformationsprozess. Es ist durch etwas ausgelöst worden, wo ich auch eine korrekte Entscheidung getroffen habe. Wo ich dann draufgekommen bin, oh, oh, oh, das wird so jetzt nicht funktionieren. Und da ich ja sehr gerne somatisiere, Hat der Körper gesagt, ja fein, dass du reagiert hast, wir sind schon im richtigen Prozess drinnen, aber jetzt zeige ich dir, da wirst du nicht viel weitermachen. Denn ich sage dir, das ist absolut inkorrekt. Und das herauszufinden, war absolut notwendig, dass du das so beinhart erfährst, dass das nicht das Richtige ist, obwohl du dich richtig entschieden hast. Das klingt natürlich sehr schräg. Aber ja, ich bin jetzt gespannt, wie das weiterläuft. Und Ja, ganz Formationsschritt Nummer zwei, weiß ich nicht, vielleicht kommt ein dritter, bis dann endlich der Saturn-Return da ist. Und natürlich, was wir heute auch schon, wo wir schon viel gewatscht haben, wo ich mir halt auch denke, warum ist das so intensiv? Ja, warum? Hey, wir haben die Schicksalsgöttin in den Mondknoten. Und ich habe natürlich die 41. Für viele Leute, die die 41 haben, sagen wir, ja, natürlich intensiv. Aber nein, das hat die ganze Welt. Weil der Pluto die 41 hat. Und dann haben wir gedacht, warum es jetzt gerade so heftig ist. Ja, eh klar. Weil wir jetzt die 30 haben. Wir haben sie erst ab dem 25. Juli jetzt in den Mondknoten. Das geht irrsinnig lang bis zum 24. November. Und das waren ja schon die Vorboten da. Und ich habe ja wirklich gemerkt, dass ich erst darauf gekommen bin, dass da die Schicksalsgöttin zuschlägt und warum ich so ausschaue, wie ich ausschaue. Im Moment habe ich mir gedacht, aha, das ist erst mit den Mondknoten gekommen. Und ich meine, du hast ja da auch so deine Erfahrungen gemacht mit unserer Schicksalsgöttin und unserem Pluto.
Also die 4130, die ist ein Hammer. Ich weiß noch nicht, ob ich sie lieben soll, aber ich liebe sie eigentlich schon. Ich habe ja ein offenes Emotionalzentrum und eine völlig offene Wurzel. Und das ist so gerade für mich der absolute Turbo. Also ich habe so viel Energie. Jetzt ist natürlich für mich als Sonnenmensch dann auch noch diese heiße Sommerzeit dazugekommen. Und ich muss sagen, ich liebe die Sonne. Das ist wirklich die Zeit, wo ich das merke, immer wieder fasten kann ich nur im Sommer. Weil da brauche ich nichts zum Essen. Ich ernähre mich wirklich von der Sonne. Und das war wie ein Starkstromkabel, diese Sonnenenergie. Und dann zusätzlich diese 4130, die ist gewaltig. Aber ich lebe das schon immer sehr demütig, muss ich dazu sagen. Einfach weil ich weiß, es ist eine geborgte Energie. Die ist supergeil.
Überhaupt mit deinem Design. Magst du mal so sagen, wie das so in deinem Design wirkt?
Ja, wie gesagt, ich habe jetzt quasi zwei Motoren dazubekommen. Das ist wirklich super. Ich merke aber schon, was... Das habe ich jetzt auch im Sommer sehr stark gemerkt, was das alles mit meinem Körper macht und wie mein Körper so funktioniert. Das ist auch so ein Prozess, der so durch Beobachtung und durch Lernen und Wahrnehmung und Bewusstwerdung einfach funktioniert. Mein Körper muss sich halt einfach bewegen. Und da kommt diese, ohne Bewegung funktioniert mein Hirn nicht. Ich bin jetzt gerade die erste Woche wieder nach dem Urlaub im Büro und da hocke ich da in meinem Kämmerlein ganz alleine am Leibniz. Und Ich muss dann wirklich zwischendurch aufstehen, wieder mal eine Runde gehen und mich bewegen, weil sonst funktioniert da gar nichts mehr bei mir. Und das wird eigentlich immer krasser. Das merke ich schon. Das wird mit zunehmendem, weiß ich nicht, die Konzessionierungsprozess... immer spürbarer und immer unerträglicher auch dieses Stillsitzen. Ich bin auch Gott sei Dank sehr viel auf Reisen, was einerseits natürlich sehr anstrengend ist, aber andererseits bin ich da sehr viel einfach in Bewegung. Da habe ich natürlich auch meine aktive Umgebung. Die habe ich natürlich im Homeoffice nicht. Auf der Designseite bin ich ja zweimal links. Also, das einfach wahrzunehmen, aha, so ist das, aha, so funktioniert mein Körper, und diesen Unterschied zu erkennen, wenn ich das so mache und wenn ich das anders mache. Ich bin nicht fürs Alleinarbeiten geeignet, ich habe einen Split, das habe ich vor Human Design, ist mir das schon... klar geworden, dass ich für das nicht geschaffen bin. Also das sind wirklich so viele Dinge, die einem dann einfach bewusst werden. Und diese 41, 30, um auf das nochmal zurückzukommen, ich nutze das natürlich, auf jeden Fall. Aber ich weiß, ich darf mich nicht überfordern. Es ist eine geburgte Energie. ich darf mich da nicht damit identifizieren und glauben, das bleibt jetzt ewig so dynamisch, weil irgendeines Tages wird es ja dann auch wieder vorbei sein.
Aber es dauert so lange.
Ja, es dauert so lange. Da kommt man sich tatsächlich daran gewöhnen und glauben, das ist jetzt wirklich, also da möchte ich wirklich eine Warnung aussprechen an jene Menschen, die eben auch eine offene Wurzel haben. Ich merke das natürlich auch speziell im Job, wie ich die Leute
Okay.
Ja, das schiebe ich richtig an. Wir lernen ja im Human Design, identifiziere dich nicht. Und ich glaube, solche Transite, die so lange dauern, die sind wirklich ein sehr, sehr guter Lehrmeister, um dieses identifiziere dich nicht zu lernen. Und da möchte ich wirklich Erwarnung an alle aussprechen, die eben so eine offene Wurzel und ein offenes Emotionalzentrum haben. Die werden das sicher spüren oder spürt einmal in euch hinein, was das mit euch macht. Aber halt einfach trotzdem mit diesem Wissen, es wird wieder vorbei sein. Und es ist nicht deines. Beobachte, was es dir schenkt, was es macht mit dir. Weil um das geht es. dass man wirklich das ja alles als Aufgabe auch kriegt zu Transite. Die lassen uns ja Erfahrungen angedeihen. Und Transite haben ja auch eine Nachwirkzeit oder die klingen ja auch nach. Nur weil ein Transit vorbei ist, heißt das ja nicht, dass jetzt diese Qualität vorbei ist, die heilt ja noch nach.
Ja, vor allem sie ist gespeichert im System.
Ja, und die Auswirkungen die Auswirkungen erleben wir ja auch immer erst später. Die Auswirkungen zum Beispiel, wenn zu Transiten Kinder geboren werden. Und jetzt durch diesen langen Transit werden sehr viele Kinder geboren, die so richtig Power haben dann irgendwann einmal.
Und die sagen, bitte eine Erfahrung machen. Unbedingt.
Ja, genau. Und die wirklich da so auch Antreiber irgendwo sein. Weil dieser Druck, eine neue Erfahrung zu machen, ist schon ziemlich hardcore. Und wenn das dann noch befeuert wird, dann... Die 30 ist nicht ohne. Die ist nicht ohne. Die Mundknoten sind ja sehr spannend. Auf der einen Seite das Feuer, auf der anderen Seite das Wasser. Kann ja wirklich sehr... befruchten sie aber auch sehr destruktiv. Diese Qualität. Ich fürchte fast, sie wird destruktiv sein.
Weißt du, was mir jetzt dazu einfällt, zu dem Wasser? das kann man wahrscheinlich nicht ganz verallgemeinern, aber man kriegt halt auch immer Situationen in sein Leben hineingespielt, um Rückschlüsse zu ziehen, sage ich einfach. Wir haben ja so eine extreme Dürresituation. Weil zum Beispiel ein Freund von mir hat im Wald, muss man dazu sagen, einen Pipi für einen Fischteich, wo, also egal, wo du sonst noch irgendwo hingehst bei Biofischzucht, die Qualität und den Geschmack, und ich habe das in Ton 2, findest du nirgendwo. Der wird gespeist von einem Bach. Der Bach ist ausgetrocknet. Sie haben zum Füttern aufhören müssen, sie haben Fische bereits rausholen müssen, obwohl es noch gar nicht so weit sind, und haben Angst, dass der Teich kippt. Gerade das Waldviertel, ein anderer Freund von mir ist Demeter-Bauer, der hat gesagt, komplett Ernteausfall. Und er muss seine Mutterkuh mit dem Demeter-Betrieb entweder schlachten oder verkaufen, weil kein Heu da ist. Wir hier im Weinviertel Wir haben natürlich jetzt auch Heueprobleme. Wir haben bis November Heu und das war es dann. Und da ist es schon vom Waldviertel gekauft worden. Und die Dürre, die da ist. Und was haben wir für ein Thema hier? Wasser. Hier haben wir jetzt kein Wasser. Da rauf ich ja hinauf. Und wenn du dir anschaust, wie bei uns da im Waldviertel die Kübisse sind. Ich meine, das sind, weiß ich nicht, ein bisschen größere Tennisbälle. Und ich glaube, das hängt durchaus hier mit der 29 zusammen. Obwohl man immer sagt, das ist das Ja-Sagen, aber es ist ja auch das Wasser und das andere ist das Feuer. Und die Sonne hat im Moment ganz viel Feuerkraft.
Ich habe auch schon einige Male gesagt, ja, es ist jetzt sehr heiß, Feuer über dem Feuer, aber es könnte auch sein, dass wir noch absaufen heuer. Ich habe tatsächlich auch schon eine meteorologische Vorschau gehört von einem Meteorologen, der genau das gesagt hat, dass wir noch absaufen werden heuer. weil so viel Regen kommen wird und die Erde natürlich so hart und trocken ist, dass sie das Wasser gar nicht aufnehmen kann und das natürlich dann auch zu Überschämungen da und dort kommen wird. Also lassen wir uns überraschen, ich bin kein Wetterfrosch, aber kann man durchaus auch so deuten. Und gerade die 29°C
Entweder zu viel Wasser oder zu viel Wasser. Nein, wir dürften da echt gespannt sein. Und vor allem, was ich halt auch so merke, die Emotionalität, die im Moment in der Luft liegt, weil es kann sich ja keiner entziehen. Alle, egal, ob es ein Reflektor ist oder ob es Menschen sind mit einem offenen Wurzelzentrum, einem offenen Emotionalzentrum, so wie du, alle kriegen sie diesen Kanal hineingestellt. Selbst wenn du es beide definiert hast, du kriegst den Kanal hineingestellt. Und was ich da teilweise... für emotionale Geschichten erlebe. Ich bin immer wieder im Reitstall, dann denke ich mir, hallo Andrea, bist du da im falschen Film? Ich weiß natürlich, woher es kommt, aber ich kann nicht zu jedem gehen, ja, wir haben jetzt gerade mal einen ganz besonderen Transit, die halten mich ja eh schon mal grundsätzlich für niemand mehr ganz dicht, aufgrund dessen, was mir passiert ist. Und dann quatscht sie von, hä, Transit, was ist das?
Ja, aber auch das hilft uns, wenn man es weiß eben. Ich erlebe das auch, ich habe heute wieder ein Meeting gehabt, da ist auch ein Kollege völlig emotional explodiert. wo man dann war. Das ist völlig unüblich für ihn, der ist das gar nicht, aber man könnte sich dann ja dann reinsteigern, sowas schaukelt sich ja dann auf, dann gibt der noch was dazu und der noch was dazu und dann könnte sogar ein Krieg herauskommen, wenn man sich dann gegenseitig aufschaukelt, also hoffen wir es nicht, aber wenn man das weiß, dann kann man etwas gelassener damit umgehen, weil man sich erstens selbst nicht hineinsteigert und nicht darauf einsteigt oder einfach weiß, ja okay, du bist halt jetzt emotional, du kennst diese Energie nicht, speziell junge Menschen vielleicht, die ein offenes Emotionalzentrum haben und jetzt konfrontiert werden, wir alten Tanten, sage ich jetzt einmal. Ich kann nicht sagen, ich werde heuer 60. Wir haben ja in unserem Leben doch schon ein bisschen was über unsere Emotionalität gelernt. Also ich mit meinem offenen Emotionalzentrum auf jeden Fall. Aber wie vor 30, 40 Jahren... konnte ich damit nicht so gut umgehen. Und ich glaube, dass das auch ein großes Geschenk ist für speziell jüngere Menschen, die vielleicht noch nicht so viel Erfahrung haben, wie sie mit diesen Emotionen umgehen. das jetzt sich einmal anzusehen, sich einmal hineinzuspüren und eben sich nicht damit zu identifizieren, aber zu sehen, aha, okay, so spielt sich das an und jetzt könnte ich explodieren. Warum bin ich jetzt explodiert? Ja, bin ich ja üblicherweise gar nicht so, also ich finde es sehr, sehr spannend, auch vom Wurzeldruck her natürlich. Der Wurzeldruck ist ja auch nicht immer angenehm, ganz ehrlich.
Der ist jetzt ganz massiv, das merkt man rundherum, diesen Druck, nicht nur die Emotionalität, sondern auch immer diesen Druck. Das war ja ganz interessant. Ich habe mit einem meiner Trainer geredet und er hat gesagt, ich stelle ihm jetzt immer so Fragen und manchmal schaut er mich mit großen Augen an und hat gesagt, du bist schon anders geworden. Und ich so, ja. Da habe ich gesagt, du weißt eh, da gibt es so ein Phänomen, wenn dann Die Leute, die einen richtigen Hirntäpscher haben, die können dann Fähigkeiten entwickeln, die sie vorher nicht gehabt haben. Dann hat er mich so angeschaut und gesagt, bei dir könntest du treffen. So, ja, das haben mir schon mehr Leute gesagt. Und deswegen kann ich jetzt mit dem auch ganz anders reden, weil der weiß, die ist immer vielleicht nicht mehr ganz dicht oder hat irgendwas gekriegt. Und dann sagt er immer zu mir, sag mal, fällt dir das auf? Die Leute machen so viel Druck. Alle wollen im Moment auf Turniere gehen. Alle wollen es gewinnen. Die kennen das ja noch gar nicht. Die sollten mal ins Training gehen. Mir ist das so mühsam. Und weißt du, für mich ist das unangenehm. Dann kommen sie immer wieder her und sagen, ich würde unbedingt auf ein Turnier gehen. Und dann sagt er, wie bremse ich dich? Und ich habe gesagt... Keep cool, das wird wieder vorbeigehen. Die Turniersaison wird es noch anhalten, aber dann wird Ruhe sein und vielleicht haben wir bei der nächsten Turniersaison nicht so einen Druck, weil man hat echt gemerkt, das zipft ihm an, weil er will ja eigentlich dieses wirkliche, korrekte, authentische Reiten haben und dann sind es alle geil und verzichten drauf und wollen aber nur aufs Turnier. Das hat er vorher so noch nie gespürt. Ja. Das ist ja nur ein Hobby, was die meisten Menschen machen.
Ja, aber da ist ja nichts davon ausgenommen. Ich merke es im Beruf auch, Sommer ist ja doch ein bisschen, ja die meisten sind nur auf Urlaub und im Herbst geht es ja dann üblicherweise, wenn dann die Schule auch wieder losgeht, da geht ja dann das echte Leben quasi wieder richtig los. Und ich merke jetzt schon, wie der Druck quasi so ansteigt. Und das müssen wir machen. Und das müssen wir machen. Und das brauchen wir. Und das brauchen wir. Und das brauchen wir. Und ich sage, Moment. Moment. Ich bin ein Mensch. Ich bin jetzt gerade einmal eine Woche vom Urlaub zurück. Ich habe 17.000 Projekte und ich kann nicht alle in einer Woche machen. Aber sie möchten, dass ich alles in einer Woche mache. Ich sage, das geht nicht. Das geht nicht. Aber da kann ich mir auch vorstellen, da lade ich auch alle ein, das mal ein bisschen zu beobachten, es ist eh jedes Jahr nach dieser ganzen Sommersaison, im Herbst geht es wieder los, wie das dann heuer sein wird. Mit diesem Druck. Also ich kann mir vorstellen, dass das September, Oktober, dann kommen ja auch schon die ganzen neuen Budgets daher. Das Jahr neigt sich zu Ende. Da schaut man halt dann, wie gut war dieses Jahr oder wie schlecht war dieses Jahr. Wirtschaftlich sind wir ja nicht so gut beieinander, würde ich sagen. Also der Druck, glaube ich, im letzten Quartal, der wird, bis halt dann quasi die Mondknoten wechseln, wird, glaube ich, durchaus spürbar und streckenweise vielleicht auch tatsächlich unangenehm werden. Und dann mit der 4,49, das kann auch noch spannend werden.
Das wird dann, weil wir wissen ja, Ja, natürlich, wir wissen, vier hat immer so mit den Antworten zu tun, aber das ist ja so das Jugendtor. Und wenn man sich da die Linien anschaut, da sind dann immer so nette Linien drinnen wie Exzess und Lügen und Vergnügen und Verantwortlichkeit, was auch immer. Da denkt man sich, Moment einmal. Aber es ist halt Jugendorheit. Alles ist eine Antwort, aber es muss noch nicht die richtige sein. Und die 49 wird ganz oft auch gesagt, das ist ja nur das Tor der Prinzipien. Die 49 ist das Tor der Revolution, des Umbruchs. Da könnte man, wenn man es kombiniert, sagen, wenn man hier mit den richtigen Antworten spielt, kann hier ein Umbruch, eine Revolution passieren. Das wird spannend, ist das nicht?
Ja, auf dich freue ich mich schon. Ich habe selber die 4 und die 49. Ich habe meine Designsonne in der 4, in der Verführung. Und die 49 ist ein bisschen böse, finde ich. Die kann sehr, sehr ablehnend sein. Sehr, sehr ablehnend. Die muss natürlich schauen, wen lasse ich in meinen Stamm hinein und wen nicht. Wer kriegt meine Ressourcen und wer nicht? Und jetzt in Anbetracht der ganzen wirtschaftlichen Lage kann ich mir vorstellen, dass das auch gut zu beobachten sein wird, was da so passiert. Und was auch momentan so spannend ist, wir haben den Neptun in der 17. Aber nicht mehr lange. Und Saturn in der 21. Aber um Meinungskontrolle geht es jetzt gerade gar nicht, oder?
Überhaupt nicht.
Das ist wirklich auch wunderbar sichtbar. Ich schaue mir immer am Anfang des Jahres den Kalender durch und da tue ich mir dann meine ganzen Bitterl hinein, wenn irgendwelche Wechsel sind. Und wie ich das gesehen habe, habe ich mir gedacht, da bin ich gespannt. Es wird heuer sehr stark um Meinungskontrolle gehen. Ja, da haben wir es. Natürlich. Also Human Design hat so viele Facetten und ich bin sehr froh, dass das damals zu mir gekommen ist.
Ja, und ich bin sehr froh, dass du meine Studentin warst. Ja, wirklich. Weil, ja, das hat wirklich... Spuren hinterlassen. Weil das kommt bei mir nicht jeden Tag vor, dass ich mich mit meinen Studentinnen befreunde. Das sind dann schon die Ausnahmen. Und da sage ich dann auch, ich bin immer so ein Mensch, der gerne am Abend oder in der Früh vielleicht so seine Dankbarkeitslisten hat. Das klingt jetzt gut. Wo ich mir immer wieder aufschreibe oder wo ich immer wieder sitze und es vor mir her... wie im Sermon sagt, ich bedanke mich bei dafür. Und da kommst du ganz oft vor. Ja, danke. Ja, es ist wirklich, das sieht man auch nicht. Human Design, auch wenn man Lehrer ist oder Ausbildner ist, ich werde teilweise ja relativ komisch wahrgenommen. Manche Leute fürchten sich vor mir. Ja, ich kann schon die Strenge sein, aber ich schaue immer, dass ich gerade dritte Linie liebe, diese Augenhöhe. wo ich immer sage, ich kann von jedem meiner Studenten lernen.
Ja, das ist immer so, jeder Lehrer lernt von seinen Schülern.
Genau, und das müssen, wo ich mir auch immer dachte, hey, liebe Studenten, ich lerne von euch, so wie ihr von mir lernt, nur ist das ein bisschen verschoben vielleicht, weil ich weiß mein Human Design, aber das sind trotzdem meine Lehrmeister. Absolut. Und ja, dann gibt es halt die Besonderen, gell, Judith? Ja.
Nein, es war schon eine lange Zeit, wir kennen uns auch schon fast 20 Jahre.
Ja, ewig, ewig, ewig.
Ja, nein, Andrea, das war jetzt wirklich wieder mal ein sehr nettes Pläuschen. Das sollte man vielleicht wieder öfter machen.
Machen wir wieder öfter, ja. Ja, dann sage ich herzlichen Dank und bis zur nächsten Pläderei. Also, bis dahin. Ciao.