Ja, hallo, liebe Interessentinnen.
Heute in der Plauderei haben wir einen besonderen Gast, nämlich Sonja.
Warum sage ich besonderer Gast?
Weil ihr wisst ja, wir haben ja schon über ewige Zeiten darüber geredet, Mutation 2027 und dass hier die neuen Kinder kommen und die Vorboten und Autismus.
Und Sonja ist jemand,
der, ich würde mal sagen, diesen Prozess hautnah erlebt, wie das jetzt so mit dem Autismus ist und wie sich jetzt so diese Entwicklung gestaltet.
Sonja, magst du dich einmal kurz vorstellen?
Ja, danke für die Einladung, Andrea.
Ja, also ich bin Sonderpädagogin seit über 30 Jahren und
bin eben jetzt auch seit einigen Jahren in Ausbildung im Human Design.
Ja, also meine Erfahrung damit, also ich arbeite ja in einer Schule, das ist ein integratives Schulzentrum und bei uns läuft Integration und Inklusion umgekehrt, als man es kennt.
Also bei uns ist
sind die beeinträchtigten Kinder und Jugendlichen in der Mehrzahl da.
Und die sogenannten, sage ich jetzt einmal, gesunden Kinder sind integriert bei uns.
Also es läuft genau andersrum und es funktioniert sehr gut.
Ja, und bei uns sind natürlich sehr viele autistische Kinder.
Ich mag das Wort tatsächlich nicht so wahnsinnig gerne, es ist ja eine Spektrumstörung.
Das heißt, es ist ein unglaublich großes Spektrum an sogenannten Störungen, die ich selber gar nicht so empfinde, die eben bei uns ein- und ausgehen.
Und mit denen beschäftige ich mich seit vielen, vielen Jahren.
Ja, also damit wir auch mal wissen, warum wir uns gerade heute in Richtung Autismus bewegen.
Ich kann mich erinnern, vor vielen, vielen Jahren, er hat irgendwann einmal Schwangerschaft unterrichtet daran.
Das war im Jahr 2002.
Und er hat einen Fall gebracht, den er im Jahr 1999 analysiert hat.
Und das war einfach eine Schwangerschaftsanalyse, weil wir teilen ja die Schwangerschaft in drei Abschnitte an.
Der erste Abschnitt erstes Trimester und der dritte Abschnitt drittes Trimester.
sind jeweils 88 Sonnengrade.
Die sind fix.
Und im ersten Trimester können wir genau nachvollziehen, wann welches Zentrum über welchen Kanal gebildet wird.
Und idealerweise, da ist die Frau, den Konzeptionszeitpunkt.
Und nicht nur der Konzeptionszeitpunkt ist hier wichtig, sondern auch das Design der Mutter.
Und er hat diesen Fall besonders gebracht, weil eben dieses Kind aus dieser Schwangerschaft autistisch war.
Und hat er genau erklärt, warum hier Autismus ein Thema war, weil hier, wie das Solaplexus-Zentrum gebildet wurde,
das Tor 49 aktiviert war.
Und immer in der Schwangerschaft, wenn ein ganzer Kanal oder der ganze Kanal quasi offen wie definiert ist, sehen wir jetzt, wenn man es jetzt sagen würde, als keine Herausforderung.
In dem Moment, wo ein Tor da ist, also nur ein einzelnes Tor durch die Mutter oder durch den Transit, kann man sagen,
Da kann es zu Herausforderungen im Leben kommen, muss aber nicht.
Da gibt es dann auch so Hinweise für die Mutter, so pass ein bisschen da auf, beweg dich da ein bisschen weniger, beweg dich ein bisschen mehr.
Aber im Endeffekt hat er dann gesagt, aufgrund dessen, wie das alles abgelaufen ist, war klar ersichtlich, warum hier das Kind autistisch war.
Und dann kam so im Nachhinein auch ein Seminar nach dem anderen über die Mutation 2020.
27.
Und da geht es ja darum, dass es hier von einem sogenannten Bewusstseinszentrum, nämlich dem Solaplexuszentrum, deswegen wäre es eigentlich noch ein Motor, weil es kein echtes ist, der den Mutationen erfolgt, dass das ein echtes Bewusstseinszentrum ist und kein Motor mehr da sein wird.
Und wie es bei der Mutation immer üblich ist, dass es Vorboten gibt, so quasi die korrekte Mutation,
zur falschen Zeit, weil hier eine falsche Zeitfrequenz ist.
Und das ist Autismus.
Nach 2027 wäre das ein Rave-Kind, aber wir sind schon seit vielen, vielen Jahren natürlich in der Beobachtung, dass es immer mehr und mehr autistische Kinder gibt.
Und da ist natürlich die Sonja die Spezialistin.
Siehst du auch sowas?
Definitiv.
Also
Das ist tatsächlich jetzt seit einigen Jahren sehr stark ersichtlich, dass wir viel mehr autistische Kinder an unsere Schule bekommen.
Also fast ausschließlich autistische Kinder.
Und was auch noch auffällig ist, ist, dass diese autistischen Kinder keine Sprache mehr haben.
Also autistisch zu sein bedeutet ja nicht sprachlos zu sein.
Also es gibt ja sehr viele Autisten,
artistische Kinder, Menschen, die Sprache haben, die kommunizieren können auf eine ganz spezielle Art und Weise.
Aber die Kinder, die wir seit einigen Jahren bekommen,
sind ausnahmslos sprachlos.
Also zumindest die Sprache, die wir kennen.
Und das ist tatsächlich etwas, was auffällig ist.
Ja, genau.
Weil Sonja ist ja bei mir in der REF-Soziologie-Ausbildung und war jetzt genau im zweiten Semester das Thema darum, wie ist das so in den Vorboten.
Und da hast du ja gesagt, das ist wirklich auffällig, wie auch jetzt erwähnt.
Denn eines der anderen quasi
Charakteristika der REF-Kinder ist, dass sie sprachlos sind.
Und das finde ich so spannend, Sonja, dass es jetzt auch die Sprachlosigkeit so ein Thema wird.
Und jetzt die andere Frage an dich, weil wir sagen natürlich, die kommunizieren ganz anders.
Das läuft alles über das Emotionalzentrum.
Und merkst du hier auch irgendwie eine andere...
ich weiß nicht, ob man das als Bewusstheit nennen kann, aber eine andere Art und Weise, wie die Kinder auch auf ihre Ausbildner, Lehrer, Eltern reagieren, weil das wird sich ja auch komplett ändern.
Vielleicht gibt es da auch schon irgendwelche Anzeichen.
Weil das Wort, was du gesagt hast, in der Sprache, in der wir uns unterhalten, bin ich jetzt hellhörig geworden.
Ja, es ist tatsächlich schon so,
dass man manchmal beobachten kann, dass sich Kinder mit Autismus, aber wie gesagt, man muss immer differenzieren, es ist eine Spektrumstörung, aber wenn sich tatsächlich Kinder zusammenfinden, die sehr ähnlich ticken, von anderen Verhaltensmustern, Interessen usw., also die finden sich und die interagieren wunderbar miteinander.
Also dieses, was man früher eben gemeint hat, diese Theory of Mind, diese Schwierigkeiten, sich in andere hineinversetzen zu können, was ja dieses Stigma eigentlich dann ausgelöst hat.
Autisten werden unempathisch oder sind sozial unkompetent.
Das stimmt einfach so in dieser Form ja gar nicht.
Sie haben, es ist vor einigen Jahren passiert,
tatsächlich das auch wissenschaftlich bewiesen worden, das war glaube ich 2012, das ist diese Double Empathy Study, diese doppelte Empathie.
Und das kommt da sehr schön heraus, das war dann Damien Milton, haben wir nachgeschaut, und zwar, dass das kein einseitiges Defizit ist.
Also wir glauben ja immer, der ist jetzt behindert, weil er ein Defizit hat, nur das ist ja kein Einbahn, sondern das
geht ja auch in unsere Richtung.
Also auch ein autistisches Kind empfindet uns sozusagen gesunde Menschen als defizitär, weil wir kommunikationstechnisch nicht zusammenpassen.
Also das ist eine sehr spannende Studie, wenn man sich das ein bisschen zur Gemüte führt.
Und das war eigentlich eine Revolution danach, weil man seitdem ganz anders drauf schaut.
Und insofern kann man schon sagen, und das kann ich auch beobachten, dass Kinder, die sich einfach in einer gewissen Art und Weise ähneln, in Interessen verhalten, wie auch immer, sich auch in der Kommunikation miteinander, ich würde sagen in der Interaktion miteinander, fast spielerisch leichter tun.
Also da gibt es keine Missverständnisse, da gibt es keine Streitereien,
Da gibt es dann tatsächlich auch keine Aggressivität, die sonst womöglich bei einer nonverbalen Kommunikation da sein könnte.
Also das spielt da schon zusammen und das kann man beobachten.
Ja, ich meine, das ist ja echt mindblowing.
Ja, super, dass du da so informiert bist, weil solche Sachen, ich sage jetzt einmal, wenn wir da nicht in dem Bereich tätig sind, wissen wir das nicht.
Was aber jetzt für mich auch ein weiterer Hinweis ist, wir haben ja auch bei uns in der Ausbildung darüber geredet, dass es da sogenannte bewusste Penta geben wird.
Also Penta für diejenigen, die diesen Begriff nicht kennen.
ist im Grunde genommen die Gruppendynamik.
Die kleine Gruppendynamik von drei bis fünf Personen.
Und es gibt die Theorie vom Ra.
Er sagt, wenn diese Rave-Kinder dann geboren sind, die können am besten und eigentlich nur dann überleben, wenn sie in Pentas sind.
Und das ist eine ganz andere Gruppendynamik, wie wir sie als Menschen empfinden, weil das ist eine bewusste Gruppendynamik, hat ganz andere Spielregeln.
Und das, was du mir jetzt erzählst, Sonja, das ist für mich schon eine Vorform.
Das ist nämlich, wenn du schon sagst, wenn sie die gleichen Sprachstörungen oder die gleichen Verhalten haben, dass sie sich da zusammengruppieren und dass das einfach so fein ist.
Das finde ich sensationell.
Ja, das war für mich eigentlich auch
Erst durch die Ausbildung mit der Rave-Soziologie war das für mich auf einmal sehr schlüssig, weil aufgefallen ist es mir schon länger, ich habe es mir noch nicht erklären können, aber das ist für mich tatsächlich eine sehr plausible Erklärung, nämlich als erstes einmal eben diese Sprachlosigkeit, die momentan so da ist und eben auch diese Beobachtung, ja, weil manche Kinder irrsinnig gut zusammenleben,
und interagieren eben auf eine ganz andere Art und Weise, die manchmal vielleicht befremdlich sein kann, wo man sich denkt, wie kommunizieren denn die gerade und man kann es nicht verstehen.
Aber die zwei oder die drei, die verstehen uns unglaublich gut.
Also das ist zu beobachten und jetzt habe ich tatsächlich durch die Rave-Soziologie-Ausbildung da eine Erklärung dazu bekommen.
Das klingt sehr, sehr plausibel für mich.
Ja, und für mich ist das ein echter Wahnsinnsgewinn, dass du da so drinnen bist.
Weil da sehen wir, das, was Dara als Theorie, Hypothese gehabt hat, dass das ja schon viel greifender schon auch in den Vorstadien ist.
Ich meine, da gibt es ja noch andere Ansätze auch.
Dann heißt es natürlich dann eher, also die Kinder können dann, sind in der Verdauung ganz anders gestaltet,
tierische Produkte können sie gar nicht quasi verdauen.
Ist dir da in Bezug auf Ernährung, Verdauung irgendwas aufgefallen?
Das ist tatsächlich nicht ganz so leicht zu beantworten, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass Menschen mit Beeinträchtigungen
generell eher dazu neigen, da eher spezielle Vorlieben zu haben.
Natürlich auch autistische Kinder.
Ich weiß nicht, ob es dann vielleicht ein Indiz dafür ist.
Das trauen wir jetzt gar nicht zu sagen.
Aber es ist natürlich schon so, dass es Kinder gibt, die essen zum Beispiel ausschließlich Paprika.
Also ich kenne so ein Kind.
Oder eben ein Kind, das isst jetzt ausschließlich Dostbrot.
Aber
Es gibt auch Kinder, die essen ausschließlich Würstchen.
Also es gibt sehr fixierte Essverhalten.
Das ist sehr stark beobachtbar.
Aber es ist jetzt nicht ausschließlich so, dass das jetzt rein vegetarisch oder vegan sein würde.
Das ist mir tatsächlich noch nicht so aufgefallen.
Aber auf jeden Fall sehr selektiv.
Das wird ja dann auch später sein.
Ja, eine weitere Frage, die sich jetzt so heraus ergibt.
Wir wissen ja, das hängt ja ganz viel mit der 1949 zusammen, dieser Autismus.
Da haben wir auf der einen Seite die Verdauung drinnen, andererseits aber auch die Berührung.
Wie reagieren diese Kinder auf berührt werden?
Können sie überhaupt berührt werden?
Möchten sie überhaupt berühren?
Weil das ist ja auch das, was dann so die Theorie vom Ra ist, dass sie eben gar nicht mehr von der Mama oder richtige Themen haben mit dieser menschlichen Berührung, die wir haben.
Die kennen die gar nicht.
Ja.
Also ich stelle mir das tatsächlich als extrem schockierend vor, wenn man dann ein Kind hat, das eben berührt werden möchte.
Also ich möchte es mir gar nicht vorstellen.
Für eine Mutter, glaube ich, ein Megaschock.
Ja, man wird sehen.
Also beim
Die Erfahrung, da kann ich jetzt tatsächlich auch keine einseitige Bemerkung dazu machen.
Es ist sehr unterschiedlich von der Berührung her.
Es gibt manche autistischen Kinder, die lieben es, sich auf den Schoß zu setzen und umarmt zu werden.
Sie sind aber tatsächlich eher in der Minderheit.
Aber es gibt solche Kinder.
Sehr viele mögen, dass berührt werden, nicht so gerne oder lassen es nur zu, wenn es notwendig ist, wenn man unterstützt bei der Körperpflege, was wir ja auch machen müssen.
Dann wird es toleriert, aber einfach als notwendiges Übel, sage ich jetzt einmal, weil sie es alleine vielleicht noch nicht schaffen.
Und vielleicht noch die Hand geben zur Sicherheit, wenn man
auf der Straße unterwegs ist.
Aber so dieses zugängliche Umarmen oder Zuneigung zeigen, ja, das gibt es schon, aber das sind eher Ausnahmen.
Also das heißt, wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, es gibt schon Tendenzen, man kann zumindest Tendenzen wahrnehmen, obwohl das nicht für alle gilt.
Es gilt nicht für alle, nein, das würde ich jetzt nicht sagen.
Aber es ist eher schon so, dass autistische Kinder Berührungen tolerieren, sage ich jetzt einmal, wenn es notwendig ist, aber nicht unbedingt das einfordern, weil es für Wohlbefinden sorgen würde.
So würde es eher sein.
Ja, super formuliert.
Dann auch, wir gehen jetzt natürlich in die ganzen Hypothesen da hinein, was auch so heißt, ja,
Wir haben ja unser Aschnerzentrum.
Das Aschnerzentrum kommuniziert ja jetzt über das Kehlzentrum.
So verständigen wir uns.
Und deswegen ist ja auch mit dem Tor 17 und mit dem Tor 11 das Visuelle so wichtig für uns.
Und da gibt es auch eine Behauptung, wo der Rat sagt, eigentlich werden die Kinder ein bisschen schlechter sehen oder das Sehen wird für die überhaupt nicht mehr wichtig werden.
Gibt es da irgendwelche Zusammenhänge?
Also dazu muss ich jetzt ehrlich sagen, wäre mir noch nichts Konkretes aufgefallen.
Es ist zumindest, was ich dazu sagen kann, ist, dass man generell sagt, dass autistische Kinder eher Blickkontakt ausweichen.
Aber da geht es jetzt um eine Kommunikationsform, die für uns halt wichtig ist.
wenn man mit denen spricht, schaut man denjenigen an, das geht ja in eine andere Richtung.
Aber jetzt mit einer tatsächlichen fehlenden oder verringerten Sehstärke wäre mir jetzt persönlich tatsächlich noch nichts aufgefallen.
Also es sind selten Brillenträger dabei oder sonst irgendwie Auffälligkeiten.
Ja, nein, also diesbezüglich eher so in Verbindung mit Kommunikation, aber das ist ja so ein anderer Bereich, ne?
Ja, das ist sicher ein anderer Bereich.
Kann man aber vielleicht auch dort hinein interpretieren.
Was für mich einfach spannend ist, was ist jetzt wirklich schon wahrnehmbar?
Und dann sage ich auch immer, ich hinterfrage natürlich auch jede dieser Aussagen.
Ich weiß, bei ganz vielen Dingen, da ist es ja bereits um 2015 gegangen, wo jeder gesagt hat, bevor es überhaupt losgeht, kommt da mal
Also ein riesiges Thema mit Flüchtlingen.
Wir haben dann 2015 gehabt.
Und der ist schon sehr akkurat in seinen Aussagen.
Aber trotzdem sage ich immer, ich bin immer den Dingen zu hinterfragen.
Und dann bin ich jetzt so weit gegangen, dass ich sage, okay, was sieht man jetzt schon?
Was ist da eher eindeutiger?
Ob das dann tatsächlich von den Theorien vom RAR her wirklich so ist, werden wir ja sehen.
Aber was halt wirklich am auffälligsten ist, was ich jetzt eben in dem Gespräch bemerkt habe, ist wirklich dieses autistische, dieses spezifisch autistische Verhalten mit der Sprache verbunden.
Das ist für mich sehr signifikant.
Das ist jetzt schon bemerkbar.
Das ist wirklich ganz, ganz stark auffällig.
Und natürlich alle damit verbundenen Konsequenzen, die sich daraus ergeben.
Wenn man nicht kommuniziert, also wir kennen unsere Sprache, aber wenn man natürlich nicht kommunizieren kann, dann ergeben sich irgendwelche Probleme oder Schwierigkeiten, irgendwelche Konsequenzen, weil
Das Kind hat Bedürfnisse und kann sich nicht mitteilen.
Man probiert dann auf alle möglichen Orten und Weisen.
Da gibt es ja Gott sei Dank schon einige Tools, digitale Tools oder ganz analog mit Bildkarten und, und, und.
Da gibt es verschiedene Methoden, um Zugang zu finden.
Natürlich, die auch bei uns an der Schule angewendet werden.
Nur manchmal braucht man eine Zeit, bis man das passende Tool gefunden hat, um kommunizieren zu können.
weil ohne die Kommunikation wird es halt sehr, sehr schwierig, weil dann wird womöglich ein Kind auch einmal vielleicht unglücklich sein, weil es das Bedürfnis nicht mitteilen kann, zum Beispiel.
Also das ist schon ein sehr wesentlicher Punkt, diese fehlende Kommunikation, da finden auch extrem viele, seit zwei Jahren, extrem viele
Fortbildungen statt, extrem viele Anlaufstellen sind installiert worden, auch seitens der Bildungsdirektion, wo wir unser Herz suchen können, wo Experten sind zum Informieren, weil eben der Bedarf so wahnsinnig groß geworden ist in den letzten Jahren.
Das ist so spannend.
Das ist so spannend.
Also das finde ich ja wirklich...
extrem interessant, dass da auch dieses Bedürfnis da, dass da wirklich auch jetzt noch reagiert wird darauf, weil wir haben jetzt nicht mehr viel Zeit.
Diese autistischen Kinder werden nach wie vor autistische Kinder bleiben, auch wenn wir dann in eine neue Zeit gehen.
Aber was sich jetzt für mich in die Frage ergibt,
Werden diese Tools überhaupt für die nächsten Kinder anwendbar sein?
Das ist das große Fragezeichen.
Und das macht es dann noch besonders spannend, weil laut Theorie vom RAH werden wir wahrscheinlich diese Tools nicht verwenden können.
Und dann wird es natürlich noch einmal ein bisschen schwieriger werden.
Also jetzt so die Frage an dich, so als Abschlussmessage an diejenigen Leute, die uns dazuhören.
Wie ist so dein Empfinden von dem, was du in der Refsoziologie erfahren hast, was du jetzt erlebst?
Wie siehst du ganz persönlich die Zukunft als Lehrerin, die Zukunft als Mama?
Vielleicht wirst du ja irgendwann einmal Oma.
Wie ist das so für dich?
Also erst einmal finde ich es unglaublich spannend.
Also ich habe ja schon von Menschen gehört, das klingt so spooky oder sie haben Angst.
Und ich denke mir halt, ich finde es unglaublich spannend, was da an Möglichkeiten, vielleicht auch an Entwicklungsmöglichkeiten dazu kommen können.
Natürlich ist es
vielleicht auch ein bisschen eine Unsicherheit dabei, man weiß ja wirklich nicht, was da jetzt kommen wird, aber ich finde es in erster Linie unglaublich spannend und ich finde es auch unglaublich spannend, weil es für uns auch eine Möglichkeit ist, auch für uns selber uns weiterentwickeln zu können.
Also das sehe ich sehr wohl, nämlich auch im Bereich der Kommunikation eben in Weiterentwicklung.
Wie gesagt, da passiert ja schon wahnsinnig viel und
da wird es wahrscheinlich wieder ein paar schlaue Köpfe brauchen, weil in irgendeiner Form ist ja so ein kleines Kind ja abhängig.
Und man muss ja in irgendeiner Form damit interagieren können.
Und das finde ich eigentlich am spannendsten, was da für Möglichkeiten eigentlich da auch für uns alle herauskommen können.
Und was mir schon noch ganz wichtig ist zu sagen, ist, dass eben diese
grundsätzliche Meinung von autistischen Kindern, dass das da ein Defizit wäre.
Ich sehe es tatsächlich nicht so, weil es geht in beide Richtungen.
Und es ist einfach so, dass auch nicht-autistische Menschen Schwierigkeiten haben, die Perspektive von Autisten einzunehmen.
Also wie gesagt, das ist keine Einbahn.
Und vielleicht wäre das eine nette Botschaft,
das nicht unbedingt durchs Defizit zu sehen, sondern einfach auch zu erkennen, ja, ich selber kann mich ja auch nicht hineinversetzen, wie denn auch.
Genau, weil es wird ja noch viel intensiver werden, wenn die ersten Rave-Kinder da sind, finde ich.
Ein super Schlusssatz, Sonja.
Ja, ich bedanke mich ganz herzlich, dass du dir die Zeit genommen hast, mit mir zu plaudern.
Ich denke, diese Plauderei ist ein Meilenstein für ganz viele Leute, die sich für diesen Prozess interessieren, weil den Einblick haben wir alle nicht.
Und herzlichen Dank dafür nochmal, dass du dir die Zeit genommen hast.
Vielleicht irgendwann einmal zu einer weiteren Plauderei.
Mit dir ist es immer spannend, Sonja.
Danke.
Danke schön.
Ciao.
Tschüss.